Neue Visma-Dokumentation enthüllt, dass Sepp Kuss trotz positiver COVID-Probe weiter am Giro d'Italia 2023 teilnahm und eine Schlüsselrolle beim Gesamtsieg von Primoz Roglic spielte

Radsport
Donnerstag, 14 März 2024 um 12:30
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Primoz Roglic holte sich das erste Maglia Rosa seiner Karriere beim Giro d'Italia 2023 in einem unglaublich dramatischen Finale gegen Geraint Thomas, wobei die beiden in der Endwertung nur 14 Sekunden trennten.
Während des Rennens mussten jedoch mehrere Fahrer wegen eines positiven COVID-Tests zurücktreten, darunter auch der Führende von Soudal - Quick-Step, Remco Evenepoel, der am ersten Ruhetag aufgab, obwohl er die vorherige Etappe gewonnen hatte und das Maglia Rosa trug.
In der neuen Visma - Lease a Bike-Dokumentation "All-In: The Trilogy", einer Visma-Dokumentation, die am 16. März auf Amazon Prime erscheint, wird enthüllt, dass Sepp Kuss, eine Schlüsselfigur bei Roglics Giro d'Italia-Sieg, trotz eines positiven COVID-Tests im Rennen blieb: "Ich habe einen positiven Corona-Test gehabt, aber ich hatte nur mehr oder weniger leichte Symptome, kein Fieber oder so", erinnert sich der Amerikaner.
Wäre Kuss auf der 16. Etappe am Monte Bondone nicht gewesen, wo Thomas 25 Sekunden auf Roglic gutmachte, hätte der Abstand noch viel größer sein können, was den 14-Sekunden-Unterschied im Endklassement hätte umkehren können.
Sportdirektor Merijn Zeeman betont in der Dokumentation, dass das Team keine Regeln gebrochen hat: "Die Ansteckungsgefahr war sehr gering, und Sepp war überhaupt nicht betroffen", erklärt er. "Wir haben ihn innerhalb der Mannschaft isoliert und alle Behörden darüber informiert."