„Man weiß nie so genau, was passiert“: Thomas Gloag blüht im Chaos der Volta ao Algarve auf und fährt auf der Fóia in die Top 10

Radsport
Freitag, 20 Februar 2026 um 6:30
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Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team stand in diesem Winter wegen seiner Transferoffensive im Mittelpunkt. Die Kletterer Eddie Dunbar, Chris Harper und Tom Gloag stießen zum Schweizer ProTeam, das Topplatzierungen in der UCI-Rangliste anpeilt. Neben den weiteren Neuzugängen ragt Gloag als langfristige Investition heraus – eine, die bereits beim Saisondebüt in Portugal Früchte trug. Der 24-Jährige holte innerhalb einer Woche sein zweites Top-10-Resultat am Fóia-Anstieg am Ende der 2. Etappe der Volta ao Algarve.

Analyse zu Gloags starkem Algarve-Start und Teamwechsel

„Ich habe bisher eine wirklich gute Zeit. In den letzten Jahren bin ich nicht viele Eintagesrennen gefahren, daher war es richtig schön, das neulich mal wieder anzupacken. Die Beine waren gut und ich freue mich auf die Rennen hier“, sagte Gloag vor der Etappe gegenüber Domestique und blickte auf seinen 10. Platz bei der Figuiera Champions Classic zurück.
Nach vier Saisons bei Visma | Lease a Bike wagte Gloag mit dem Wechsel in ein neues Team den Schritt ins Unbekannte. Ganz so neu war es jedoch nicht, da er viele seiner neuen Teamkollegen bereits kannte:
„Ich kannte Tom [Pidcock] aus der Zeit bei Trinity 2020, und mit Fred [Wright] bin ich in London aufgewachsen. Und tatsächlich kannte ich auch Joe [Pidcock] und Mark [Donovan]. Der Wechsel lief also ziemlich reibungslos, und es ist echt schön“, sagte Gloag. „Wir haben hier zudem eine richtig gute Gruppe Jungs, gute Gespräche am Esstisch und eine super entspannte Atmosphäre.“

Unberechenbare erste Tage der Saison

Vor der Algarve hatte Gloag angekündigt, dass die zweite Etappe seinem Profil liegen könnte. Das bestätigte er mit Platz zehn. Er kam in einer Gruppe um Kévin Vauquelin und Florian Lipowitz unter anderem mit 29 Sekunden Rückstand auf Etappensieger Paul Seixas ins Ziel. Ein starkes Ergebnis, das ihm nach Jahren mit gesundheitlichen Problemen zusätzliche Gewissheit über sein Potenzial gibt.
„Bei den ersten paar Rennen weiß man nie genau, was passiert, und das Niveau ist hier extrem hoch. Es wird also eine harte und umkämpfte Woche, aber wir werden es versuchen.“
Als Gesamtzehnter geht Gloag am Freitag im Einzelzeitfahren über 20 Kilometer spät von der Startrampe. Das Gesamtklassement wird unweigerlich durcheinandergewirbelt, doch Gloag hofft, in guter Position zu bleiben – mit Blick auf den Alto do Malhão am Sonntag.
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