Update. Mathieu van der Poel war in der Anfangsphase des Männerrennens beim X2O TrofeeAzencross Loenhout in einen Zwischenfall verwickelt, nachdem es offenbar zu einem Kontakt mit einem Zuschauer kam, der die Auftaktrunde kurz störte. Laut einem belgischen TV-Reporter hat die Polizei den Mann gefasst und zur Befragung mitgenommen.
Offenbar wollen die UCI und der Veranstalter Golazo Anzeige erstatten.
Van der Poel touchiert Zuschauer: Beinahe-Sturz beim Azencross Loenhout
Der Moment ereignete sich kurz nach dem Start, als der Weltmeister aus einer Kurve kam und zu einer scharfen Korrektur gezwungen wurde. Van der Poel verlor für einen Augenblick das Gleichgewicht, blickte zur Absperrung hinüber und schien mit einer Geste zu reagieren, bevor er ohne nennenswerten Zeitverlust weiterfuhr.
Fernsehaufnahmen zeigten, wie die Hand eines Zuschauers beim Passieren den Lenker von Van der Poel berührte. Ob der Kontakt absichtlich oder versehentlich erfolgte, ist unklar, doch der Vorfall trug zu einer ohnehin unrunden Eröffnungsphase für Van der Poel bei, der bereits am Start mit einem Schaltproblem zu kämpfen hatte.
Trotz des Schreckens fand Van der Poel schnell seinen Rhythmus, blieb nach der Beruhigung des Rennens in der Spitzengruppe und es hatte keine weiteren Konsequenzen.
Das Video mit der Szene gibt es unten zu sehen!
Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Editor-in-chief
In meiner Nachbarschaft wuchs man mit der Tour de France auf. Sie war überall – es waren die letzten großen Jahre von Eddy Merckx. Wir waren Kinder, trugen Trikots und spielten die gesamte Rundfahrt nach. Zwei Brücken wurden zu unseren „Bergen“, und wir rasten über Straßen, als Autos noch nicht den Ton angaben. Mit 13 Jahren war mein Herz endgültig dem Radsport verfallen. In einem Urlaub in Frankreich durfte ich nach langem Drängen eine echte Bergetappe fahren – mit meinem Fahrrad von zu Hause, drei Gängen, Licht, dicken Reifen und Schutzblechen.
Ich brach früh auf, fuhr den Col de Joux Plane und anschließend Morzine-Avoriaz. Proviant: eine Tüte Kirschen, kein Wasser, keine Erfahrung. Von Les Gets aus wurde es trotzdem der glücklichste Tag meines Lebens. Als ich die Häuser auf halber Höhe des Joux Plane erreichte, wusste ich, dass ich nicht aufhören würde zu treten. Oben angekommen trank ich an einem Baumstamm – und spürte eine Freude, die ich bis heute mit dem Radsport verbinde. Im Tal stand die Entscheidung an: zurück oder weiter nach Avoriaz. Ich fuhr weiter, ohne anzuhalten, und schaffte auch den zweiten Anstieg. Mit meinem knallroten, eigentlich lächerlichen Rad überholte ich Fahrer auf echten Rennrädern. Wieder dieses Glück.
Dieses unverfälschte Gefühl begleitet mich bis heute – und es ist der Ursprung meiner Arbeit. Ich bin Chefredakteur von Radsportaktuell.de und verantworte die redaktionelle Ausrichtung der Plattform: Themenpriorisierung, Qualitätsstandards, Faktenprüfung und die konsequente Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, verifizierte Informationen vorliegen. Neben der Leitung der Redaktion schreibe und editiere ich selbst und lege besonderen Wert auf klare Einordnung, präzise Sprache und nachvollziehbare Analysen.
Radsport ist für mich mehr als Leidenschaft. Er ist ein komplexer Leistungssport, der Kontext, Genauigkeit und Verantwortung verlangt – genau diesen Anspruch vertrete ich in unserer täglichen Berichterstattung.
🚵🇧🇪 | Wat gebeurde daar? Mathieu van der Poel lijkt geraakt te worden door de hand van een toeschouwer? Het is echter de vraag of dit bewust was. 🤔
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