"Die E3 ist nicht in 48 Stunden vorbei" - Mathieu van der Poels mangelnde Brisanz bei Gent-Wevelgem 2024 laut José de Cauwer verständlich

Radsport
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Dienstag, 26 März 2024 um 10:49
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Mathieu van der Poel wurde bei Gent-Wevelgem 2024 direkt von Mads Pedersen und LIDL-Trek besiegt, aber das Fehlen einer zerstörerischen Leistung ist für José de Cauwer verständlich. Obwohl Mads Pedersen das gleiche Rennen fuhr, ist der belgische Analyst der Meinung, dass van der Poel die Brisanz nach seinen Anstrengungen von zwei Tagen zuvor fehlte.
De Cauwer kommentiert jedoch, dass das amerikanische Team noch mehr Schaden hätte anrichten können, wenn es nicht zur Unzeit Pech gehabt hätte. "Wenn Jasper Stuyven keinen Reifenschaden hat, könnte er eine Rolle an der Spitze spielen und vielleicht kommen sie zu dritt ins Ziel", analysierte José de Cauwer für Sporza. "Und dann könnte Stuyven eine ausgezeichnete Gelegenheit bekommen, Gent-Wevelgem mit einer Attacke zu gewinnen. Aber wenn, wenn, wenn..." Letztlich war das für LIDL-Trek nicht nötig, denn Pedersen konnte den Weltmeister beim letzten Anstieg auf den Kemmelberg fast abhängen und ihn dann in Wevelgem überrumpeln.
Sie und Wout van Aert werden bei der Tour des Flandres 2024 gegeneinander antreten, und de Cauwer ist der Meinung, dass der Kampf abwechslungsreicher sein könnte, wenn Tadej Pogacar dabei wäre: "Van Aert wollte auch, dass Pogacar nächsten Sonntag dabei ist. Und ich glaube, sie würden auch gerne einen Pedersen dabei haben. Dann muss es nicht immer ein Konflikt sein. Seien wir ehrlich: Wenn es so ist wie in Harelbeke, wenn einer am Rad des anderen sitzt und wartet und zuschaut..." Das belgische Monument wird brutal sein, so dass taktisches Fahren weniger den Unterschied ausmachen wird, und es ist unwahrscheinlich, dass ein Kampf zwischen van der Poel, van Aert und Pedersen durch andere große Persönlichkeiten gestört wird.
"Das ist nicht so schön, dann hätte ich lieber einen dritten Mann. Außerdem ist die verdammte E3 nicht in 48 Stunden zu Ende. Heute musste van der Poel wieder hart arbeiten, erst etwa zwanzig Kilometer hinter Jonathan Milan, mit Pedersen und Stuyven am Rad", nennt er einen weiteren Grund, warum van der Poel Pedersen nicht schlagen konnte." Er hat wieder einen harten Arbeitstag hinter sich. Er wird froh sein, dass er sich ein paar Tage ausruhen kann."

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