In einer aktuellen Folge seines Podcasts The Move hat Lance Armstrong über die zunehmenden Gefahren im Straßenverkehr gesprochen und wertvolle Ratschläge für Radfahrer gegeben, um Unfälle zu vermeiden. Der ehemalige Profi erklärte, dass er selbst bereits einige Male von Autos angefahren wurde, jedoch nie von abgelenkten Fahrern.
„Ich bin schon von ein paar Autos angefahren worden, aber nicht von abgelenkten Fahrern“, sagte Armstrong. „Wenn man auf einem Fahrrad sitzt, bekommt man schnell Angst, wenn einem jemand zu nahe kommt. Aber ja, ich denke, es wird immer häufiger, und es gibt Möglichkeiten, das zu vermeiden und sich zu schützen. Ich hoffe, dass diese Ratschläge für all diejenigen nützlich sind, die auf der Straße unterwegs sind.“
Armstrongs erste Empfehlung, um sich sicherer auf den Straßen zu fühlen, ist der Einsatz eines Schotterfahrrads. „Hören Sie, ich erkläre es Ihnen. Ich fahre meistens mit meinem Schotterfahrrad, weil es auf fast jedem Untergrund gut fährt. Wenn ich auf einer Straße unterwegs bin und mich unsicher fühle, wechsle ich einfach auf mein Schotterbike. Das kann auf fast allen Oberflächen fahren, sogar auf Bürgersteigen, wenn es einen gibt. Oder wenn ich einen kleinen Pfad entdecke, folge ich einfach diesem Feldweg.“
Ein weiterer Tipp von Armstrong betrifft die Wahl der richtigen Route. Der ehemalige Radprofi vermeidet vor allem lange, gerade Straßen, die seiner Meinung nach besonders gefährlich sind. „Ich versuche immer, gerade Straßen zu meiden. Wenn eine Straße lang und gerade ist, sind die Leute eher abgelenkt. Auf kurvigen oder technisch anspruchsvolleren Strecken müssen die Fahrer sich mehr konzentrieren – auf das Abbiegen, auf das Beherrschen des Fahrens. Auf den geraden Straßen bin ich vorsichtig und meide sie um jeden Preis.“
Armstrong ist sich bewusst, dass sich die Straßenverhältnisse im Vergleich zu seiner aktiven Zeit als Profi stark verändert haben. „Wenn ich zum Beispiel hier in Austin mit dem Fahrrad fahre… Als ich 1989 hierher zog, war es hier im Vergleich zu heute noch ganz anders. Besonders westlich von hier gab es viel weniger Verkehr und es war alles viel ruhiger. Heute ist es nicht mehr so“, reflektierte er über die Veränderungen, die er in den letzten Jahrzehnten erlebt hat.