Streckenprofil der Tour-de-France-Etappe 21 kurzfristig geändert – Waldbrände verkürzen den Weg nach Paris

Radsport
Samstag, 25 Juli 2026 um 16:16
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Im Jahr 2025 wurde die Schlussetappe der Tour de France in Paris wegen Regens auf dem neuen Rundkurs um Montmartre neutralisiert. Das Wetter erzwingt erneut Anpassungen an der finalen Etappe der Grand Boucle; diesmal sorgen Waldbrände für Änderungen im ersten Abschnitt der Etappe.

Paris-Etappe bei der Tour de France gekürzt

Ursprünglich war die Etappe mit 133 Kilometern geplant, Start in Thoiry, mit 55 Rennkilometern bis Paris, bevor das Feld in den Rundkurs einbog. Gleichzeitig zwingen jedoch schwierige Wetterbedingungen, die bereits zu zahlreichen Waldbränden auf französischem Boden geführt haben, zu Anpassungen.
Schon auf Etappe 3 nach Les Angles musste die Organisation dem Begleittross – Teamfahrzeuge, Logistik und Medien – spezielle Anweisungen geben. Brände in den Pyrenäen binden enorme Kräfte, während das Risiko zusätzlicher Feuer durch Zuschauer entlang der Strecke und den Konvoi hoch war.
Aktuell wüten Waldbrände in Spanien und Frankreich während einer weiteren Hitzewelle in Europa. In Frankreich bereiten die Brände westlich von Bordeaux die größten Sorgen und erfordern den Einsatz von Ordnungskräften vor Ort. Daher könnte der erste Teil der Tour-Etappe gestrichen werden, um wichtige Einsatzkräfte für den Südwesten freizusetzen.
Tadej Pogacar bei der Tour de France 2026
Die Tour de France hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um mit den in Frankreich weiter steigenden Temperaturen umzugehen

Klimawandel beeinflusst die Tour de France weiter

Laut CNN mussten in Folge der Brände über 200.000 Menschen ihre Häuser verlassen, beide Länder bitten um internationale Unterstützung zur Lagekontrolle.
Die Tour de France wird weiterhin vom Klimawandel geprägt. Die diesjährige Ausgabe verzeichnete extrem hohe Durchschnittstemperaturen, Hitze war vom Grand Départ bis Paris ein Dauerthema.
Der Auftakt in Barcelona fand bei bis zu 35 Grad statt, und in der ersten Rennhälfte gab es keine Atempause von einer brutalen Hitzewelle, die erheblichen Schaden anrichtete. Viele Fahrer litten unter der Hitze, die Bedingungen zwangen die Teams zu außergewöhnlichen Anpassungen.
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