"Was soll man sagen... Einfach verrückt" - Der kämpfende Ben Healy verpasst bei der Weltmeisterschaft das Podium, ist aber voll des Lobes für Tadej Pogacar
Ben Healy zeigte bei der Weltmeisterschaft 2024 in Zürich eine typisch mutige und kämpferische Leistung im Straßenrennen der Männer-Elite. Leider konnte der Ire seine Bemühungen nicht mit einem Platz auf dem Podium belohnen.
"Es war verdammt hart, um ehrlich zu sein", gab der EF Education-EasyPost-Fahrer in seinem Interview nach dem Rennen ehrlich zu. Nachdem sich der spätere Sieger Tadej Pogacar 100 km vor dem Ziel abgesetzt hatte, waren es Healy und der Lette Toms Skujins, die die Verfolgung anführten und zeitweise sogar Pogacars Vorsprung verringerten.
"Zum Glück war ich mit Toms Skujins zusammen, der heute wirklich stark war. Ich habe getan, was ich tun musste, aber ich glaube, ich hatte heute nicht die Beine. Danke Toms!" Healy lachte. "Ich habe getan, was ich konnte, aber Skujins hatte die besseren Beine. Ich hatte gehofft, dass ich selbst ein bisschen mehr beitragen kann, dann wären wir vielleicht weitergekommen. Ich habe versucht, meine Karten im Finale auszuspielen, aber na ja... Es hat leider nicht sollen sein."
Am Ende musste sich Healy mit einem 7. Platz begnügen, 58 Sekunden hinter Pogacar, den Healy in seinen Kommentaren verständlicherweise lobte. "Ich bin sehr zufrieden damit. Ich habe alles gegeben, und es ist mir fast gelungen. Das ist alles, was man sich wünschen kann", so der 24-Jährige abschließend. "Was soll man sagen... Einfach nur verrückt. Ich glaube nicht, dass irgendjemand erwartet hat, dass er hundert Kilometer vor dem Ziel angreift."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.