Paris–Nizza 2026 | Vorschau, Favoriten, Profil, Strecke und Prognose – Jonas Vingegaard gegen Juan Ayuso auf explosivem Parcours

Radsport
Sonntag, 08 März 2026 um 14:27
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Die Strecke von Paris–Nizza 2026 steht fest. Am Mittwoch präsentierten die Organisatoren in Versailles den Kurs der 84. „Fahrt zur Sonne“, die am Sonntag, dem 8. März 2026, in Achères beginnt und eine Woche später traditionell in Nizza endet. Die Rundfahrt zeigt sich erneut vielseitig: Sprintetappen, windanfällige Abschnitte, ein Mannschaftszeitfahren, explosive Schlussanstiege und anspruchsvolle Hochgebirgspassagen prägen das Profil.
Achères feiert seine Premiere als Startort und wird zur 30. Gemeinde im Département Yvelines, die das Rennen empfängt. Bereits die Auftaktetappe verspricht frühe Selektion: Auf dem Rundkurs in Carrières-sous-Poissy könnte die Côte de Chanteloup-les-Vignes erste Lücken ins Feld reißen. Am zweiten Tag führt die Strecke von Épône nach Montargis – über die offenen Ebenen des Gâtinais, wo sowohl Windstaffeln als auch ein Massensprint möglich sind.
Der dritte Tag gehört den Zeitfahrspezialisten. Das Mannschaftszeitfahren zwischen Cosne-Cours-sur-Loire und Pouilly-sur-Loire wird ein wichtiger Gradmesser für alle Teams mit Gesamtklassements-Ambitionen. Anschließend geht es in den Morvan, wo der Anstieg nach Uchon das Klassement erstmals ernsthaft durcheinanderwirbeln könnte.

Windkanten oder Massensprint?

Die zweite Rennhälfte zieht die Schraube weiter an. Die fünfte Etappe – die längste und höhenmeterreichste – endet in Colombier-le-Vieux und dürfte dem Peloton spürbar zusetzen. Tags darauf wartet in Apt ein Finale mit einem entscheidenden Anstieg innerhalb der letzten fünf Kilometer.
Das Finale in Nizza erhält 2026 eine besondere Form, bedingt durch die Kommunalwahlen. Die siebte Etappe am Samstag, dem 14. März, führt von der Promenade des Anglais nach Auron. Am Sonntag endet das Rennen nicht wie gewohnt am Quai des États-Unis, sondern auf einem Rundkurs rund um das Riviera-Stadion. Neue Anstiege und insbesondere die anspruchsvolle Côte du Linguador bilden den letzten Prüfstein im Kampf um den Gesamtsieg.
Sportlich verspricht die Ausgabe 2026 ein offenes Rennen. Der Nachfolger von Matteo Jorgenson wird auf einer bislang nie gefahrenen Route ermittelt. Zu den Favoriten zählen Jonas Vingegaard, João Almeida, Juan Ayuso, Cian Uijtdebroeks und Mattias Skjelmose sowie die französischen Hoffnungsträger Kevin Vauquelin, Lenny Martinez und David Gaudu. Für die Sprints und hügeligen Finals gelten Mads Pedersen, Olav Kooij und Michael Matthews als Topkandidaten.
Insgesamt 22 Teams stehen am Start. Zu den 18 WorldTeams kommen die drei bestplatzierten ProTeams der UCI-Rangliste 2025 – Cofidis, Pinarello–Q36.5 und Tudor – sowie das eingeladene Team TotalEnergies. Eine Mischung, die erneut für Tiefe, Spannung und Vielfalt sorgt und die europäische Radsportsaison mit einem starken Akzent eröffnet.

Teams Paris–Nizza 2026

TeamKategorieLand
Alpecin – Premier Tech WorldTeam Belgien
Bahrain Victorious WorldTeam Bahrain
Decathlon CMA CGM Team WorldTeam Frankreich
EF Education – EasyPost WorldTeam Vereinigte Staaten
Groupama – FDJ United WorldTeam Frankreich
INEOS Grenadiers WorldTeam Vereinigtes Königreich
Lidl – Trek WorldTeam Deutschland
Lotto Intermarché WorldTeam Belgien
Movistar Team WorldTeam Spanien
NSN Cycling Team WorldTeam Schweiz
Red Bull – BORA – hansgrohe WorldTeam Deutschland
Soudal Quick-Step WorldTeam Belgien
Team Jayco AlUla WorldTeam Australien
Team Picnic PostNL WorldTeam Niederlande
Team Visma | Lease a Bike WorldTeam Niederlande
UAE Team Emirates – XRG WorldTeam Vereinigte Arabische Emirate
Uno-X Mobility WorldTeam Norwegen
XDS Astana Team WorldTeam Kasachstan
Cofidis ProTeam Frankreich
Pinarello – Q36.5 Pro Cycling Team ProTeam Schweiz
Tudor Pro Cycling Team ProTeam Schweiz
TotalEnergies ProTeam Frankreich

Profil Paris–Nizza 2026

08.03.2026 - Etappe 1 - 171,2 km - Mittelgebirge

Achères > Carrières-sous-Poissy
Achères > Carrières-sous-Poissy
Paris–Nizza eröffnet die Woche traditionell mit einer Etappe, die den Sprintern entgegenkommt, jedoch genügend Fallstricke bereithält, um das Rennen früh zu beleben. Der Start erfolgt in Achères, und die Fahrer haben 171 größtenteils flache Kilometer vor sich. Doch im Finale warten einige kurze, aber scharfe Anstiege, die für Attacken prädestiniert sind. Der Rundkurs in Carrières-sous-Poissy, auf dem die Etappe endet, führt über die Côte de Chanteloup-les-Vignes – 1,1 Kilometer lang, im Schnitt über acht Prozent steil und mit einer Kuppe nur elf Kilometer vor dem Ziel. Auch die folgenden welligen Kilometer auf dem Plateau bieten offensiven Fahrern Chancen, sich abzusetzen.
Trotz dieser selektiven Passagen bleibt das Finale grundsätzlich offen, aber nicht unkontrollierbar. Die letzten Kilometer sind flach und technisch unkompliziert, was es dem Feld erleichtert, entstandene Lücken wieder zu schließen. Ein Sprint ist daher wahrscheinlich, auch wenn das Peloton bis dahin durchaus ausgedünnt sein könnte

09.03.2026 - Etappe 2 - 187 km - Mittelgebirge

Épône > Montargis
Épône > Montargis
Der zweite Renntag ist deutlich klarer den Sprintern zugeschrieben. Auf dem Weg Richtung Südosten warten keine nennenswerten topografischen Schwierigkeiten, sodass die Etappe auf dem Papier wie gemacht ist für einen klassischen Massensprint. Vom Pariser Umland führt die Strecke über weite, offene Abschnitte – die erste große Überführungsetappe, auf der der Wind durchaus eine Rolle spielen und das Feld in Gruppen zerreißen kann.
Sollte dies jedoch ausbleiben, spricht wenig gegen einen kompakten Sprint in Montargis. Die Einfahrt in die Stadt ist allerdings technisch anspruchsvoll, was für Nervosität sorgen dürfte. Eine frühe Positionsschlacht ist garantiert, denn wer hier Fehler macht, riskiert im schlimmsten Fall nicht nur den Etappenerfolg, sondern auch seine Chancen im Gesamtklassement. Ein Tag, der einfach aussieht, aber im Finale höchste Konzentration verlangt.

10.03.2026 - Etappe 3 - 23,5 km - Mannschaftszeitfahren

Cosne-Cours-sur-Loire > Pouilly-sur-Loire
Cosne-Cours-sur-Loire > Pouilly-sur-Loire
Diese Etappe dürfte eine der wichtigsten des gesamten Rennens für die Gesamtwertung sein. Da die Tour de France in diesem Jahr bereits mit einem Mannschaftszeitfahren eröffnet wurde, überrascht es kaum, dass auch diese Rundfahrt eine solche Prüfung ins Programm aufnimmt. In diesem Fall könnte sie jedoch eine noch größere Rolle spielen.
Weil das Rennen kaum echte Hochgebirgsetappen bietet und dieses Teilstück noch vor den ersten wirklich hügeligen Tagen liegt, können hier bereits entscheidende Abstände im Gesamtklassement entstehen. Die Strecke führt über 23,5 Kilometer von Cosne-Cours-sur-Loire nach Pouilly-sur-Loire.
Das Mannschaftszeitfahren hat es zudem in sich. Zwei kurze Anstiege und eine leicht abschüssige Passage in den Schlusskilometern prägen das Profil. Die Teams müssen ihre Kräfte klug einteilen: Auf den Anstiegen zählt vor allem Tempo, während im Finale jene Mannschaften Vorteile haben, die möglichst viele Fahrer bis zum Schluss zusammenhalten. Auf den 23 Kilometern können so durchaus Abstände von bis zu einer Minute zwischen den stärksten Teams und jenen entstehen, die vor allem Schadensbegrenzung betreiben.

11.03.2026 - Etappe 4 - 195 km - Flach, Bergankunft

Bourges > Uchon
Bourges > Uchon
Die Fahrer erreichen die Hügel – ein vertrautes Bild bei Paris–Nice. Auf der vierten Etappe spielt das anspruchsvolle Terrain allerdings erst im letzten Renndrittel eine Rolle. Der Abschnitt ist nicht extrem schwer, verspricht aber ein spannendes Finale, in dem sowohl Kletterer als auch Klassiker-Spezialisten ihre Chance suchen können.
23 Kilometer vor dem Ziel steht zunächst der vorletzte Anstieg an: 4,7 Kilometer mit durchschnittlich 5,3 Prozent. Doch wie beim Schlussanstieg täuscht auch hier der Mittelwert über den tatsächlichen Charakter hinweg. Mehrere deutlich steilere Rampen unterbrechen den Rhythmus, der Anstieg verläuft alles andere als gleichmäßig.
Die meisten Fahrer werden ihre Kräfte jedoch für die Bergankunft in Uchon aufsparen. Der Schlussanstieg misst insgesamt acht Kilometer bei durchschnittlich 4,5 Prozent – ein Wert, der wichtige Details verbirgt. Entscheidend sind die letzten 1,8 Kilometer: Dort steigt die Straße im Schnitt mit über zehn Prozent an. Dieses explosive Finale begünstigt kräftige Antritte und kann klare Abstände schaffen, denn im steilen Gelände spielt Windschatten kaum noch eine Rolle.

12.03.2026 - Etappe 5 - 205,4 km - Hochgebirge

Cormoranche-sur-Saône > Colombier-le-Vieux
Cormoranche-sur-Saône > Colombier-le-Vieux
Die fünfte Etappe folgt einem ähnlichen Muster wie der Vortag, verlangt den Fahrern jedoch deutlich mehr ab. Vor allem in den ersten beiden Renndritteln prägen zahlreiche kurze Anstiege das Profil. In diesem welligen Terrain können sich immer wieder Situationen entwickeln, die einer starken Ausreißergruppe gute Chancen eröffnen.
Die Strecke über 205 Kilometer stellt zudem hohe Anforderungen an die Ausdauer. Im Finale entscheidet jedoch eine Serie von Anstiegen über den Rennverlauf: Zunächst warten 3,9 Kilometer mit 6,8 Prozent Steigung (33,5 Kilometer vor dem Ziel), danach 2,2 Kilometer mit im Schnitt 10,5 Prozent (20 Kilometer vor dem Ziel) und schließlich 3,2 Kilometer mit 7,5 Prozent (9 Kilometer vor dem Ziel). Diese Kombination bietet Raum für vieles – von hohem Tempo im Feld über entschlossene Angriffe der Klassementfahrer bis hin zu taktischen Manövern im Zusammenspiel mit Fahrern aus der Spitzengruppe.
Das Finale zielt darauf ab, das Rennen auseinanderzureißen, bevor die Fahrer die leicht ansteigende Zielpassage in Colombier-le-Vieux erreichen. Die letzten 4,6 Kilometer steigen im Schnitt mit 3,5 Prozent an. Technische Abfahrten zuvor und moderate Steigungswerte im Schlussabschnitt sorgen dafür, dass neben der reinen Stärke auch die Taktik eine entscheidende Rolle spielt.

13.03.2026 - Etappe 6 - 179,3 km - Hochgebirge

Barbentane > Apt
Barbentane > Apt
Der sechste Renntag bietet erneut ein offenes Szenario. Puncheure, Sprinter, Kletterer und Ausreißerjäger erhalten eine weitere Gelegenheit, um um den Etappensieg zu kämpfen, bevor das Rennen später Richtung Nice weiterzieht. Zwei kleinere Anstiege zu Beginn erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich früh eine starke Ausreißergruppe formiert – gut möglich, dass vor allem Klassiker-Spezialisten diese Chance nutzen.
Im letzten Renndrittel folgen drei weitere Anstiege, die allerdings keine extremen Schwierigkeiten darstellen. Zunächst geht es über 7,2 Kilometer mit durchschnittlich 4,3 Prozent hinauf; der Gipfel liegt 34,5 Kilometer vor dem Ziel. Danach wartet ein 2,7 Kilometer langer Anstieg mit rund fünf Prozent Steigung, dessen Kuppe zugleich eine Sprintwertung markiert – 16 Kilometer vor dem Ziel.
Der letzte Anstieg des Tages misst 4,1 Kilometer bei durchschnittlich fünf Prozent und endet nur 4,5 Kilometer vor dem Ziel. Auch wenn die Steigung moderat bleibt, kann bereits eine kleine Lücke entscheidend sein. Die anschließende Abfahrt in Richtung Apt verläuft nahezu durchgehend bergab und wird entsprechend schnell gefahren, bevor ein technischer, flacher Schlusskilometer ins Ziel führt.

14.03.2026 - Etappe 7 - 138,7 km - Flach, Bergankunft

Nizza > Auron
Nizza > Auron
Die siebte Etappe trägt auf den ersten Blick die Züge einer Königsetappe – ganz so eindeutig ist die Sache jedoch nicht. Im Vorjahr führte eine Etappe bereits nach Auron, ohne dabei größere Auswirkungen auf die Gesamtwertung zu haben. Normalerweise bietet Paris–Nice eine klar definierte Hochgebirgsetappe, doch in diesem Jahr gilt dieser Abschnitt als die anspruchsvollste Prüfung des Rennens.
Allerdings fällt die Etappe mit nur 138 Kilometern vergleichsweise kurz aus. Der Start erfolgt in Nice, und bereits in den ersten Kilometern stehen zwei kategorisierte Anstiege auf dem Programm. Danach verläuft ein Großteil des Tages relativ flach. Das Feld arbeitet sich zwar von rund 150 auf etwa 1100 Meter Höhe bis zum Fuß des Schlussanstiegs hinauf, doch das Terrain bleibt überwiegend moderat. Nur ein sehr hohes Tempo könnte hier für spürbare Vorbelastung sorgen – zumal die Etappe insgesamt kurz ist.
Die Entscheidung fällt am Schlussanstieg nach Auron. Der Berg misst 7,4 Kilometer bei durchschnittlich sieben Prozent Steigung. Das reicht aus, um Unterschiede herauszufahren, doch dramatische Zeitabstände sind eher unwahrscheinlich. Bei Geschwindigkeiten von deutlich über 25 km/h spielt Windschatten weiterhin eine Rolle. Reine Kletterer könnten es deshalb schwer haben, sich entscheidend von explosiveren Fahrern abzusetzen – dennoch dürfte dieser Anstieg eine wichtige Rolle im Kampf um die Gesamtwertung spielen.

15.03.2026 - Etappe 8 - 145 km - Hochgebirge

Nizza > Nizza
Nizza > Nizza
Die Schlussetappe von Paris–Nice beginnt und endet traditionell in Nice, folgt diesmal jedoch nicht exakt dem bekannten Finale mit mehreren Anstiegen und dem Col d’Èze. Das Grundprinzip bleibt ähnlich, doch die Schwierigkeiten fallen insgesamt etwas moderater aus. Die ersten Kilometer verlaufen flach, bevor das Feld allmählich zum Fuß des Col de la Porte ansteigt.
Dieser Anstieg ist 6,9 Kilometer lang und weist durchschnittlich sieben Prozent Steigung auf. Mit seiner Kuppe 79 Kilometer vor dem Ziel stellt er zugleich die härteste Prüfung des Tages dar. Danach folgt ein welliger Abschnitt mit einer langen Abfahrt, ehe unmittelbar die Côte de Châteauneuf wartet: 6,7 Kilometer bei 6,4 Prozent, deren Gipfel 46 Kilometer vor dem Ziel erreicht wird. Anschließend führt das Rennen über den Col d’Aspremont, bevor eine neue Schwierigkeit ins Profil rückt.
Die Côte de Linguador feiert in diesem Jahr ihre Premiere im Streckenplan. Der Anstieg ist 3,3 Kilometer lang und durchschnittlich 8,2 Prozent steil. Extrem hart ist er nicht, doch bei hohem Tempo können hier durchaus Lücken entstehen. Der Gipfel liegt 18,5 Kilometer vor dem Ziel. Besonders die kurze, sehr technische Abfahrt danach bietet zusätzliches Potenzial, das Rennen durcheinanderzubringen.
Die letzten 13 Kilometer verlaufen größtenteils flach. Eine kleine Steigung 7,5 Kilometer vor dem Ziel – dort befindet sich auch eine Sprintwertung – könnte noch einmal für Bewegung sorgen. Anders als gewohnt führt das Finale diesmal jedoch nicht ins Stadtzentrum von Nice. Stattdessen endet die Etappe außerhalb der Innenstadt. Die letzten Kilometer bleiben flach, sodass bei guter Zusammenarbeit in den Gruppen sogar ein Sprint um den Etappensieg möglich ist.

Die Favoriten

Jonas Vingegaard – Ist er der klare Favorit? Dem Namen nach vielleicht, doch ganz so eindeutig sehe ich das nicht. Die Strecke bietet nur wenig Terrain, das dem Dänen wirklich liegt. Lange Anstiege und echtes Hochgebirge fehlen – genau dort spielt Vingegaard normalerweise seine größten Stärken aus. Deshalb dürfte viel davon abhängen, ob Team Visma | Lease a Bike ein starkes Mannschaftszeitfahren abliefert. Die Qualität dafür ist vorhanden, doch Vingegaard muss in seinem ersten Saisonrennen auch sofort gute Form zeigen.
Juan Ayuso – Mit Helfern wie Mathias Vacek und Zeitfahrspezialist Jakob Söderqvist könnte Ayuso stark unterstützt werden. Ich traue Lidl–Trek zu, ihn außerhalb der Berge sehr gut zu positionieren. Entscheidend wird sein, ob Ayuso an den schwierigeren Tagen mit Vingegaard mithalten kann. Bei der Volta ao Algarve präsentierte er sich jedenfalls in hervorragender Form.
UAE Team Emirates muss auf João Almeida verzichten, reist aber dennoch mit einer starken Gruppe an. Brandon McNulty, Pavel Sivakov und Marc Soler könnten ihre eigenen Chancen im Klassement suchen.
Sehr komplett wirkt auch das Aufgebot der INEOS Grenadiers mit Kévin Vauquelin und Carlos Rodríguez. Auch Red Bull–BORA–hansgrohe bringt mit Daniel Martínez und Aleksandr Vlasov zwei Fahrer mit, die bei guter Form weit vorne landen können. Zudem könnte Movistar Team mit Iván Romeo und Pablo Castrillo in den Kampf um die Gesamtwertung eingreifen.
Beobachten sollte man auch Harold Tejada vom XDS Astana Team nach seinem starken Auftritt bei der UAE Tour. Weitere Namen für das Klassement sind Valentin Paret-Peintre (Soudal Quick-Step), Nicolas Prodhomme (Decathlon AG2R La Mondiale Team) und David Gaudu (Groupama–FDJ).
Für die Sprints stehen Fahrer wie Biniam Girmay und Milan Fretin bereit. Im Kampf gegen die Uhr zählen Joshua Tarling, Jakob Söderqvist, Edoardo Affini und Daan Hoole zu den auffälligsten Spezialisten, während Klassikerfahrer wie Nils Politt, Kasper Asgreen, Sam Watson, Jasper Stuyven und Matteo Trentin ebenfalls ihre Chancen suchen könnten.

Prognose Paris-Nizza 2026 Gesamtwertung: 

⭐⭐⭐ Jonas Vingegaard, Juan Ayuso
⭐⭐ Brandon McNulty, Carlos Rodríguez, Daniel Martínez
⭐ Mathias Vacek, Iván Romeo, Pavel Sivakov, Kévin Vauquelin, Lenny Martínez, Aleksandr Vlasov, Harold Tejada, Valentin Paret-Peintre
Auswahl: Juan Ayuso
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