Ergebnisse Volta a Comunitat Valenciana 2026 | Chaos in Valencia: Evenepoel bleibt souverän und macht den Gesamtsieg perfekt, Ausreißer gewinnen das Finale

Radsport
Sonntag, 08 Februar 2026 um 17:18
RemcoEvenepoel (3)
Die Volta a la Comunitat Valenciana 2026 endete in Valencia mit einem Finale, das kurz Unordnung andeutete, letztlich aber die Wochenhierarchie bestätigte: Remco Evenepoel brachte das Gesamtklassement souverän ins Ziel, während eine zähe Ausreißergruppe die Etappe gewann.
Die abschließenden 94,7 Kilometer von Bétera nach Valencia waren von Beginn an auf späte Chancenjäger zugeschnitten. Zwei Anstiege im Mittelteil, kräftiger Küstenwind und die ungewohnt kurze Distanz sorgten für hohes Tempo ab dem Start. Trotz wiederholter Vorstöße war das Gesamtklassement jedoch nicht ernsthaft gefährdet, sobald das Peloton den Puerto del Garbí passiert hatte.

Ausreißer bekommen Raum, aber keine Freiheit

Eine große, heterogene Gruppe setzte sich früh ab, mit Fahrern nahezu aller Topteams, jedoch ohne echte Anwärter für die Gesamtwertung. Red Bull - BORA - hansgrohe ließ die Lücke kontrolliert wachsen, ohne hart zu jagen, im Wissen, dass die relevanten Anstiege deutlich vor dem Finale lagen.
Die Fluchtgruppe überstand sowohl den Puerto del Oronet als auch den steileren Puerto del Garbí mit einem brauchbaren Vorsprung. Dahinter erhöhte UAE Team Emirates XRG kurzzeitig das Tempo, um Druck aufzubauen, doch das Rote Trikot blieb stets geschützt. Evenepoel fuhr umringt, aufmerksam, unbeeindruckt.
Als das Rennen in Richtung Valencia abfiel und flach wurde, begann die Zusammenarbeit an der Spitze zu bröckeln. Im Finale unter fünf Kilometern folgten Attacken, dazu dezimierten mehrere Stürze die Gruppe weiter und nahmen ihr die Ordnung, just als das Peloton näher rückte.

García Pierna sticht zu, während das Feld schließt

Bei rasch schmelzendem Vorsprung wählte Raúl García Pierna den perfekten Moment. Er beschleunigte in den letzten Kilometern aus den Resten der Flucht, öffnete eine kleine, aber entscheidende Lücke und ging voll ins Risiko bis zur Linie.
Dahinter erwies sich Zögern als fatal. Das Peloton, angeführt von INEOS Grenadiers und anderen Teams auf der Jagd nach einem reduzierten Sprint, kam zu spät, um den Schaden zu beheben. García Pierna rettete sich zum Etappensieg in Valencia, profitierte mehr von Chaos und Unentschlossenheit als von reiner Endgeschwindigkeit.

Evenepoel krönt eine Woche der Kontrolle

Die Etappe bot Drama, doch die Gesamtwertung war bereits am Vortag entschieden. Evenepoels souveräner Sieg auf der Bergetappe machte den Schlusstag zu einer Übung in Risikomanagement, nicht in Angriffslust.
Er fuhr die Schlusskilometer ohne Zwischenfall, stets präsent an der Spitze, während Seitenwind und späte Beschleunigungen das Feld kurzzeitig in die Länge zogen. Mit neutralisierten Bonifikationen und ohne entstandene Lücken überquerte der Belgier sicher die Ziellinie und bestätigte den Gesamtsieg.
Das Ergebnis krönte eine dominante Woche. Zwei Etappensiege und das Gesamtklassement unterstreichen einen kommandierenden Start in die Saison 2026 und markieren Evenepoels ersten Rundfahrterfolg seit Anfang 2024. Trotz aller späten Unruhen in Valencia entglitt ihm die Kontrolle nie.
García Pierna setzte den Schlusspunkt, doch die Volta a la Comunitat Valenciana gehörte uneingeschränkt Evenepoel.

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