Tobias Lund Andresen triumphiert erneut – "Nach dem, was wir bei der Tour Down Under geleistet haben, ist es beeindruckend, dass wir das hier wieder schaffen konnten

Radsport
Sonntag, 01 Februar 2026 um 12:00
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Tobias Lund Andresen wechselte zu Decathlon CMA CGM und sein Start in die Saison 2026 ist beeindruckend. Der dänische Sprinter gewann Etappe 1 und die Punktewertung der Tour Down Under, und nun hat er auch die Cadel Evans Great Ocean Road Race zu seinem Palmarès hinzugefügt.
Australien entwickelt sich zum guten Pflaster für den Dänen, denn 2025 feierte er seinen einzigen Sieg bei der Surf Coast Classic. Der frühere Team Picnic PostNL-Profi hätte kaum damit gerechnet, die nächste Saison mit zwei WorldTour-Siegen innerhalb weniger Wochen zu eröffnen.
Bei der Tour Down Under gewann er den zweiten Renntag, trug einen Tag das Leadertrikot und legte drei weitere Podestplätze nach. Das unterstrich seine Konstanz, Form, den starken Lead-out und auch seine Kletterfähigkeit, als er auf der Schlussetappe nach Stirling Dritter wurde. Entsprechend kam er als einer der Topfavoriten in das erste Eintagesrennen der WorldTour, neben Matthew Brennan, und genau diese beiden waren am Ende dem Sieg am nächsten.
Das Rennen wurde wie üblich offensiv gefahren, doch die Anstiege rund um Geelong waren nicht lang genug, um Lund aus dem Rennen um den Sieg zu nehmen. Er hielt sich über die Challambra Crescent und die folgende Rampe in einer rund 20 Fahrer starken Gruppe, und als sich auf der Ebene eine Spitzengruppe formierte, schaffte es der 23-Jährige selbst, wieder nach vorn zu schließen.

Perfekter Australien-Block

Bei so vielen Interessen in der Spitze konnte niemand wirklich überraschen, und so entschied ein Sprint von 21 Fahrern das Rennen. Brennan eröffnete, doch für Lund Andresen fühlte es sich fast wie ein erneuter Lead-out an. Zum richtigen Zeitpunkt setzte er zum Ziel an und holte wohl den größten Sieg seiner bisherigen Karriere.
„Das Rennen heute war wirklich großartig. Nach dem, was wir bei der Tour Down Under gezeigt haben, ist es beeindruckend, dass wir das in einem Eintagesrennen wie der Cadel Road Race wiederholen konnten“, sagte er im Ziel.
„Das Team hat von Beginn an einen richtig guten Job gemacht und mich gut am Fuß des Anstiegs positioniert. Wir wollten es so ökonomisch wie möglich angehen, um maximale Energie fürs Finale zu sparen, und meine Teamkollegen sind bei mir geblieben und haben mich so schnell wie möglich wieder nach vorn gebracht. Dann bin ich einfach voll gefahren und habe versucht, das beste Hinterrad zu finden, um die Arbeit aller zu vollenden.“
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