Polizei identifiziert zwei Männer nach gefährlichem Verhalten am Streckenrand – Empörung beim Giro d’Italia

Radsport
Freitag, 15 Mai 2026 um 11:00
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Die Polizei hat zwei Zuschauer identifiziert, die offenbar in den Giro d’Italia eingegriffen und damit eine gefährliche Situation ausgelöst haben, die auf der 6. Etappe nach Neapel am Donnerstag zu einem Sturz hätte führen können.
Der Vorfall ereignete sich rund 50 Kilometer vor dem Ziel. Fernsehbilder zeigten zwei junge Männer, die scheinbar in den Weg eines mit Höchsttempo fahrenden Pelotons treten wollten, einer der Männer machte Schubsgesten, worauf mindestens ein Fahrer wütend reagierte.
Zwar kam es unmittelbar nicht zu einem Sturz, doch die Szenen waren alarmierend. Die Fahrer mussten ohnehin bereits enge Verkehrsinseln, Kurven, wechselnde Witterung und den üblichen Nervendruck einer Sprintetappe meistern, mit einem technisch anspruchsvollen Finale in Neapel vor der Brust.
Schon kleinste Bewegungen von Zuschauern in Richtung Fahrbahn können gravierende Folgen haben, besonders wenn die Fahrer schnell unterwegs sind und um Positionen kämpfen. Die Reaktion aus der Ausreißergruppe machte deutlich, wie gefährlich sich der Moment aus dem Rennen heraus anfühlte.
Die Szene spielte sich genau in der schnellen Passage des Zwischensprints ab. Manuele Tarozzi, Mattia Bais, Martin Marcellusi und Luca Vergallito lagen zu diesem Zeitpunkt noch in der Fluchtgruppe vorn, ihr Vorsprung war durch die Sprintteams jedoch bereits geschmolzen.

Zwei Männer den Behörden gemeldet

Laut Rai News meldete die Polizei einen 19- und einen 20-Jährigen bei der Justiz wegen Gefährdung der Sicherheit von Athleten. Einer der Männer soll wegen Raubes vorbestraft sein.
Beide wurden von der Polizei angezeigt und sollen laut Bericht mit einem Platzverweis belegt werden.
Fans und Fahrer hoffen gleichermaßen, dass es auf der siebten Etappe am Freitag keine derart besorgniserregenden Szenen gibt. Die Fahrer stehen vor dem ersten großen Gipfelankunft des Giro, wenn der mächtige Blockhaus wartet.
Mit 245 Kilometern und einigen anspruchsvollen Anstiegen vor dem Schlussanstieg ist es jedoch kein einfacher Tag für die Anwärter auf das Gesamtklassement, bevor im Finale die erwarteten Feuerwerke gezündet werden.
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