Der Gran Premio Castellón ist das zweite spanische Rennen der frühen Saison und findet am 24.01. statt. Der Start ist für 12:36 CET, der Zielschluss für 16:30 CET geplant. Wir werfen einen Blick auf das Profil des spanischen Eintagesrennens.
Gran Premio Castellón formt Frühjahrsfavoriten – warum das Profil zählt
Der Gran Premio Castellón – Ruta de la Cerámica hat sich rasch als eines der reizvollsten frühen spanischen Eintagesrennen etabliert. Gefahren wird in der Region Valencia, die zu dieser Jahreszeit von vielen Fahrern als Trainingsrevier und zur Vorbereitung auf die Saison 2026 genutzt wird. Von Beginn an war das Rennen als 1.1-Event auf der UCI Europe Tour eingestuft und lockt eine Mischung aus WorldTeams und ambitionierten ProTeams an, die ihre Form zu Saisonbeginn testen möchten.
Die Premiere 2024 gewann der australische Klassiker-Spezialist Michael Matthews und setzte damit früh einen hohen Maßstab, der das Potenzial des Rennens unterstrich, trotz seines jungen Alters große Namen anzuziehen. Auf diesem Erfolg aufbauend zog die Ausgabe 2025 ein noch stärkeres Feld an, in dem António Morgado von UAE Team Emirates - XRG einen überzeugenden Sieg feierte, der einen Durchbruch-Frühling einleitete.
Der Start erfolgt in Castellón de la Plana, unmittelbar mit einem 2 Kilometer langen Anstieg, auf dem einige Fahrer ihre Frühform testen und eine Fluchtgruppe initiieren könnten. Es ist ein hügeliges Rennen, meist mit Sprintentscheidung, doch späte Attacken können durchkommen.
Im ersten Rennteil wartet der 14 Kilometer lange Alto de la Serranatella. Entscheidender ist jedoch das Collado de Ayódar, dessen Schlussrampe nur 11 Kilometer vor dem Ziel liegt: 5 Kilometer mit 4,5 % im Schnitt, gespickt mit steileren Passagen. Von dort können Attacken über die Abfahrt und das flache Finale nach Onda durchgetragen werden.
Profil: Castellón de la Plana - Onda
Castellón de la Plana - Onda, 171,4 Kilometer