Remco Evenepoel eröffnete seine Saison mit einem Sieg im Mannschaftszeitfahren des Trofeo ses Salines und dominierte tags darauf den Trofeo Serra de Tramuntana. Heute schien er zunächst für Maxim van Gils zu fahren, doch da
Red Bull - BORA - hansgrohe kein Risiko eingehen wollte, sprintete der Olympiasieger am Ende selbst zum Sieg.
„Super happy, super nice, die Saison so zu beginnen und meine Rennen auf Mallorca abzuschließen. Zufrieden, wie alles gelaufen ist, und jetzt gilt der Blick den nächsten Rennen“, sagte Evenepoel im Siegerinterview. Nach zwei Erfolgen an zwei Tagen Einzelrennsport geht er nächste Woche als Topfavorit in die Volta a Comunitat Valenciana.
Heute übernahm Evenepoel früh das Tempo in der Klettergruppe am Coll du Puig Major, noch weit vom Ziel entfernt. Das Feld wurde ausgedünnt, Maxim van Gils attackierte zweimal. Der Plan schien zu sein, den Belgier in Position zu bringen und ihm den Sieg zu ermöglichen, doch ihm fehlte das letzte Körnchen, um den Unterschied zu machen.
Stattdessen fiel nach dem Anstieg die Entscheidung, die numerische Überlegenheit für Attacken zu nutzen und den Sieg auf jedem Weg einzufahren. Logisch war die beste Option ein langer Vorstoß von Evenepoel – genau das setzte er um.
Mathys Rondel ging mit, ebenso Diego Pescador. Der Kolumbianer konnte im Flachstück das Tempo jedoch nicht halten, und das Duo fuhr gemeinsam in den Schlussanstieg. Es überraschte nicht, dass Evenepoel dort den Unterschied machte und am Mirador d’Es Colomer jubelte.
„Ich wollte unbedingt einen Sieg mitnehmen, das war sicher. Heute wussten wir, dass sich eine große Chance bietet […] Ich bin sehr happy über drei Siege – einen mit dem Team und zwei individuell.“ Eine perfekte Woche für
Red Bull - BORA - hansgrohe, die morgen beim Trofeo Palma noch nachlegen können – dort sind die Sprinter gefragt.
„Der erste Sieg ist immer der schönste. Das Mannschaftszeitfahren war wirklich eine Teamleistung, und das feiert man auf eine ganz andere Art. Dieser hier macht sehr glücklich.“