„Er war im Finale schlauer als ich“: Juan Ayuso lobt den Sieger der 2. Etappe der Volta ao Algarve, Paul Seixas

Radsport
Freitag, 20 Februar 2026 um 8:00
JoaoAlmeida_JuanAyuso
Die zweite Etappe der Volta ao Algarve 2026 bot auf ihrem Schlussanstieg nach Fóia mit Paul Seixas als Sieger vor Juan Ayuso und Joao Almeida das erwartete Spektakel. Vor dem morgigen Zeitfahren verfügt das Trio über einen komfortablen Vorsprung auf die GC-Konkurrenz, nur Oscar Onley und Matthew Riccitello liegen nach den ersten beiden Tagen innerhalb einer halben Minute.
„Es war definitiv spannend, denn es war eine knappe Kiste“, sagte Ayuso nach der Etappe gegenüber Cycling Pro Net. „Ich hätte gern gewonnen, um mich bei meinen Teamkollegen für ihre Arbeit zu bedanken, aber leider sollte es nicht sein.“
Ayuso eröffnete die Offensive, konnte Seixas jedoch nicht abschütteln. „Ich wusste im Voraus, dass er einer der Rivalen sein würde, und er hat es erneut bewiesen. Er war im Finale smarter als ich: Ich wusste, dass ich die vorletzte Kurve als Erster nehmen musste, aber er hat mich trotzdem ausmanövriert.“
„Als ich den Sprint lancierte, lag ich schon mehrere Radlängen zurück“, erklärte Ayuso niedergeschlagen. „Aber gut, er hat es verdient. Am Freitag habe ich im Zeitfahren eine weitere Chance, und am Ende zählt der Gesamtsieg am Schlusstag.“

Almeida peilt Revanche gegen die Uhr an

Für Joao Almeida ist die Volta ao Algarve bereits sein zweites Etappenrennen der Saison, doch die Volta Comunitat Valenciana wurde vom Wetter dominiert und blieb hinter den Erwartungen zurück. Damit ist das Heimrennen Almeidas erste echte Gelegenheit, sich im direkten Vergleich mit den Besten zu testen. Am Fóia reichte Almeidas Form für Rang 3 hinter Seixas und Ex-Teamkollege Ayuso.
„Es war ein harter Anstieg. Viel Stop-and-Go, etwas unrhythmisch“, erinnerte der Portugiese an die entscheidende Kletterpartie.
Aus Sicht von UAE Team Emirates - XRG lief nicht alles fehlerfrei, denn Ersatzkapitän Brandon McNulty musste sich nach einem schweren Sturz zurückkämpfen und konnte in den Schlusskilometern nicht voll durchziehen: „Es ist auch schade, dass Brandon McNulty gestürzt ist, denn ich glaube, er wäre ohnehin bei mir gewesen, und dann hätten wir das Rennen besser gestalten können“, führte er fort. „Ich habe es versucht, aber mir hat ein wenig gefehlt. Letztlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und freue mich auf das Zeitfahren.“
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