„Ich will Teil ihrer Siege sein“: Vismas Neuzugang freut sich darauf, an der Seite von Vingegaard und Van Aert zu fahren

Radsport
Mittwoch, 14 Januar 2026 um 11:00
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Team Visma | Lease a Bike agierte auf dem Transfermarkt zurückhaltend und eilte nicht, um die Abgänge von Olav Kooij und Tiesj Benoot zu kompensieren. Doch die Fusion Lotto–Intermarché spülte Louis Barré direkt vor ihre Tür – ein aufstrebendes Talent für die hügeligen Klassiker. Er ist natürlich kein Eins-zu-eins-Ersatz für die genannten Fahrer, doch der 25-jährige Franzose könnte sich für seinen neuen Arbeitgeber als Volltreffer erweisen.

Louis Barré verstärkt Visma – Chance für Klassiker und eigene Führungsrollen

„Ich würde mich als Puncheur beschreiben, der lange, harte Eintagesrennen liebt – genau dort möchte ich mich weiterentwickeln“, stellt sich Barré in einer Pressemitteilung vor, bevor die Saison 2026 beginnt.
„Der größte Moment meiner Karriere – abgesehen von der Einfahrt nach Paris bei der Tour de France – war mein Auftritt beim Amstel Gold Race, wo ich mit den Besten mitgehen konnte. Ich träume davon, Rennen wie Amstel, Lüttich–Bastogne–Lüttich und den Grand Prix de Montréal zu gewinnen.“
Nach dem ersten Kennenlernen mit seinen Teamkollegen fühlte sich Barré schnell wohl im neuen Umfeld. „Die Atmosphäre hier ist wirklich gut, und ich habe die Begegnungen mit all den neuen Leuten genossen. Das Team gehört zu den größten der Welt, und ich freue mich darauf, für große Kapitäne wie Wout und Jonas zu arbeiten, von denen ich viel über das Racing im Allgemeinen lernen kann. Ich möchte unbedingt Teil ihrer Siege sein.“

Pläne 2026

Angesichts seiner Leistungen 2025 wird Barré nicht nur als Helfer unterwegs sein. Er erhält auch die Chance, die Bees in Rennen und Etappen anzuführen, die ihm liegen.
„Manchmal werden meine Teamkollegen auch mir bei meinen Zielen helfen können, was spannend ist. In den Ardennen werden wir vermutlich mehrere Kapitäne haben, sodass wir im Finale verschiedene Karten spielen können – eine großartige taktische Option“, schließt Barré mit Blick auf seinen Kalender.
Barré steigt relativ spät in die Saison ein – in der Ardèche Ende Februar. Danach folgen Strade Bianche und Itzulia Basque Country unmittelbar vor den Ardennen-Klassikern. Auf dem vorläufigen Programm steht keine Grand Tour, was den Sommerplan etwas offenlässt. Im Herbst dürfte er jedoch nach Kanada zu GP Québec und GP Montréal zurückkehren, bevor er die Saison bei Il Lombardia beschließt.
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