Ergebnisse Tour de France 2026, 4. Etappe – Überragende Teamarbeit von Lidl-Trek rollt Mads Pedersen den roten Teppich aus!

Radsport
Dienstag, 07 Juli 2026 um 17:40
MadsPedersen
Die 4. Etappe der Tour de France 2026 endete in Foix, und die erste echte Baroudeur-Etappe wurde zur Ausreißer-Fiesta. Lidl-Trek lieferte eine beeindruckende Teamvorstellung, hielt mit mehreren starken Männern das Rennen von vorn unter Kontrolle und lancierte Mads Pedersen zu einem brillanten Etappensieg in den Pyrenäen.
Die vierte Etappe startete in Carcassonne und galt schon im Vorfeld als Tag für die Ausreißer. Entsprechend versuchten früh Dutzende Fahrer ihr Glück. Ohne Kontrollversuche von UAE Team Emirates - XRG oder Team Visma | Lease a Bike auf die Fluchtgruppen, und mit Lidl-Trek, das rasch die Initiative ergriff, um selbst Teil der Spitze zu sein statt auf einen Sprint für Mads Pedersen zu setzen, war schnell klar: Der Sieg würde vorn entschieden.
Nach rund einer halben Stunde Rennzeit setzten sich über 30 Fahrer in mehreren Gruppen ab und fanden anschließend an der Spitze zusammen. Im Vorderfeld vertreten waren Schwergewichte wie das Lidl-Trek-Trio Mathias Vacek, Quinn Simmons und Mads Pedersen; dazu Romain Grégoire, Michael Matthews, Jasper Stuyven, Kévin Vauquelin; Sprinter wie Jasper Philipsen und Biniam Girmay; sowie die Klassement-Reservisten Torstein Træen und Sean Quinn, die Chancen auf das Gelbe Trikot witterten.
Im Feld stockte die Aktion ohne Jagdambitionen. UAE ließ die Lücke bewusst auf etliche Minuten anwachsen, um Tadej Pogacar die umfangreichen Podiums- und Medienpflichten zu ersparen. Vorn setzte Jan Tratnik 83 Kilometer vor dem Ziel die erste echte Attacke, gefolgt von Vacek, der anschließend die Zusammenarbeit verweigerte – im Sinne der Teamtaktik, das Finale auf einen Sprint zuzuschneiden.
Keine Attacke trug, bevor der Anstieg zum Col de Montségur – 6,9 km bei 6,1 % – anstand, wo EF für Quinn kräftig andrückte. Die Gruppe schrumpfte auf rund ein Dutzend Fahrer, während Lidl-Trek die Lage kontrollierte. Pedersen musste kurzzeitig reißen lassen, zeigte jedoch starke Beine und wurde von Vacek und Simmons über den Gipfel dirigiert, gut 30 Kilometer vor dem Ziel.
Zehn Fahrer setzten sich schließlich ab: das Lidl-Trek-Trio, dazu Quinn und Træen – die beiden Anwärter auf Gelb –, Kévin Vauquelin, Ramses Debruyne, Marco Frigo sowie das Movistar-Duo Pablo Castrillo und Raúl García Pierna.
An Attacken mangelte es nicht. Mit Ausnahme von Træen, der häufig mit der deutschen Mannschaft kollaborierte, versuchte nahezu jeder der Spitzenfahrer sein Glück im welligen Finale – doch an der Doppelabsicherung durch Vacek und Simmons prallte alles ab. In der letzten Kurve zog Kévin Vauquelin den Sprint früh an, aber Pedersens Antritt auf der Zielgeraden war unerreicht.
Lidl-Trek dominierte das Finale vollständig, Quinn Simmons belegte Platz zwei. Das Peloton traf erst rund ein Dutzend Minuten später ein, während Torstein Træen das Gelbe Trikot übernahm.

Ergebnis Tour de France 2026, Etappe 4

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