Die erste Etappe der
Volta ao Algarve mündete in einem Massensprint und eröffnete allen Top-Sprintern eine goldene Gelegenheit. Kapitän von
Soudal - Quick-Step,
Paul Magnier, präsentierte sich am Auftakttag am stärksten und zog als Erster das Gelbe Trikot über.
Die flache Startetappe schickte früh eine neunköpfige Ausreißergruppe auf die Reise: Noah Campos, Bruno Silva, Tomas Contte, Diogo Narciso, Andre Riberi, Enzo Leijnse, Viacheslav Ivanov, Joao Silva und Jose Miguel Moreira. Vorn lieferten sich die Fahrer ein Duell um jedes Prozent Durchhaltevermögen. Doch 24 Kilometer vor dem Ziel stellte das Feld den Fluchtversuch - fast zeitgleich mit der Passage durch den Goldenen Kilometer.
Goldene Sekunden vor dem Finale
Hugo Nunes attackierte entschlossen und sammelte zwei Bonifikationen ein. Auch Juan Ayuso mit drei sowie Jan Christen mit zwei Sekunden griffen zu. Kleine Abstände, die schon morgen bei der Bergankunft am Alto da Foia die Gesamtführung verschieben könnten. Danach erhöhte das Peloton stetig das Tempo in Richtung Tavira und bereitete den erwarteten Massensprint vor.
Mehrere Züge investierten in den Schlusskilometern viel Arbeit, doch das Finale blieb chaotisch, ohne klare Kontrolle eines Teams. Alpecin - Premier Tech eröffnete den letzten Kilometer, doch Jasper Philipsen verlor den Kontakt zu seinem Anfahrer und startete schlecht positioniert. Inmitten des Durcheinanders nutzte Magnier seine Chance und feierte seinen ersten Saisonsieg. Jordi Meeus und Pavel Bittner komplettierten als Zweiter und Dritter das Podium.