Zum zweiten Jahr in Folge ließ
Tadej Pogacar mit seinen Leistungen 2025 die Radsportwelt sprachlos zurück. Zwar kamen keine Meriten von der Größenordnung der Triple Crown aus 2024 hinzu, dennoch beendete er die Saison unangefochten als Nummer eins der Rangliste, meilenweit vor der Konkurrenz.
Der Slowene gewann seine vierte Tour de France, wurde Straßen-Europameister und -Weltmeister und schraubte seine Monument-Siege auf 10: Il Lombardia (5x), Lüttich–Bastogne–Lüttich (3) und die Flandern-Rundfahrt (2).
Pogacar stand zudem auf dem Podium von Mailand–Sanremo und Paris–Roubaix, blieb dort aber jeweils hinter Mathieu van der Poel zurück (in Sanremo schlug ihn zudem Filippo Ganna im Sprint). Gerade der italienische Klassiker erweist sich Jahr für Jahr als harte Nuss: Das Rennen ist meist nicht selektiv genug, damit das Phänomen alle Rivalen abschütteln kann.
Was also tun, wenn es bergauf nicht reicht? Vielleicht ist der schnellere Downhill der Schlüssel. Historisch wurden Siege bei Mailand–Sanremo oft über eine Höllenabfahrt vom Poggio geholt. Matej Mohoric 2022 oder Vincenzo Nibali 2018 sind die Blaupausen. Und in seinem
neuesten Instagram-Post verrät Pogacar, dass er sich mit der Lokallegende Niccolo Bonifazio zusammengetan hat, dem
Autor einer der ikonischsten Cipressa-Abfahrten von 2019, der sich auch im Ruhestand bestens zu beschäftigen weiß.
Zurück in Isola
Nicht nur Training: Pogacar nimmt sich in der Off-Season auch Zeit zum Abschalten, wie eine Fotoserie aus dem Urlaub mit Urška Žigart und mehr zeigt.
„Danke, Isola 2000“, schrieb Pogacar auf Instagram. 2024 gewann er die 19. Etappe der Tour de France in diesem Skigebiet, nachdem er dort zuvor mit Žigart trainiert hatte. Jetzt war das Rad-Duo zum Skifahren vor Ort. „Es war schön, zur Abwechslung mal im Schnee zu sein. Aber nun arbeite ich an der sonnigen Küste weiter mit Niccolo Bonifazio“, scherzte er und schloss seinen Post: „Gute Tage, gute Vorbereitung und nur gute Vibes mit Urška Žigart.“