Team Visma | Lease a Bike bereitete
Matthew Brennan bei der
Cadel Evans Great Ocean Road Race optimal vor, und der junge Brite fuhr danach ein nahezu perfektes Rennen. Doch beim finalen Sprint stimmte das Timing nicht – und
erneut schlug ihn Tobias Lund Andresen.
Es war ein Déjà -vu zur 1. Etappe des Tour Down Under: Damals stand Brennan schlecht, kam nicht am Dänen vorbei. Diesmal eröffnete er den Sprint zu früh – das kostete den Sieg.
Über das gesamte Rennen hielt Visma ihn in perfekter Position, auch vor dem letzten Anstieg der Challambra Crescent, an dem die entscheidende Selektion erfolgte. Brennan überstand die Wellen, reagierte sofort und schloss die Lücke auf den Vorstoß von Santiago Buitrago und Luke Lamperti.
„Das Team hat dafür gesorgt, dass ich das ganze Rennen über gut positioniert war. In die Challambra Crescent bin ich stets hervorragend eingefahren – auf dem lokalen Rundkurs immer der Schlüsselpunkt“, sagte er in einer
Pressemitteilung.
Zu früh angezogen
„Im Finale hatte ich jedes Mal die Beine, um die Beschleunigungen mitzugehen“, erklärte er. Brennan scheute die Führungsarbeit nicht, doch das Rennen lief auf einen Sprint der Gruppe hinaus. Das kam ihm entgegen.
Er sprang auf das Hinterrad von Luke Plapp, der unter dem Flamme Rouge attackierte. Das erwies sich als Problem: Plapp fuhr kein sauberes Lead-out, sondern nahm rund 300 Meter vor dem Ziel raus.
„Leider habe ich meinen Sprint etwa hundert Meter zu früh lanciert. Das war eine Fehleinschätzung“, gibt Brennan zu. Er zog durch, hatte jedoch Tobias Lund Andresen am Hinterrad, der in den letzten Metern vorbeiziehen konnte.
Brennan beendet seinen Australien-Block dennoch mit einem Etappensieg auf der Schlussetappe der Tour Down Under und kehrt nun nach Europa zurück. Nächster Start: Omloop Het Nieuwsblad – wo er erneut ein Kandidat für den Sieg sein könnte.