Wird
Tadej Pogacar in diesem Jahr die Vuelta a España fahren? Die Entscheidung fällt an diesem Dienstag, bestätigt sein Agent Alex Carera, ohne bislang Hinweise zu geben.
Pogacars Vuelta-Entscheidung fällt am Dienstag
Pogacar hat gerade
die Tour de France abgeschlossen, nach einem monatelangen Projekt, das auf die bestmögliche Vorbereitung auf die Grand Boucle und den fünften Toursieg zielte. Damit steht er auf einer Stufe mit Eddy Merckx, Jacques Anquetil, Bernard Hinault und Miguel Indurain. Der Weltmeister könnte das in den kommenden Jahren noch ausbauen, hat jedoch betont, dass er keinen Rekordjagden hinterherläuft.
Die Vuelta a España beginnt Ende August und könnte in seinen Plänen stehen. Mit dem Auftakt in Monaco wäre es für Pogacar ein Heimstart; das Rennen endet zudem nahe der Sierra Nevada, wo er viel Zeit in Höhenlagencamps verbringt.
In dieser Woche ist der Slowene zurück nach Monaco gereist und fliegt zudem zu Terminen nach Slowenien. Anschließend nimmt er das Training in irgendeiner Form wieder auf; Ziel sind die Weltmeisterschaften, vielleicht aber nicht nur diese. Die Entscheidung fällt an diesem Dienstag.
„UAE hat für morgen (Dienstag, Anm. d. Red.) ein Treffen mit Tadej und seinem Trainer angesetzt, um auf Basis seines Tour-Abschlusses zu entscheiden, und ich halte das für eine gute Idee“, sagte Pogacars Agent Alex Carera gegenüber
Sky Sports.
„Was ist zu tun, um bei den Weltmeisterschaften zu starten – das ist gesetzt – und eventuell an der Vuelta teilzunehmen. Alle offenen Punkte werden intern geklärt und dann zum passenden Zeitpunkt kommuniziert, innerhalb einer Woche oder zehn Tagen etwa.“
Tadej Pogacar bei der Tour de France 2026
UAE setzt auf langfristige Belastungssteuerung
Pogacar hatte zuvor darüber gesprochen, die kanadischen Klassiker als Aufbau für die Weltmeisterschaften in Montreal zu nutzen; mit dem Heimstart der Vuelta für ihn und der fehlenden Müdigkeit, die das Ende seiner Tour 2025 geprägt hatte, könnte er jedoch seine zweite Grand Tour des Jahres in Angriff nehmen. Da das Feld zum jetzigen Zeitpunkt überschaubar erscheint, könnte sich die Chance bieten, seine Grand-Tour-Sammlung zu vervollständigen.
Unabhängig von der Entscheidung ist Carera überzeugt, dass das Team in seinem besten Interesse handelt und eher die Karriere im Blick hat, als Häkchen auf einer Liste zu setzen. „Ich glaube, sie werden gemeinsam im Sinne von Tadejs besten Interessen entscheiden, denn UAE hat stets mehr auf langfristige Bewahrung geachtet als darauf, alles sofort zu wollen.“
„Und angesichts seiner Siege, der Monumente und der Grand Tours würde ich sagen, dass die Entscheidungen bislang mehr als richtig waren“, schloss er.