„Ich hatte erwartet, ein bisschen Zeit zu verlieren, aber nicht so viel“ – João Almeida verliert im Algarve-Zeitfahren deutlich Zeit auf Juan Ayuso

Radsport
Freitag, 20 Februar 2026 um 18:10
almeida
Joao Almeida gab zu, dass er auf Etappe 3 der Volta ao Algarve Zeit verlieren würde, aber nicht in dem Ausmaß, das letztlich die Gesamtwertung in Vilamoura neu ordnete.
Der Portugiese beendete das 19,5-Kilometer-Einzelzeitfahren in 22:36.428, über 40 Sekunden langsamer als Etappensieger Filippo Ganna und mehr als eine halbe Minute hinter Gesamtführendem Juan Ayuso. Hatte er den Tag nur sieben Sekunden hinter Gelb begonnen, liegt Almeida nun 44 Sekunden zurück.
„Es war ein wirklich schönes Zeitfahren“, sagte Almeida anschließend im Gespräch mit Cycling Pro Net. „Ich habe mein Bestes gegeben und denke, ich war recht gut, aber die anderen waren einfach schneller.“

„Nicht so viel“

Almeida hatte auf einem flachen Kurs, der die reinen Spezialisten begünstigte, mit Verlusten gerechnet, doch die endgültige Differenz übertraf seine Erwartungen. „Ich hatte erwartet, ein bisschen zu verlieren, aber nicht so viel“, räumte er ein. „Trotzdem, Glückwunsch an ihn. Ich denke, er ist in sehr guter Form.“
Ayuso wurde Etappenzweiter, nur 5.686 Sekunden hinter Ganna, und nahm damit Paul Seixas sieben Sekunden ab, um sich an der Spitze abzusetzen. Almeida hingegen konnte dieses Niveau nicht halten und fiel hinter beide Rivalen weiter zurück.
Trotz des Ergebnisses machte Almeida den Kurs nicht als limitierenden Faktor aus. „Ich fand ihn ziemlich gut. Es war ein wirklich schönes Zeitfahren. Die anderen waren einfach schneller.“

Blick richtet sich auf die Schlussetappe

Die Abstände an der Spitze der Gesamtwertung sind nun größer geworden. Nach drei Etappen führt Ayuso das Rennen in 8:32:43 an, Seixas liegt sieben Sekunden zurück und Almeida ist Dritter mit +0:44. Kévin Vauquelin und Thymen Arensman rückten nach starken Fahrten gegen die Uhr näher an das Podium heran.
Für Almeida ist die Aufgabe nun klar. „Nicht viel, ehrlich gesagt“, sagte er auf die Frage nach seinem Plan zur Zeitrückgewinnung. „Einfach mein Bestes geben. Vielleicht am letzten Tag angreifen, das war’s.“
Mit einer anspruchsvollen Schlussetappe in Aussicht ist der Gesamtsieg noch nicht entschieden. Doch nach einem prägenden Nachmittag gegen die Uhr ist Almeidas Spielraum deutlich geschrumpft, und jeder Versuch, den Rückstand umzudrehen, wird eher Angriffslust als Kalkül erfordern.
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