Am 03.03. greift das Peloton
Le Samyn an. Nach dem „Opening Weekend“ startet damit die dichte Serie belgischer Eintagesrennen mit großem Prestige - auch unterhalb der WorldTour. Der Start erfolgt um 12:35 Uhr, der Zieleinlauf ist für 17:25 Uhr CET geplant.
Seit der Premiere im Jahr 1968 gilt Le Samyn als echter Prüfstein für Klassikerspezialisten und als Publikumsliebling in Belgien. Im 21. Jahrhundert gewannen hier zahlreiche große Namen wie Magnus Bäckstedt, Robbie McEwen, Philippe Gilbert, Arnaud Demare und Niki Terpstra. Das Profil bietet sowohl Sprintern als auch Klassikerspezialisten Chancen - eine reizvolle Mischung, die sich deutlich im Palmarès zeigt.
In diesem Jahrzehnt endete jede Austragung im Sprint - zweimal allerdings aus einer kleinen Gruppe heraus. Hugo Hofstetter, Tim Merlier, Matteo Trentin, Milan Menten und Laurenz Rex stehen seither in der Siegerliste. Im vergangenen Jahr eröffnete der kurzfristig gemeldete Mathieu van der Poel hier seine Saison und setzte sich vor Paul Magnier durch.
Profil: Quaregnon - Dour
Quaregnon - Dour, 203,5 Kilometer
Die 203,5 Kilometer führen in diesem Jahr nahezu komplett über einen Rundkurs. Die Strecke verlangt den Fahrern noch mehr ab, denn sie passiert die Wellen und Kopfsteinpflastersektoren rund um Dour. Sechs Runden über jeweils 35 Kilometer stehen auf dem Programm - jede Runde enthält vier Pavé-Abschnitte und endet mit einem leicht ansteigenden Finale.
Die Streckencharakteristik macht das Rennen ausgesprochen taktisch. Mit insgesamt 29 Kopfsteinpflastersektoren steigt das Risiko für Defekte und Zwischenfälle deutlich. Dennoch spricht vieles erneut für eine Entscheidung im ansteigenden Sprint - ob aus einem verkleinerten Feld oder aus einer Ausreißergruppe. Beide Szenarien liegen im Bereich des Möglichen.