Tour de France 2026, 14. Etappe: Vorschau, Profil, Favoriten und Prognose – Macht Tadej Pogacar in den Vogesen den Toursieg endgültig klar?

Radsport
Samstag, 18 Juli 2026 um 13:48
Tadej Pogacar auf Etappe 10 der Tour de France 2026
Diese Ausgabe bietet ein Mannschaftszeitfahren sowie ein Einzelzeitfahren auf den Etappen 1 bzw. 16 und testet die Fahrer deutlich gegen die Uhr – die Gesamtwertung wird nicht nur in den Bergen entschieden. Der Grand Départ steigt in Barcelona, Etappen 2 und 3 enden an kurzen Anstiegen, wo kleine Abstände und explosive Finals zu erwarten sind.
Sieben Etappen sind sehr wahrscheinlich Massensprints (5, 7, 8, 11, 12 und 17). Auch die Ziele in Foix (4) und Paris (21) könnten im Sprint entschieden werden, obwohl unterwegs Anstiege warten.
Etappen 9 und 13 sind für Ausreißer maßgeschneidert. In beiden ersten Wochen bieten hügelige Profile goldene Chancen.
Die Bergetappen umfassen einen Pyrenäen-Tag (6) mit Bergankunft in Gavarnie-Gèdre nach dem Col du Tourmalet; Le Lioran (10) im Zentralmassiv nach kurzen, steilen Rampen sowie Le Markstein (14) nach mehreren Vogesen-Anstiegen. Damit sind alle drei Gebirgszüge vertreten, ehe es in die Alpen geht.
In den Alpen wartet die Bergankunft am Plateau de Solaison (15), die am Ende der zweiten Woche große Abstände reißen kann. In der Schlusswoche folgt eine Bergankunft in Orcières-Merlette (18), bevor zweimal die Alpe d’Huez ansteht. Auf Etappe 19 ist der Anstieg der Tageshöhepunkt. Etappe 20 wird ein kolossaler Hochgebirgstag, unter anderem über den Col du Galibier, und endet erneut in der Ski-Station – diesmal nach dem Anstieg über den Col de la Sarenne.
EtappeDistanz (km)StartZielStartzeitZeit im ZielErgebnisse
1 (MZF) 19,7 Barcelona Barcelona 17:05 19:15 Jonas Vingegaard und Visma
2 182 Tarragona Barcelona 13:45 17:25 Isaac del Toro
3 196 Granollers Les Angles 12:10 16:55 Tadej Pogacar
4 182 Carcassonne Foix 13:10 17:25 Mads Pedersen
5 158 Lannemezan Pau 14:05 17:35 Olav Kooij
6 186 Pau Gavarnie-Gèdre 12:25 17:30 Tadej Pogacar (2)
7 175 Hagetmau Bordeaux 13:15 17:15 Tim Merlier
8 182 Périgueux Bergerac 13:15 17:20 Tim Merlier (2)
9 185 -> 155: verkürzte Etappe Malemort Ussel 13:35 17:45 Mathieu van der Poel
Ruhetag
10 167 Aurillac Le Lioran 13:10 17:10 Tadej Pogacar (3)
11 161 Vichy Nevers 13:50 17:30 Soren Waerenskjold
12 181 Circuit Nevers Magny-Cours Chalon-sur-Saône 13:30 17:30 Tim Merlier (3)
13 205 Dole Belfort 13:00 17:45 Mauro Schmid
14 184 Mulhouse Le Markstein Fellering 13:10 17:25
15 169 Champagnole Plateau de Solaison 13:10 17:40
16 (EZF) 26 Évian-les-Bains Thonon-les-Bains 13:00 17:50
17 169 Chambéry Voiron 13:20 17:18
18 171 Voiron Orcières-Merlette 12:35 17:10
19 130 Gap Alpe d'Huez 14:00 17:24
20 110 Le Bourg-d'Oisans Alpe d'Huez 11:20 16:10
21 132 Thoiry Paris (Champs-Élysées) 16:15 19:30

Tour de France 2026, 14. Etappe: Vorschau

Tadej Pogacar ist auf dieser Etappe der klare Favorit. Dafür braucht es weder komplizierte Rechenmodelle noch eine besonders tiefgehende Analyse. UAE Team Emirates - XRG hat bereits zahlreiche Etappensiege eingefahren, verfügt aber auch über die Mannschaft, um einen Großteil der Etappen zu kontrollieren und den Slowenen zu weiteren Erfolgen zu führen. Das stärkt die Moral, bringt Pogacar dem Etappensieg-Rekord von Mark Cavendish näher und sorgt dafür, dass UAE das Rennen im Griff behält, anstatt unnötiges Chaos zu riskieren. Die Mannschaft kann sich einen solchen Kraftaufwand leisten.
Gleichzeitig steht bereits früh am Tag der Grand Ballon auf dem Programm – ein äußerst harter Anstieg. Dadurch haben starke Kletterer gute Chancen, den Sprung in die Ausreißergruppe zu schaffen. Wer in die Flucht will und über die nötigen Beine verfügt, sollte dort vorne vertreten sein.
Im Mittelpunkt steht jedoch natürlich der Kampf um das Gesamtklassement. Es wartet ein Tag im Hochgebirge mit zahlreichen anspruchsvollen Anstiegen – ein Terrain, das den reinen Kletterern besonders entgegenkommt. Vor allem Jonas Vingegaard dürfte das liegen, auch wenn der Schlussanstieg zum Col du Haag explosiver ist als beispielsweise der Tourmalet. Deshalb erwarte ich ähnliche Abstände wie zuvor, möglicherweise rund 30 Sekunden zwischen Pogacar und Vingegaard am Ende des Tages. Der Däne wird jedoch nicht mit aller Macht reagieren, wenn er merkt, dass ihm die nötigen Beine fehlen.
Vielmehr liegt es an Vingegaards Verfolgern, ihm zu folgen. Florian Lipowitz und Paul Seixas haben bislang beide starke Eindrücke hinterlassen. Remco Evenepoel verfügt möglicherweise nicht über ganz dieselben Kletterqualitäten, doch das flachere Finale kommt ihm entgegen und könnte ihm helfen, zuvor entstandene Rückstände wieder etwas zu verkürzen. Zwischen den beiden Red-Bull-Fahrern ist allerdings kein großes Drama zu erwarten.
Juan Ayuso, Mattias Skjelmose und Lenny Martínez fahren bislang ebenfalls eine starke Tour. Für sie geht es vor allem darum, zu überleben und konstant zu bleiben. Und Tom Pidcock? Er dürfte erneut Zeit verlieren, sollte aber deutlich motivierter sein, sich nahe der Spitze zu behaupten und an den Fahrern dranzubleiben, die inzwischen seine direkten Konkurrenten sind. Auch Tobias Johannessen erwarte ich in der Gruppe der wichtigsten Klassementfahrer.
Und falls die Etappe doch an eine Ausreißergruppe geht? Dann haben nur die allerbesten Kletterer eine realistische Chance, den unvermeidlichen Angriffen der Klassementfahrer standzuhalten. Die Chancen sind durchaus vorhanden, aber nicht besonders groß. Richard Carapaz, Alex Baudin, Valentin Paret-Peintre, Harold Tejada, Javier Romo und möglicherweise Thymen Arensman – sofern sich seine Form inzwischen verbessert hat – sind die einzigen Fahrer, die ich in diesem Szenario ernsthaft in Betracht ziehen würde.

Favoriten für die 14. Etappe der Tour de France 2026

*** Tadej Pogacar
** Jonas Vingegaard, Richard Carapaz
* Javier Romo, Alex Baudin, Valentin Paret-Peintre, Harold Tejada, Paul Seixas, Florian Lipowitz, Remco Evenepoel, Juan Ayuso
Marco Pantani im Gelben Trikot der Tour de France

Tour-de-France-Quiz für junge Radsportfans (2): Geschichte im Fokus

5 Fragen · ≈ 3 Min.

um in der Rangliste mitzumachen.

Profil Etappe 14: Mulhouse - Le Markstein

Profil der 14. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 14: Mulhouse - Le Markstein, 155,3 Kilometer
Ein voller Bergtag in den Vogesen. Nur 155 Kilometer, aber es bleibt stets bergig, mit ungleichmäßigen Anstiegen und technischen Abfahrten. Tückisches Terrain zum Wiedereinstieg ins Hochgebirge.
Start in Mulhouse, ohne Einrollen. Gleich der Grand Ballon: insgesamt 21,5 Kilometer mit fast 5% im Schnitt – verfälscht durch ein Zwischengefälle. Die letzten 6 Kilometer durchschnittlich 8%; von dort ist die spätere Zielregion sichtbar, doch es folgt erst eine komplette Bergschleife.
Über Côl du Page und Ballon d’Alsace steigt die Müdigkeit, große Vorentscheidungen sind dort aber unwahrscheinlich. Nach einer Übergangsphase geht es in den Col du Haag.
Eine Neuerung – und potenzieller Schlüsselmoment. 11,2 Kilometer bei 7,3%, aber sehr ungleichmäßig. Zu Beginn und am Ende Passagen um 10%, dazwischen ein flaches Teilstück.
Die Kuppe liegt 6 Kilometer vor dem Ziel, anschließend führt ein kurzes Flachplateau direkt nach Le Markstein.

Profil Etappe 15: Champagnole - Plateau de Solaison

Profil der 15. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 15: Champagnole - Plateau de Solaison, 183,9 Kilometer
Ankunft in den Alpen – mit zwei enorm steilen, harten Anstiegen zum Ende der zweiten Woche. Entscheidungen fallen wohl erst am Schlussberg, das Potenzial ist dennoch groß.
183 Kilometer ab Champagnole, dazwischen mehrere Anstiege. Markant: der Col de la Croisette, 4,6 Kilometer bei 11%, Kuppe 50 Kilometer vor dem Ziel. Aufgrund der Etappencharakteristik wohl ohne Totalselektion, aber brandgefährlich. Kurz darauf schmerzt die Côte du Mont (2,1 km bei 8,3%) zusätzlich.
In Thuet beginnt der Schlussanstieg – zuletzt bei der Tour Auvergne befahren. 11,3 Kilometer bei 9%, einer der härtesten Gipfelziele der Rundfahrt. Steiler Auftakt, brutal selektiv, ein Berg für reine Kletterer – Verstecken unmöglich.

Profil Etappe 16 (EZF): Evian-les-Bains - Thonon-les-Bains

Profil der 16. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 16 (EZF): Evian-les-Bains - Thonon-les-Bains, 26,1 Kilometer
Das einzige Einzelzeitfahren – doch ohne Vorteil für reine Spezialisten. Die Organisatoren vermeiden 2026 flache Zeitfahrprüfungen: hügeliges MZF, nun ein hügeliges EZF. Kurz obendrein, also begrenzte Abstände.
Kein Bergzeitfahren, aber Start mit einem 10-Kilometer-Anstieg aus Évian-les-Bains. Die Côte de Larringes steigt im Schnitt 4,3%, mit Zwischenzeit an der Kuppe. Aufgrund der Geschwindigkeit bleibt Aerodynamik entscheidend.
Die Abfahrt ist sehr schnell und teils technisch. Auf dem Zeitfahrrad sind solche Straßen ungewohnt – Vorsicht ist geboten.
Wirklich flache 8 Kilometer gibt es erst in Thonon-les-Bains – auch die sind eher technisch, ohne lange Geraden zur Zeitkonsolidierung.

Profil Etappe 17: Chambéry - Voiron

Profil der 17. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 17: Chambéry - Voiron, 174,7 Kilometer
Etappe 17 startet in Chambéry, einer Alpenmetropole, und bietet ein interessantes Profil. Eigentlich ein Tag für Sprinter – vielleicht ihre letzte Chance –, doch die ersten 50 Kilometer klettern 900 Höhenmeter.
Drei kategorisierte Anstiege sind der Grund. Formiert sich die Gruppe früh, wird der Hauptberg – der 3,5 km lange Col des Prés – vielleicht entschärft. Er hat knapp 7% im Schnitt, und in Woche drei herrscht Eile, in die Flucht zu kommen.
Insgesamt kein harter Tag. Zieht vorn jedoch eine starke Gruppe weg, wird das Einholen schwer. Das Finale nach 174 Kilometern liegt in Voiron, wo im Vorjahr die Vuelta – damals aus Italien kommend – ein ähnliches Finish sah.
Diesmal etwas härter und leicht ansteigend. 2,5 Kilometer bei 4% enden gut 3 Kilometer vor dem Ziel. Für Ausreißer der Absprung, für Sprinter eine Hürde, für Angreifer eine Gelegenheit.
Die letzten Meter führen über eine leicht ansteigende Zielrampe – kein Sprint für reine Topspeedler, sondern für widerstandsfähige Finisher.

Profil Etappe 18: Voiron - Orcières-Merlette

Profil der 18. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 18: Voiron - Orcières-Merlette, 185,2 Kilometer
Etappe 18 eröffnet den finalen Bergblock – wohl ein Tag für die Ausreißer. Die GC-Fahrer sparen Kräfte, die Bergankunft in Orcières-Merlette ist nicht hart genug für große Abstände.
Kurzfassung: Start in Voiron, flacher Auftakt. Auf der Côte d’Engins flammen früh die Attacken auf: 11,4 Kilometer bei 5,4%, anschließend geht es weiter bergan – eine starke Gruppe sollte bis zur Kuppe stehen.
Danach reiht sich den ganzen Tag ein Wellenprofil aneinander. Voll in den Alpen, aber die ganz großen Berge werden umfahren. 185 Kilometer bis zur Bergankunft in Orcières-Merlette.
Der Schlussanstieg misst 7,1 Kilometer bei 6,7%. Angriffe sind möglich – ein „Mini-Alpe d’Huez“ mit vielen Kehren, die Tempowechsel begünstigen. Ein gleichmäßiges Tempo ist unwahrscheinlicher.

Profil Etappe 19: Gap - Alpe d'Huez

Profil der 19. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 19: Gap - Alpe d'Huez, 127,9 Kilometer
Zurück auf der mythischen Alpe d’Huez – in voller Pracht. Nur 128 Kilometer, aber bergauf vom Start mit Col Bayard und kurz darauf Col du Noyer – zwei harte Anstiege in den ersten 25 Kilometern ab Gap.
Es folgt ein langes Tal, bevor es zur wohl berühmtesten Rampe des Radsports geht. Nach einem Zwischensprint in Le Périer (39 km vor Ziel) steht der Col d’Ornon an: 5,4 Kilometer bei 6,4%, Ende 28 Kilometer vor dem Ziel.
Das alles ist nur Vorspiel zum Höhepunkt: der Alpe d’Huez. 13,8 Kilometer im Schnitt 8,1%, ein Festival der Serpentinen und der Lautstärke. Hier fallen echte Unterschiede, am Ende einer kurzen Etappe sind massive W/kg-Leistungen zu erwarten.

Profil Etappe 20: Le Bourg d'Oisans - Alpe d'Huez

Profil der 20. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 20: Le Bourg d'Oisans - Alpe d'Huez, 170,9 Kilometer
Die Königsetappe. Nicht maximal lang, aber mit 5.600 Höhenmetern monströs. Die Organisatoren haben beim Alpenfinale keine Zurückhaltung gezeigt – es ist der mit Abstand schwerste Schlussakt.
Eine Etappe, die die Gesamtwertung noch einmal drehen kann: lange Berge, steile Rampen, große Höhe und ein Ziel an der mythischen Alpe d’Huez – diesmal über eine neue Seite.
Durchatmen ist kaum möglich. Nach 10 Kilometern beginnt der Col de la Croix de Fer: 24 Kilometer bei 5,2%. Viel Zeit bei rund 8%, unterbrochen von zwei Gefällestrecken, Passhöhe über 2.000 Meter.
Gleich zu Beginn eine Herausforderung – und es wird noch härter. Der Col du Galibier steht über seine schwerste Variante an – via Col du Télégraphe. Zuerst 11,9 Kilometer bei 7%, kurze Abfahrt.
Dann der eigentliche Galibier: 17,7 Kilometer bei 6,9%. Über weite Teile um 8%, bis auf 2.642 Meter Höhe. Brutal und sehr lang. In Woche drei kann man hier explodieren; am 20. Tag müssen die Beine perfekt sein – sonst ist alles vorher Erarbeitete in Gefahr.
Schon dort – 60 Kilometer vor dem Ziel – kann das Rennen zerfallen. Die Abfahrt ist sehr schnell, anschließend geht es zum Col de Sarenne.
2013 erstmals im Tour-Kontext, nun erstmals vor einem Etappenfinale bergauf. 12,8 Kilometer bei 7,3%, Passhöhe auf 1.999 Metern. Ein sehr harter Anstieg – vor allem wegen des Vorprogramms.
Von hier sind es noch 24 Kilometer. Nach der Abfahrt folgen wellige Kilometer, dann beginnt die Straße zur Alpe d’Huez. Gefahren werden die finalen 3,8 Kilometer – im Schnitt 6% –, ein passendes Finale für den Bergblock.

Profil Etappe 21: Thoiry Zoo Safari - Paris (Champs-Élysées)

Profil der 21. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 21: Thoiry Zoo Safati - Paris (Champs-Élysées), 133 Kilometer
Am Schlusstag rollt das Rennen in Paris ein – traditionell spektakulär. Start ist im Thoiry Zoo Safari, dann geht es über die Pariser Vororte zum Finalkurs.
89 Kilometer vor dem Ziel wartet eine 700-Meter-Rampe mit 10%. Sie kann das Rennen öffnen und den Rennmodus zünden.
Spätestens beim Einrollen in Paris beginnt die Action. Ein Zwischensprint liegt knapp außerhalb der letzten 10 Kilometer. Danach folgen drei Runden über einen Kurs mit der kopfsteingepflasterten Butte Montmartre.
Der Kurs wurde angepasst, um die Chancen der Sprinter zu erhöhen. Der bei Olympia 2024 geadelte Kopfsteinpflaster-Anstieg hat seine Kuppe gut 10 Kilometer vor dem Ziel.
Hart genug für Unterschiede, schmal genug für Risse. Eine Attacke kann durchkommen, ein Sprint eines reduzierten Feldes ist möglich – aber nur mit sauberer Organisation in der Verfolgung.

Vorschau auf die Gesamtwertung der Tour de France 2026

Tadej Pogacar und Isaac del Toro – Der Mann und das Team, die es zu schlagen gilt. Isaac del Toro selbst könnte nach seinem Sieg in der Auvergne durchaus in Paris auf dem Podium stehen, da sein Leistungsniveau in den Anstiegen extrem hoch ist und er ein „Mini-Pogacar“ ist – ein Fahrer mit enormer Explosivität und Vielseitigkeit. Doch der Titelverteidiger selbst hat bei der Tour de Suisse gezeigt, dass er alles fest im Griff hat. Ein paar Planänderungen und die Verletzung von Urska Zigart sind zwar nicht die ideale Vorbereitung auf die Tour, aber was das Training angeht, hat er getan, was er tun musste. Seine Kletterform war in den letzten zwei Jahren unübertroffen, und wenn er diese wiederholen kann, bedeutet das Ärger für alle.
Jonas Vingegaard – Der Visma-Kapitän will den Sieg und nichts anderes. Wird er die psychologische Oberhand über Pogacar haben? Der Däne hat im Mai dieses Jahres den Giro d’Italia souverän gewonnen und steht nicht mehr unter dem Druck, den er in den vergangenen Jahren beim Grand Départ verspürt hat. Im Jahr 2024 erreichte Pogacar nach dem Giro seine beste Form aller Zeiten, und das könnte auch in diesem Jahr wieder der Fall sein. Ein Team, das zwar unter Verletzungen gelitten hat, dessen wichtigste Fahrer nun aber wieder vollständig zur Verfügung stehen und das über große Vielseitigkeit verfügt, um auf jedem Terrain Druck auszuüben, während Vingegaard selbst wiederholt bewiesen hat, dass er Pogacar am nächsten kommt, wenn es um die Anforderungen einer Grand Tour geht.und
Tadej Pogacar, Jonas Vingegaard
Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard
Paul Seixas – Die große Unbekannte in der Gesamtwertung. Was die W/kg-Werte angeht, kann niemand bestreiten, dass Seixas bei der Tour um einen Podiumsplatz kämpfen oder an manchen Tagen sogar mit Pogacar und Vingegaard mithalten kann. So gut ist er, aber natürlich ist es seine erste Grand Tour, und ein dreiwöchiges Rennen ist eine ganz andere Herausforderung als alles, was er bisher bestritten hat. Alles deutet darauf hin, dass er damit gut zurechtkommen dürfte – abgesehen von seinem jungen Alter von gerade einmal 19 Jahren. Sollte der Franzose jedoch, unterstützt von einem erfahrenen Team, konstant mithalten können, wäre das eine großartige Nachricht für den französischen Radsport. Als hervorragender Abfahrer, Zeitfahrer und sogar als ziemlich explosiver Fahrer kommen ihm seine Stärken bei weitem nicht nur bei den Anstiegen zugute.
Remco Evenepoel und Florian Lipowitz – Red Bull – BORA – hansgrohe wird mit Jai Hindley einen starken Partner an der Seite dieses großartigen Duos haben. Evenepoel hat davon gesprochen, dass er vor der Tour in Topform ist – vielleicht ist er der Fahrer mit der zielstrebigsten Vorbereitung. Auf seinem Niveau von 2024 ist er ein sicherer Podiumskandidat oder sogar mehr, da sein Leistungsniveau in den Anstiegen extrem hoch sein kann und er einfach ein unglaublich vielseitiger Fahrer ist, dem auf jedem Terrain nur Pogacar das Wasser reichen kann. Er könnte am Start sogar der mental frischeste sein, da er seit Mai kein Rennen mehr gefahren ist und durch das Training die „perfekte“ Vorbereitung in den Beinen hat.
Hinter ihm steht Lipowitz, ein Fahrer, der das genaue Gegenteil ist: kein explosiver Fahrer, sondern ein großartiger Bergfahrer für längere Anstrengungen. Die beiden kommen gut miteinander aus, doch ähnliche Qualitäten und Ambitionen könnten auch zu einigen Konflikten führen. Ein interessantes Team, das man im Auge behalten sollte – eines, das sich bei der Tour nicht einfach mit einem Podiumsplatz zufrieden geben wird.
Juan Ayuso und Mattias Skjelmose – Lidl-Trek geht mit einem nominellen Spitzenfahrer an den Start, doch ganz so einfach ist es nicht. Der Druck lastet auf Juan Ayuso, einem wiedererstarkten Ayuso, der in diesem Jahr seine Motivation und seine beste Form gefunden hat. Er ist ein Anwärter auf das Podium, wenn er das Niveau hält, das er in der Auvergne gezeigt hat, und als Mannschaft ist das deutsche Team unglaublich stark. Skjelmose könnte Siege anstreben oder sich auch auf die Gesamtwertung konzentrieren, um dem Team mehr Flexibilität zu geben. Der Däne ist ebenfalls in Topform, und obwohl er kein Spitzenbergfahrer ist, ist er ein vielseitiger Fahrer, der sich im Hochgebirge behaupten und ebenfalls einen Platz unter den Top 10 erreichen kann.
Tom Pidcock – Der Brite hat bei der letzten Vuelta bewiesen, dass er das Zeug dazu hat, um ein Ergebnis bei einer Grand Tour mitzufahren, und das hat er mit Bravour getan. Er ist kein Bergfahrer, sondern ein Klassikerfahrer, der die Anstiege gut bewältigen kann. Auf den langen Bergetappen wird er zwar Zeit verlieren, aber an einigen explosiveren Tagen kann er eine interessante Wildcard sein, ebenso wie auf Abfahrten oder an offeneren Etappen. Ich glaube nicht, dass Pinarello ihn bei den Anstiegen besonders unterstützen muss; es wird eher darauf ankommen, ob er auf ein konstantes Gesamtergebnis abzielen oder sich irgendwann auf Etappensiege konzentrieren will. Das hängt alles von seinem Leistungsniveau im Vergleich zu den anderen ab.
INEOS – Das britische Team steht vor einer schwierigen Aufgabe, da Oscar Onley gezwungen war, dem Rennen fernzubleiben, und das Team keinen geeigneten Ersatz hat. Kévin Vauquelin war krank und läuft Gefahr, ohne gute Form an den Start zu gehen; während Carlos Rodríguez nicht über die gleichen Qualitäten verfügt, die Onley mitbringen würde. Das britische Team wird voraussichtlich mit Thymen Arensman und Egan Bernal an den Start gehen, die ebenfalls vom Giro kommen, allerdings höchstwahrscheinlich nicht als Gesamtklassensieger. Viele Trümpfe, aber unbekannte Ambitionen.

Prognose zur Gesamtwertung der Tour de France 2026

⭐⭐⭐ Tadej Pogacar
⭐⭐ Jonas Vingegaard
⭐ Paul Seixas, Remco Evenepoel, Florian Lipowitz, Juan Ayuso, Tom Pidcock, Lenny Martínez, Tobias Johannessen, Richard Carapaz, Cian Uijtdebroeks
Pick: Tadej Pogacar

Prognosen zur Tour de France 2026: Punktewertung

An dem Rennen werden Klassiker-Spezialisten wie Mathieu van der Poel, Ben Healy, Romain Grégoire und Mauro Schmid teilnehmen, die auf den hügeligen Etappen und den damit einhergehenden Ausreißversuchen für Spannung sorgen werden.
Bei den Zeitfahren wird Filippo Ganna an den Start gehen, um die Fahrer in der Gesamtwertung herauszufordern, während es bei den Sprints zu einem Duell zwischen Jasper Philipsen, Tim Merlier und Olav Kooij kommen wird. Biniam Girmay, Mads Pedersen, Soren Waerenskjold sowie weitere Bergspezialisten wie Arnaud de Lie und Michael Matthews werden diese Tage ebenfalls sehr unterhaltsam gestalten.
⭐⭐⭐Jasper Philipsen, Tim Merlier
⭐⭐ Mads Pedersen, Olav Kooij
⭐ Biniam Girmay, Soren Waenreksjold
Pick: Jasper Philipsen
Sollte die Etappe trotz der Waldbrände in der Region wie geplant und sicher ausgetragen werden können, dürfte erneut ein ähnlicher Fahrertyp wie auf der zweiten Etappe um den Tagessieg kämpfen.

Vorschau auf die 7. Etappe der Tour de France 2026

Ein sehr heißer Tag, der auf dem Papier zwar einfach aussieht, sich auf der Strecke für nicht wenige im Peloton jedoch wie die Hölle anfühlen wird. Das kann sicherlich auch zur Ermüdung beitragen und den Endspurt deutlich erschweren, wie wir in Pau gesehen haben. Auch wenn wir also eine Reihe von Namen als klare Favoriten hatten, kann ein Sprint die Lage noch ganz schön auf den Kopf stellen.
Nehmen wir zum Beispiel Astana, das Max Kanter im Endspurt meisterhaft in Position gebracht hat, und der Deutsche verpasste den Sieg nur knapp. Wenn sie das wiederholen, könnten sie dieses Mal Glück haben – auch wenn sie im Idealfall die großen Namen direkt hinter sich lieber vermeiden würden.
Jasper Philipsen und Tim Merlier stehen nun unter Druck, da die Sprints beginnen und die Erinnerungen an den Giro d’Italia noch frisch sind, bei dem einige der Sprinter entweder keinen Sieg erringen konnten oder bis zur letzten Etappe warten mussten, um ihren ersten Sieg einzufahren. Sie wollen diesen Druck vermeiden und verfügen sowohl über die nötige Form als auch über das richtige Team, um dies zu schaffen.
Dann natürlich Olav Kooij, der klare Sieger des bislang einzigen Massensprints, der kaum unter Druck stehen wird – was ihm vielleicht zugutekommen könnte. Es wird natürlich eine harte Herausforderung, aber der Decathlon-Mann ist in Topform und hochmotiviert, das steht fest.
Biniam Girmay und Mads Pedersen werden ebenfalls versuchen, so weit wie möglich nach vorne zu kommen, wobei sie vor allem das grüne Trikot im Visier haben, das ihr Hauptziel ist. Es wird ein entscheidender Tag für dieses Trikot sein.

Prognose zur 7. Etappe der Tour de France 2026

⭐⭐⭐ Jasper Philipsen, Tim Merlier, Olav Kooij
⭐⭐ Biniam Girmay, Max Kanter
⭐ Mads Pedersen, Pavel Bittner, Milan Fretin, Soren Waerenskjold, Phil Bauhaus
Tipp: Tim Merlier
Wie: Normaler Massensprint.

Profil Etappe 7: Hagetmau - Bordeaux

Profil der 7. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 7: Hagetmau - Bordeaux, 175,1 Kilometer
Raus aus den Pyrenäen, hinein nach Bordeaux – der „richtige“ Start der Tour für die Sprinter. Verdient nach den harten Tagen: Etappe 7 führt von Hagetmau nach Bordeaux.
Dem Profil ist nichts hinzuzufügen: Es gibt einen kategorisierten Hügel, der selbst reine Sprinter nicht schreckt. Er endet 38 Kilometer vor dem Ziel, der Zwischensprint liegt 55 Kilometer vor Schluss.
Eine klassische Überführungsetappe, fast vollständig nordwärts durch heiße, offene Ebenen – anfällig für Wind. Nach 175 Kilometern ist Bordeaux erreicht.
Das Finale führt am Fluss entlang, ohne technische Tücken – ein Tag für die Schnellsten in jeder Hinsicht.

Vorschau auf die 8. Etappe der Tour de France 2026

Wir haben es wieder mit einer Massensprint-Etappe zu tun. Ich glaube, einige Teams, die im Sprint keine Siegchancen haben und auch auf anderem Terrain kaum eine Chance haben, sollten versuchen, in die Ausreißergruppe zu kommen. Wenn man ein paar starke Fahrer an der Spitze des Feldes zusammenbringt und eine gute Taktik umsetzt, könnte das zu einem Überraschungssieg führen, aber es wird immer schwer sein.
Die Sprinterteams werden alles daran setzen, sich diese Chance zu sichern. Ab heute haben bereits zwei Fahrer ihr Ziel erreicht: Tim Merlier und Olav Kooij. Da diese beiden Fahrer – nebenbei bemerkt – ohne große Vorfahrerteams antreten, gehen sie mit weniger Druck in den Sprint, was ihnen letztendlich helfen kann. Vor allem aber haben beide, wie wir hervorheben möchten, souveräne Siege errungen, was bedeutet, dass die beiden die Hauptfavoriten auf den Sieg in Bergerac sein könnten.
Jasper Philipsen schien heute den perfekten Vorlauf zu haben, verlor aber auf den letzten Metern an Schwung. Ein beunruhigendes Zeichen, dass der Belgier bei den Sprints bisher nicht ganz in Form war – vielleicht ein Anzeichen für Ermüdung oder vielleicht auch einfach Pech beim heutigen Finale. Auf jeden Fall war Mathieu van der Poels Vorarbeit perfekt, und wenn Philipsen die nötige Kraft hat, verfügt er auch über das Team, das ihn in die richtige Position bringt. Astana und Max Kanter können dasselbe von sich behaupten.
Mads Pedersen und Biniam Girmay werden am Start sein; zwar ist ein Etappensieg unwahrscheinlich, doch sie müssen wichtige Punkte für das grüne Trikot sammeln. Dabei müssen sie sich jedoch gegen alle anderen Außenseiter durchsetzen. Soren Waerenskjold war heute zum Beispiel kurz vor dem Sieg und hat gezeigt, dass er die nötige Kraft dafür hat.

Prognose zur 8. Etappe der Tour de France 2026

⭐⭐⭐ Olav Kooij, Tim Merlier
⭐⭐ Jasper Philipsen, Biniam Girmay, Soren Waerenskjold
⭐ Mads Pedersen, Pavel Bittner, Milan Fretin, Phil Bauhaus, Max Kanter
Tipp: Tim Merlier
Wie: Normaler Massensprint.

Profil Etappe 8: Périgeux - Bergerac

Profil der 8. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 8: Périgeux - Bergerac, 180,4 Kilometer
Etappe 8 passt erneut den Sprintern. Nach einem sehr fordernden Tour-Auftakt erhalten die schnellen Männer zwei aufeinanderfolgende Chancen. Ein Massensprint ist hier nur schwer zu verhindern.
Der Zwischensprint liegt 58 Kilometer vor dem Ziel, davor und danach warten zwei kleine kategorisierte Wellen. Start in Périgeux, Ziel in Bergerac.
Das Finale ist nicht technisch, aber auch keine endlose Gerade. Es führt an der Innenstadt vorbei und endet in einem Park. Positionierung bleibt der Schlüssel.

Vorschau auf die 9. Etappe der Tour de France 2026

Es ist ein Tag für Ausreißer, einer der wenigen, die auf der diesjährigen Strecke für diesen Zweck vorgesehen sind. Die Etappe ist gespickt mit kleinen Anstiegen, gleich vom Start weg, wo es zu einem epischen Kampf um die Ausreißerformation kommen dürfte. Jeder, der auf seine Chance wartet, wird es versuchen, und obwohl wir erst bei der 9. Etappe sind, ist das aufgrund der bereits entstandenen Abstände in der Gesamtwertung bereits der Großteil des Pelotons.
Es wird spannend sein zu sehen, ob das Gelbe Trikot den Besitzer wechselt. Tadej Pogacar wird es nicht behalten wollen, und weder UAE noch Visma werden sich die Mühe machen, jemanden außerhalb der Top 9 zu verfolgen, da die Zeitabstände in den Bergen einen Zeitverlust bedeutungslos machen würden. Daher könnte sich das „Torstein-Traeen-Szenario“ wiederholen. Ich tippe auf Mathias Vacek, den Zehnten in der Gesamtwertung, der die Führung übernehmen und vielleicht sogar die Etappe gewinnen könnte, denn es ist ein perfekter Tag für ihn: Seine Form ist außergewöhnlich, die kollektive Stärke von Lidl-Trek für eine solche Etappe ist überragend, und Mads Pedersen wird ihm nach Möglichkeit zum Sieg verhelfen – das ist längst überfällig.
Aber Fahrer wie Egan Bernal, Sean Quinn, Tobias Johannessen, Ilan van Wilder, Tom Pidcock, Lennert van Eetevelt, Jordan Jegat, Harold Tejada, Ramses Debruyne... All diese Fahrer sind außerordentlich talentiert und haben zumindest einen Fuß im Kampf um die Gesamtwertung, und wenn sie also einen großen Zeitvorsprung herausfahren, kann dies ihre Position in diesem Kampf festigen – auch wenn das Gelbe Trikot als potenzielle Belohnung bereits Motivation genug ist.
Der Start ist hart genug, um die Kletterer in Bewegung zu bringen, aber nicht hart genug, um die Rouleure daran zu hindern, sich an die Spitze des Feldes zu setzen, was eine sehr interessante Dynamik erzeugt. An diesem Tag können die Kletterer zwar Schaden anrichten, müssen dies aber meist schon früh im Rennen tun. Das gilt für Fahrer wie Matteo Jorgenson, Richard Carapaz oder Kévin Vauquelin – obwohl alle auch über ein gewisses Maß an Explosivität verfügen.
Einige der absolut besten Klassikerfahrer der Welt sollten hier die Freiheit haben, den Sieg anzustreben. Das Niveau ist tatsächlich unglaublich hoch. Mathieu van der Poel hat hier eine der wenigen Chancen, dieses Rennen zu gewinnen, und Fahrer wie Tom Pidcock, Romain Grégoire, Maxim van Gills und Ben Healy, die auf dem Papier Spezialisten für eine solche Strecke sind, sind genau die Fahrer, die auf kleinen Anstiegen den Unterschied ausmachen können.

Prognose zur 9. Etappe der Tour de France 2026

*** Mathias Vacek, Quinn Simmons, Jonas Abrahamsen
** Tiesj Benoot, Mads Pedersen, Tom Pidcock, Romain Grégoire, Mathieu van der Poel
* Victor Campenaerts, Maxim van Gils, Ben Healy, Kévin Vauquelin, Jasper Stuyven, Marco Frigo, Pablo Castrillo, Lennert van Eetvelt, Fred Wright, Alex Aranburu
Tipp: Mathias Vacek
Wie: Solitärsieg aus einer Ausreißergruppe, ein Angriff vor dem letzten kategorisierten Anstieg.

Profil Etappe 9: Malemort - Ussel

Profil der 9. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 9: Malemort - Ussel, 185,9 Kilometer
Etappe 9 von Malemort nach Ussel ist ein Übergangstag der besonderen Art. Am zweiten Sonntag steuert das Peloton das Zentralmassiv an – ein Traumprofil für Ausreißer.
Explosiv: 185 Kilometer, 3.300 Höhenmeter, ohne einen großen Berg. Die welligen Straßen der Region sorgen oft für taktisch geprägte Finals – die Müdigkeit staut sich anders als auf Standardetappen.
Vom Start weg geht es leicht bergauf. Kategorisiert oder nicht – die 3–5%-Ramperei tut weh und gibt auch schweren Männern und Klassikerspezialisten Chancen gegen Kletterer.
Ein Feld zu kontrollieren ist hier schwer. GC-Fahrer könnten in die Gruppe des Tages rutschen, denn kein Team wird die komplette Etappe diktieren wollen. Viele Nebenhandlungen sind möglich.
Vier kategorisierte Anstiege stehen an. Entscheidend sind Suc au Mau (3,8 km; 7,7%; 80 km vor Ziel) und die Côte de la Croix du Pey (4,8 km; 6%; 56 km vor Ziel). Dort werden vorn die Kletterer aufs Tempo drücken, um zu selektieren und ihre Siegchancen zu erhöhen.
Die letzten 55 Kilometer sind ständiges Auf und Ab. Am Mont Bessou wartet eine kurze, aber steile Rampe (900 m bei 7%). Unterschiede ja, aber keine Gesamtdrehung der Etappe.
Nach Ende des langen Hochplateaus – 24 Kilometer vor dem Ziel – folgt eine Abfahrt, die entscheidend sein kann: Lücken wachsen, Ausreißer erholen sich – pünktlich für den letzten großen Effort.
Zwei weitere kleine Kuppen liegen innerhalb der letzten 15 Kilometer. Dann zählt, wer noch Beine und einen Sprint hat – und welche Taktik greift. Ein Sprint ist nicht unmöglich, aber eher unwahrscheinlich.

Vorschau auf die 10. Etappe der Tour de France 2026

Es wird interessant sein zu sehen, welche Taktik die UAE an diesem Tag verfolgen wird, der auf dem Papier viel besser zu Tadej Pogacar passt als zu Jonas Vingegaard. Aber wird der Weltmeister versuchen, in der Gesamtwertung weiteren Schaden anzurichten, oder wird er einfach die Situation kontrollieren und gleichzeitig Isaac del Toro dabei unterstützen, durch einen taktischen Angriff möglicherweise ein paar Sekunden auf seine Konkurrenten gutzumachen? Gleichzeitig könnte er früh angreifen wollen, damit Del Toro später im Windschatten fahren und vielleicht auf den letzten Kilometern den Unterschied ausmachen kann – auch wenn er normalerweise höchstens ein paar Sekunden gewinnen könnte.
Die UAE haben die Oberhand, und da der Etappenstart flach ist, lässt sich das Feld relativ leicht kontrollieren. Visma wird nicht jagen, Red Bull wird nicht jagen, Decathlon wird nicht jagen … Unter normalen Umständen werden sie gegenüber Pogacar oder Vingegaard keine Zeit gutmachen können, aber untereinander vielleicht schon. Höchstwahrscheinlich werden sie jedoch nicht die Initiative ergreifen. Die Anstiege sind hart genug, damit die Kletterer wirklich den Unterschied ausmachen können, aber man könnte argumentieren, dass Remco Evenepoel vielleicht angreifen und versuchen könnte, schon früh den Unterschied zu machen – auch, um dem deutschen Team schwierige Entscheidungen zu ersparen. Doch alle Hauptakteure in der Gesamtwertung sollten mit diesem Gelände gut zurechtkommen.
Auf dem Papier könnten Tobias Johannessen, Tom Pidcock und Lennert van Eetvelt an einem Tag wie diesem mit explosiven und kürzeren Anstiegen ebenfalls recht gut abschneiden. Doch in diesem Abschnitt der Gesamtwertung könnten andere versuchen, sich in der Ausreißergruppe zu positionieren, denn wenn das Hauptfeld sie ziehen lässt, könnte es am Ende des Tages nur eine Frage von Minuten sein, bis sie gewinnen.
Sollte eine Ausreißergruppe Erfolg haben, wird mit ziemlicher Sicherheit ein Bergfahrer gewinnen – oder ein Sprinter, der sich auf längeren Anstiegen sehr gut behaupten kann. Denn die entscheidenden Unterschiede werden sich auf den Anstiegen mit 8 % Steigung am Ende eines voraussichtlich sehr harten Renntages zeigen.
Die Kletterer gelten jedoch als große Favoriten, und man sollte sich nicht wundern, wenn reine Kletterer an der Spitze zu sehen sind. Richard Carapaz, Alex Baudin oder Valentin Paret-Peintre sind Fahrer, die bei den längeren Anstiegen durchaus den Unterschied ausmachen und sich einfach von weit hinten einen Solosieg sichern könnten.
Am anderen Ende des Spektrums gibt es andere Fahrer, die zwar Klassiker-Spezialisten sind, aber auch längere Etappen recht gut bewältigen können, wie beispielsweise Mathias Vacek und Tiesj Benoot – zwei Fahrer, die in der Form für Etappensiege sind und nur noch auf den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Angriff warten.

Prognose zur 10. Etappe der Tour de France 2026

⭐⭐⭐Tadej Pogacar
⭐⭐ Isaac del Toro, Jonas Vingegaard, Richard Carapaz, Alex Baudin
⭐Remco Evenepoel, Paul Seixas, Florian Lipowitz, Juan Ayuso, Valentin Paret-Peintre, Ben O'Connor, Luke Plapp, Tom Pidcock, Tobias Johanessen, Lennert van Eetvelt, Chris Harper
Tipp: Tadej Pogacar
Wie: Solo win.

Profil Etappe 10: Aurillac - Le Lioran

Profil der 10. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 10: Aurillac - Le Lioran, 166,6 Kilometer
Am Nationalfeiertag geht es ins Zentralmassiv – kurz, steil, giftig. Hier wurde schon oft Geschichte geschrieben, zuletzt 2024 mit dem epischen Duell von Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard im selben Finale.
Hügelig, aber deutlich härter als die Etappe zuvor, eher für Kletterer – und potenziell ein GC-Tag auf Terrain, das nicht jedem passt. 3.800 Höhenmeter, 3.600 Meter auf den letzten zwei Dritteln, dazu ein flacher Start. Das ergibt ein extrem intensives Finale, auch ohne extrem langen oder steilen Schlussberg.
Früh ein Zwischensprint, dann reiht sich Anstieg an Anstieg. Alle liegen zwischen 5 und 8% im Schnitt, sieben kategorisierte Berge auf weniger als 100 Kilometern: 3 km à 7,2%; 5,9 km à 6,7%; 3,1 km à 6,5%; 5,2 km à 5,3%…
Die Hauptaktion beginnt am Pas de Peyrol: 7,8 Kilometer bei 6,8%. Kuppe gut 30 Kilometer vor dem Ziel, nach einer harten Abfolge und direkt in eine Abfahrt, die nahtlos in die nächsten Rampen führt. Langster Effort des Tages, steil genug für explosive Attacken.
Die Abfahrt ist technisch und führt direkt in den Col de Perthus – den steilsten (und vielleicht härtesten) Anstieg des Tages. 4,4 Kilometer bei 8,5% sind brutal, besonders zu diesem Zeitpunkt. Kuppe 13 Kilometer vor dem Ziel.
Nach kurzer Abfahrt folgt die Kuppe Col de Font de Cère: 3,1 Kilometer à 5,8%, Ende nur 2,7 Kilometer vor dem Ziel. Der Blick auf Le Lioran ist frei – und es endet wie vor 24 Monaten: ein ansteigender Sprint, auf dem Pogačar und Vingegaard damals spurteten.

Vorschau auf die 11. Etappe der Tour de France 2026

Ein weiterer Tag unter sengender Sonne – für das Tour-Peloton gibt es wirklich keine Verschnaufpause. Doch es ist eine völlig flache Etappe, ein Tag für einen Massensprint, auch wenn man argumentieren könnte, dass viele Teams Grund haben, schon früh hart anzugreifen und zu versuchen, mit einem Ausreißversuch für eine Überraschung zu sorgen. Aber es gibt auch zahlreiche Teams, die an einem Endspurt interessiert sind.
Tim Merlier hat die letzten beiden Massensprints überzeugend gewonnen, und daher hat Soudal – Quick-Step allen Grund, hart auf einen weiteren Sieg hinzuarbeiten, der Tim Merlier auch dem grünen Trikot näherbringen würde. Er, Jasper Philipsen, Biniam Girmay und Max Kanter wollen dies alle und streben einen Etappensieg an, der ihnen bisher verwehrt geblieben ist. Daher haben alle diese Teams guten Grund, zunächst keine starke Gruppe davonziehen zu lassen und anschließend jeden einzuholen, der sich absetzt.
Olav Kooij konzentriert sich zwar nicht auf die Gesamtwertung, ist aber dennoch ein ernstzunehmender Anwärter auf den Sieg, nachdem er bereits beim ersten Sprint der Tour überzeugt hat. Soren Waerenskjold ist nach seinen Leistungen in der ersten Woche ebenfalls ein Anwärter auf den Sieg, auch wenn Uno-X sich eher darauf konzentrieren sollte, Jonas Abrahamsen an die Spitze des Feldes zu bringen.

Prognose zur Tour de France 2026, 11. Etappe

⭐⭐⭐ Tim Merlier
⭐⭐ Jasper Philipsen, Olav Kooij, Biniam Girmay
⭐ Max Kanter, Mads Pedersen, Soren Waerenskjold, Milan Fretin, Pavel Bittner, Phil Bauhaus
Tipp: Tim Merlier
Wie: Normaler Massensprint.

Profil Etappe 11: Vichy - Nevers

Auf der 11. Etappe erwartet das Peloton ein leichterer Tag: Das Profil weist keine Anstiege auf, und die Strecke begünstigt die Sprinter. Die Etappe beginnt in Vichy, und der Zwischensprint findet bereits nach nur 27 Kilometern statt. Auf der 161 Kilometer langen Etappe in Richtung Nevers, wo das Finale stattfindet, gibt es jedoch keine Anstiege.
Profil der 11. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 11: Vichy - Nevers, 161,3 Kilometer
Auf den letzten Kilometern gibt es zwar einige leichte Kurven, aber nichts allzu Technisches und auch nichts innerhalb der Innenstadt, sodass die Etappe für die Fahrer relativ sicher sein dürfte. Für den Kampf um das grüne Trikot ist dies ein wichtiger Tag.

Vorschau auf die 12. Etappe der Tour de France 2026

Eine neue Chance für die Sprinter bei der Tour de France 2026. Die zwölfte Etappe über 179,1 Kilometer zwischen dem Circuito de Nevers Magny-Cours und Chalon-sur-Saône verläuft größtenteils flach und ist auf einen erneuten Sprint-Endspurt ausgelegt. Obwohl die Strecke etwas hügeliger ist als die des Vortages, wird die einzige nennenswerte Schwierigkeit ein Anstieg der vierten Kategorie sein, der knapp 20 Kilometer vor dem Ziel liegt und zunächst zu sanft erscheint, um die Kontrolle der Sprinterteams zu durchbrechen.
Tim Merlier, Olav Kooij, Jasper Philipsen und Søren Waerenskjold zählen erneut zu den großen Favoriten. Die angesammelte Ermüdung und die Nähe zu den Bergen könnten jedoch den Abenteurern eine kleine Chance eröffnen. In diesem Szenario wird das Movistar Team erneut versuchen, mit Fahrern wie Nelson Oliveira, Javier Romo oder Pablo Castrillo aus einer Ausreißergruppe heraus eine führende Rolle zu übernehmen – im Bewusstsein, dass die Chancen auf einen Sprint-Sieg für das Telekommunikationsteam gleich null sind und dass jede Chance, die Arme in die Höhe zu recken, davon abhängt, dem Hauptfeld zuvorzukommen.

Prognose zur 12. Etappe der Tour de France 2026

⭐⭐⭐ Tim Merlier
⭐⭐ Jasper Philipsen, Pavel Bittner, Olav Kooij, Biniam Girmay
⭐ Mads Pedersen, Soren Waerenskjold, Fernando Gaviria, Max Kanter, Milan Fretin, Phil Bauhaus
Tipp: Tim Merlier

Profil Etappe 12: Magny-Cours Circuit (Nevers) - Chalon-sur-Saône

Profil der 12. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 12: Magny-Cours Circuit (Nevers) - Chalon-sur-Saône, 179,1 Kilometer
Etappe 12 ist die nächste Chance für die Sprinter. Ein einfacher Tag ab Nevers – diesmal vom Rennkurs Magny-Cours. Früher Zwischensprint, wenig Schwierigkeiten.
Drei kategorisierte Hügel – nahezu Zwillinge: rund 2 Kilometer bei 4%. Der letzte endet 24 Kilometer vor dem Ziel und ist fürs Finale zu beachten, sollte reine Sprinter jedoch nicht ernsthaft gefährden.
Nach 179 Kilometern ist Chalon-sur-Saône erreicht. Der Kurs führt den ganzen Tag ostwärts, in der Stadt warten binnen der letzten 10 Kilometer einige fordernde Kurven. Ein angespanntes, sehr schnelles Finale mit frischen Beinen nach einem flachen Tag.

Vorschau auf die 13. Etappe der Tour de France 2026

Ein großer Teil der Etappe ist völlig flach und daher recht leicht zu kontrollieren. Und das kann zwar passieren, aber ist es wahrscheinlich? Mit Mads Pedersen, Dorian Godon, Michael Matthews und Magnus Cort Nielsen sind einige Favoriten am Start, und daher wäre es realistisch, dass einige Teams die Ausreißer kontrollieren, das Tempo in den Anstiegen moderat erhöhen, um die Hauptsprinter abzuhängen, und dann auf einen Sprint eines verkleinerten Feldes hinarbeiten.
Doch Magnus Cort Nielsen hat bei der aktuellen Tour noch keine Form gezeigt, Jayco und INEOS gehen derzeit leer aus und müssen alles auf eine Ausreißergruppe setzen, um noch etwas aus der Tour herauszuholen (außerdem ist Godon gerade auf der 12. Etappe gestürzt); und Mads Pedersen hat offensichtlich nicht vor, seine Fahrer einer Ausreißergruppe hinterherjagen zu lassen – er wird eher selbst angreifen und sich der Ausreißergruppe anschließen. Wer jagt also hinterher? Es ist unwahrscheinlich, dass sich die dafür notwendige starke Allianz bilden wird.
Auch wenn der Anstieg nicht besonders anspruchsvoll ist und noch zwei wichtige Bergetappen vor uns liegen, würde es mich nicht überraschen, wenn UAE zu einem bestimmten Zeitpunkt das Tempo anziehen und einen weiteren Angriff mit Pogacar starten würde, um den Etappensieg zu holen – vorausgesetzt, keine Gruppe setzt sich wirklich ab. Aber dieses Szenario ist schwer vorstellbar.
Ein Sieg durch einen Ausreißer ist wahrscheinlich, doch es wird schwer sein, sich in der Spitzengruppe zu behaupten, da es keine Anstiege gibt, auf denen die Stärksten ihre Kraft wirklich ausspielen können. Die Kletterer könnten es sogar schwer haben, sich dort einzureihen; daher könnten einige Klassiker-Spezialisten die besten Chancen haben.
Wir können zwar über die Favoriten spekulieren, aber es hängt ganz davon ab, ob sie es überhaupt erst an die Spitze schaffen. Im Feld der Kletterer haben wir Fahrer wie Derek Gee, Richard Carapaz, Alex Baudin, Harold Tejada, Sergio Higuita, Thymen Arensman, Valentin Paret-Peintre, Ramses Debruyne, Luke Plapp, Ben O’Connor, Javier Romo, Jordan Jegat, Lennert van Eetvelt und Michael Storer. Sollten einige dieser Fahrer in der Ausreißergruppe sein, werden sie es sein, die auf dem Ballon d’Alsace den Unterschied ausmachen wollen.
Ohne gute Kletterleistung kann man diese Etappe nicht gewinnen. Ich mache eine Ausnahme für Mads Pedersen, denn rein theoretisch – auch wenn es unwahrscheinlich ist – könnte Lidl-Trek versuchen, es wie in der 4. Etappe zu machen... Aber die Puncheure und Klassiker-Spezialisten haben durchaus gute Chancen, wenn sie die längere Anstrengung in Reichweite überstehen.
Mathias Vacek, Quinn Simmons, Maxim van Gils, Ben Healy, Tiesj Benoot, Kévin Vauquelin, Mauro Schmid, Marco Frigo, Mathieu van der Poel, Pablo Castrillo und Alex Aranburu sind Fahrer, die man im Auge behalten sollte, und einige von ihnen sind derzeit in wirklich hervorragender Form.

Prognose zur Tour de France 2026, 13. Etappe 

⭐⭐⭐ Mathias Vacek, Javier Romo, Alex Baudin
⭐⭐ Richard Carapaz, Tiesj Benoot, Lennert van Eetvelt
⭐ Tadej Pogacar, Maxim van Gils, Quinn Simmons, Derek Gee, Ben Healy, Harold Tejada, Sergio Higuita, Kévin Vauquelin, Valentin Paret-Peintre, Luke Plapp, Ben O'Connor, Mauro Schmid, Marco Frigo, Michael Storer, Alex Aranburu, Mads Pedersen
Tipp: Alex Baudin
Wie: Solitärsieg aus einer Ausreißergruppe.

Profil Etappe 13: Dole - Belfort

Profil der 13. Etappe der Tour de France 2026
Etappe 13: Dole - Belfort, 205,8 Kilometer
Es geht nordostwärts in Richtung Vogesen. Ein interessanter Tag, auf dem Papier für eine Ausreißergruppe, aber offen für verschiedene Fahrertypen. Start in Dole, längste Etappe der Tour – und die einzige über 200 Kilometer.
Dennoch wird sie schnell, denn weite Teile sind flach. Die ersten zwei Drittel bieten keine nennenswerte Schwierigkeit, keinen kategorisierten Anstieg und keinen Zwischensprint. Das Wesentliche konzentriert sich auf die letzten 75 Kilometer.
Den Auftakt macht der Col des Croix: 5,1 Kilometer bei 4,8%, Kuppe 48 Kilometer vor dem Ziel. Danach geht es südwärts zum Ballon d’Alsace. 8,9 Kilometer bei 6,9% – ein ernstzunehmender Berg.
Hart genug für GC-Attacken; wird er passiv gefahren, kann ein mittelgroßes Feld kontrolliert zur Sprintankunft kommen. Wenige passen ins Schema – daher werden viele die Flucht suchen. Kletterer und Puncheure haben im Ausreißerzug beste Karten.
Die Kuppe liegt 30 Kilometer vor dem Ziel, die Abfahrt misst rund 12 Kilometer. Die finalen 18 Kilometer sind flach, teils leicht bergab – die Geschwindigkeiten sind hoch, Verfolgung wird schwer. In Belfort sind Sprint, Ausreißersieg oder sogar GC-Scharmützel möglich.
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