Per Strand Hagenes ließ das Kopfsteinpflaster bei Wout van Aerts Comeback glühen – „Es war den Versuch wert“

Radsport
Dienstag, 03 März 2026 um 21:30
strand-hagenes
Heute trat Team Visma | Lease a Bike bei Le Samyn 2026 mit einer sehr jungen Aufstellung an: Per Strand Hagenes, Wout van Aert, Pietro Mattio, Loe van Belle sowie die Development-Fahrer Matisse Van Kerckhove und Aldo Tailleu standen am Start.
Das Rennen markierte die Rückkehr von Wout van Aert nach seiner Verletzungspause in den Wettkampf. Doch der 22-jährige Norweger Per Strand Hagenes stahl die Schlagzeilen, als er rund 60 Kilometer vor dem Ziel auf eine Attacke reagierte, die das Feld in zwei Teile sprengte.
Zunächst setzte sich eine Gruppe von 13 Fahrern ab, erspielte sich 20 Sekunden Vorsprung und schloss zur Spitze auf. Team Visma hatte mit Hagenes und Pietro Mattio zwei Fahrer vorne vertreten.
Das Peloton kam der Ausreißergruppe näher, die nach und nach Fahrer verlor. Dann attackierte Per Strand Hagenes beim vorletzten Durchfahren des letzten Kopfsteinpflastersektors des Tages auf den Pavés der Rue de Belle Vue.
„Zwei Runden vor Schluss sind wir mit einer guten Gruppe weggefahren. Die Zusammenarbeit war nicht optimal, also dachte ich: Ich probiere es und schaue, was passiert“, sagte der Youngster, gegenüber der Website von Team Visma | Lease a Bike.
Hagenes griff an, und keiner der Mitflüchtigen konnte sein Tempo halten. Die Ausreißer wurden vom zügig fahrenden Peloton geschluckt, doch Hagenes verteidigte 20 bis 30 Sekunden Vorsprung. Die Kilometer verstrichen, das Ziel kam näher.

Der Traum endete 600 Meter vor dem Ziel

Als das Feld die Flamme Rouge passierte, fuhr der junge Visma-Profi weiterhin solo an der Spitze. Seine Fahrt endete jedoch 600 Meter vor der Ziellinie. „Am Ende habe ich gemerkt, dass mir die Energie ausging, aber ich wollte nicht aufgeben. Ich habe alles gegeben, doch letztlich hat es nicht gereicht.“
Der Sieg ging an Jordi Meeus von Red Bull - BORA - Hansgrohe, vor Laurenz Rex von Soudal Quick-Step und Hugo Hofstetter vom NSN Cycling Team. Für Per Strand Hagenes blieb es ein denkwürdiges Unterfangen. „Es war sehr hart, aber es war den Versuch wert.“
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