Erlend Blikra setzte einen perfekt getimten Sprint und gewann die 4. Etappe der
Tour of Oman, indem er Favorit Juan Sebastian Molano am Ende eines unerbittlich schnellen Laufs nach Sohar mit über 46 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit abfing.
Nach mehr als 140 Kilometern flacher, hochtempoorientierter Rennfahrt lief der Tag exakt wie auf dem Papier erwartet, verlangte im Finale jedoch absolute Präzision.
Uno-X Mobility kontrollierte die Schlussphase gelassen, sodass Blikra spät lancieren und seine Linie halten konnte, als Molano neben ihm aufmachte. Auf der leicht ansteigenden Zielgeraden erwies sich der Norweger als der Stärkste.
Ausreißer nie wirklich frei gelassen
Die Etappe wurde früh von einem Duo mit Patryk Goszczurny und Warre Vangheluwe belebt, das sich einen moderaten Vorsprung erarbeitete und Zwischensprintpunkte einsammelte, aber nie weit über zwei Minuten wegkam. Mit fortschreitenden Kilometern erhöhten Team Jayco AlUla, Alpecin-Premier Tech und
Uno-X Mobility sukzessive das Tempo, pressten die Lücke zusammen und stellten die Ausreißer schließlich innerhalb der letzten drei Kilometer.
Mit dem Einfangen der Angreifer schaltete das Rennen sofort in den vollen Sprintzug-Modus.
Uno-X exekutiert, während Favoriten blinzeln
Alpecin-Premier Tech war im Schlusskilometer gut positioniert, mit Jensen Plowright und Gerben Thijssen prominent an der Spitze, während UAE Team Emirates - XRG Molano kurz vor der Flamme rouge mit drei Fahrern nach vorne brachte. Doch Uno-X timte den Zug perfekt und lancierte Blikra spät und sauber ins freie Feld.
Molano reagierte, kam jedoch nicht vorbei und musste sich mit Rang zwei begnügen, während Blikra seinen vierten Profisieg fixierte.
Gesamtwertung nach Sprinttag unverändert
Wie auf der flachsten Etappe des Rennens zu erwarten, blieb die Gesamtwertung unverändert. Mauro Schmid behielt das Rote Trikot sicher im Hauptfeld, bevor das Rennen auf den verbleibenden Etappen wieder klar in Richtung Kletterer kippt.
Die 4. Etappe mochte als Übergangsetappe gelten, doch bei diesem Tempo und diesen engen Abständen war Ausführung ebenso entscheidend wie Watt – und
Uno-X Mobility lieferte fehlerfrei ab, als es zählte.