„Die Heim-Weltmeisterschaften werden unglaublich“: Vallieres freut sich auf den Start einer langen Saison

Radsport
Samstag, 17 Januar 2026 um 8:00
MagdeleineVallieres
Während das Männer-Peloton bis Dienstag auf sein Debüt 2026 warten muss, stehen die Frauen bereits in wenigen Stunden zur ersten Etappe des Tour Down Under am Start. Mit dabei ist unter anderen Weltmeisterin Magdeleine Vallieres, startend für EF Education-Oatly. Die Kanadierin ist naturgemäß begeistert, endlich wieder im Regenbogentrikot zu Rennen, weiß aber, dass ihre Hauptziele der Saison später im Jahr liegen.
Dementsprechend tritt Vallieres nicht als alleinige Anführerin an, sondern freut sich darauf, Noemi Rüegg, die Titelverteidigerin beim Tour Down Under, zu unterstützen. „Es ist wirklich etwas Besonderes, dass Noémie den Tour Down Under gewonnen hat“, sagte Vallieres gegenüber Cyclism'Actu über das zusätzliche Vertrauen, das ihr die Präsenz ihrer Schweizer Teamkollegin gibt.
„Wir sind extrem motiviert, auch mit meinem Debüt im Team. Im Trikot für 2026 zu fahren, das wird ein sehr besonderes Rennen. Das Team hat entschieden, dass dies der beste Weg ist, die Saison zu beginnen: in einem Umfeld mit etwas weniger Druck, damit ich mich nach und nach an das neue Leben im Regenbogentrikot gewöhne.“
Nach den vier Renntagen in Australien (dreitägiger Tour Down Under + eintägige Classic) ist der provisorische Kalender von Vallieres noch relativ leer. Ihre nächsten geplanten Starts wären erst im April bei den Ardennen-Klassikern. Es ist jedoch davon auszugehen, dass im Laufe der Zeit weitere Rennen in den Kalender der 24-Jährigen aufgenommen werden.

Das Regenbogentrikot vor heimischem Publikum verteidigen

Der wohl größte Saisonhöhepunkt sind die Weltmeisterschaften. Die Titelkämpfe finden in Vallieres’ Heimat Kanada statt, und die nationale Hoffnungsträgerin ist hoch motiviert, ihre Regenbogenstreifen zu verteidigen. Oder zumindest alles auf der Straße zu lassen. Zusammen mit einem Saisonstart im Januar deutet vieles auf eine lange Saison für Vallieres hin.
Ihre Vorfreude auf die Chance, Ende September im Nationaltrikot vor heimischem Publikum zu fahren, schmälert das nicht: „Die Weltmeisterschaften zu Hause zu haben, vor meiner Familie zu fahren, das wird unglaublich.“
„Und dann meinen Titel verteidigen zu können, mit Startnummer 1 ins Rennen zu gehen, das wird großartig. Die Weltmeisterschaften in Montreal werden definitiv ein großes Ziel für mich sein“, fügt sie an.
Die beste Strecke bzw. das Top-Rennen in ihrem aktuellen Kalender? Schwer, nur ein Ziel zu benennen: „Es gibt dieses Jahr mehrere große Rennen, darunter die Ardennen-Klassiker, den Giro d’Italia, die Tour de France – es sind mehrere. Ich gehe es Rennen für Rennen an.“
Magdeleine Vallieres auf dem Podium in Kigali
Magdeleine Vallieres auf dem Kigali-Podium
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