Die 1. Etappe der Volta a Comunitat Valenciana stand ganz im Schatten des schweren Sturzes von
Mads Pedersen, der sich dabei zwei Frakturen zuzog und nun um seine Form für die Frühjahrsklassiker bangt. Doch der Däne war nicht der einzige prominente Fahrer, der am Auftakttag zu Boden ging: Auch
Tobias Foss von den
INEOS Grenadiers erwischte es - für ihn endete das Rennen vorzeitig.
Insgesamt erreichten fünf Fahrer das Ziel der 1. Etappe nicht, darunter Foss, dessen Ausstieg zunächst ohne genaue Begründung erfolgte. Kurz darauf bestätigte sich: Wie bei Pedersen war auch der Norweger bereits am ersten Tag gestürzt. Dabei zog er sich eine Fraktur des Schulterblatts zu.
Verletzung zwingt Foss zur Pause
In einer Mitteilung in den
sozialen Medien erklärten die
INEOS Grenadiers: „Leider wird
Tobias Foss nach einem Sturz gestern bei der #VCV2026 die heutige zweite Etappe nicht in Angriff nehmen. Er wurde in einem örtlichen Krankenhaus untersucht, wo eine Fraktur des rechten Schulterblatts bestätigt wurde. Tobias wurde inzwischen entlassen und setzt seine Genesung unter Betreuung des medizinischen Teams der INEOS Grenadiers fort.“
Foss schloss sich 2024 dem britischen Rennstall an, nachdem er mehrere Jahre für Team Visma - Lease a Bike gefahren war. Dort hatte er ursprünglich den Weg zum Grand-Tour-Spezialisten eingeschlagen, krönte sich schließlich jedoch zum Zeitfahr-Weltmeister. Der heute 28-Jährige triumphierte 2022 in Wollongong - ein Erfolg, den INEOS nutzte, um ihn für 2024 zu verpflichten, an der Seite von Filippo Ganna mit dem Ziel, die Zeitfahrszene zu dominieren.
Bislang erfüllte sich dieser Plan nur teilweise. Dennoch gewann Foss 2024 die Auftaktetappe der Tour of the Alps, startete bei Grand Tours und prägte den neuen, aggressiven Rennstil des britischen Teams mit. Seine Saison 2025 endete bereits im August nach dem Ausstieg bei der Renewi Tour vorzeitig - und nun steht dem Norweger erneut eine Zwangspause fern des Pelotons bevor.