Richard Carapaz wird laut Berichten aus Italien mit einer Rückkehr zum Giro d’Italia 2026 in Verbindung gebracht, wobei der Ex-Sieger die Corsa Rosa erneut als zentralen Saisonhöhepunkt anvisieren soll.
Bestätigt ist bislang weder von
EF Education-EasyPost noch von Carapaz selbst etwas. Die Gerüchte um ein Giro-Comeback gehen jedoch einher mit Meldungen von
La Gazzetta dello Sport-Journalist Ciro Scognamiglio, wonach Carapaz bereits einen langfristigen Vertrag mit EF bis 2028 unterschrieben habe – sein Arbeitspapier würde demnach nicht Ende dieses Jahres auslaufen.
„Update zu
Richard Carapaz, Giro d’Italia-Sieger (2019) und Olympiasieger (2021) – Quellen haben uns bestätigt, dass sein Vertrag mit EF Pro Cycling bis 2028 unterschrieben ist und somit nicht Ende dieses Jahres ausläuft“, aktualisierte Scognamiglio in den sozialen Medien.
Damit fällt eine wesentliche Spekulationsebene weg. Sollte Carapaz tatsächlich zum Giro zurückkehren, dann nicht, weil er im Vertragsjahr ein großes Resultat braucht, sondern weil er dieses Rennen gezielt ansteuern will.
Warum der Giro für Carapaz weiter zählt
Carapaz’ stärkste Grand-Tour-Ergebnisse kamen stets in Italien. 2018 gelang ihm der Durchbruch beim Giro mit einem Etappensieg und Gesamtrang vier, 2019 gewann er die Rundfahrt und wurde damit der erste Ecuadorianer mit einem Grand-Tour-Titel.
Bei seiner Rückkehr 2022 wurde er Gesamtzweiter und bestätigte erneut, dass der Giro zuverlässig sein höchstes Niveau hervorbringt. Zuletzt
fügte er 2025 dort ein weiteres Podium hinzu, was seine Konstanz auf italienischen Straßen unterstreicht.
Diese Historie erklärt, warum eine Giro-Rückkehr 2026 sportlich Sinn ergibt. Terrain, Renncharakter und Rhythmus liegen seinem offensiven Kletterstil besser als jede andere Grand Tour.
Vorerst bleibt alles auf der Ebene von Berichten, nicht von Bestätigungen. Sollte Carapaz 2026 in Italien am Start stehen, wäre es eine bewusste Rückkehr zu dem Rennen, das seine Karriere wie kein anderes geprägt hat.