Der ehemalige UAE Team Emirates-Profi Cristian Camilo Muñoz ist sechs Tage nach einem Sturz bei der
Tour du Jura am 18.04. an Komplikationen infolge einer schweren Knieverletzung verstorben.
Der Kolumbianer, der von 2019 bis 2021 für UAE Team Emirates fuhr und zuletzt NU Colombia repräsentierte, hatte sich die Verletzung beim Unfall in Frankreich zugezogen. Sein Zustand verschlechterte sich in den folgenden Tagen. Nach der Ankunft in Asturien mit seinen Teamkollegen wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Muñoz wurde operiert, um die Verschlechterung zu stoppen, doch trotz aller Bemühungen des medizinischen Personals konnten die komplikationsbedingten Folgen nicht überwunden werden.
Die Nachricht erschütterte das Peloton und die Radsportgemeinschaft.
Aus Respekt zog sein Team NU Colombia den Start zurück und verzichtete auf die nächste Etappe der Vuelta a Asturias, um um ihren Teamkollegen zu trauern.
Als das Rennen fortgesetzt wurde, herrschte eine gedrückte Stimmung. Fahrer, Staff und Organisatoren versammelten sich zu einer Schweigeminute in seinem Gedenken – ein Zeichen für die Tragweite des Verlusts im gesamten Tross. Die Rennleitung befestigte zudem schwarze Schleifen an ihren Fahrzeugen als Symbol der Trauer während der Etappe.
Die Vuelta a Asturias geht unter einem Schleier der Trauer weiter, während Cristian Camilo Muñoz im gesamten Sport gewürdigt wird. Alle bei Radsportaktuell.de sprechen der Familie, den Freunden und allen, die Muñoz kannten, ihr tiefstes Beileid aus.