„Ich brauche wirklich das Ausdauertraining, das mir gefehlt hat“ – Mathieu van der Poel stellt das Training in den Vordergrund, kehrt aber rechtzeitig zur Cyclocross-WM zurück

Radsport
Freitag, 16 Januar 2026 um 11:30
CyclocrossMathieuVanderPoel (3)
Mathieu van der Poel trainiert derzeit an der spanischen Küste, unweit des Kurses des Benidorm-Weltcups an diesem Sonntag. Umso überraschender wirkt seine Absage. Der Cross-Weltmeister erklärte jedoch, dass er aktuell Kilometer sammelt, um das Defizit an Grundlagenausdauer auszugleichen.
Van der Poel stieg am 14.12. in Namur in die Cross-Saison ein und ist seither ungeschlagen. Sein Trainingsplan bestand jedoch vor allem aus kurzen, explosiven Einheiten, zugeschnitten auf die Anforderungen des Querfeldeins. Das funktioniert zwar derzeit, doch die Frühjahrsklassiker bleiben seine höchste Priorität.
Nach seinem Sieg beim Weltcup in Zonhoven ist der Alpecin-Premier Tech-Profi daher für ein Trainingslager mit mehreren Teamkollegen nach Spanien zurückgekehrt. Er verzichtet auf Benidorm, um einen Block mit längeren Einheiten zu setzen, den er für die Klassiker im Frühjahr braucht.
Diese Rennen dauern teils über sechs Stunden, und ein Schlüssel seiner Vorbereitung ist, nach so langer Fahrzeit auf Topniveau performen zu können. Cyclocross rückt dafür kurz in den Hintergrund. „Wir entscheiden je nachdem, ob ich während meines Trainingslagers in Spanien zusätzliche Crossreize brauche oder ob ich das Straßentraining bevorzuge“, sagte van der Poel zu Het Laatste Nieuws.

Stunden im Sattel sind jetzt gefragt 

„Weil ich die Ausdauer, die mir im letzten Monat durch all die Crossrennen gefehlt hat, wirklich brauche, jetzt mit Blick auf die Frühjahrsklassiker auf der Straße. Also viele Stunden, mit nötigen Erholungsphasen hier und da. Wir sehen uns in Maasmechelen, Leute!“
Auch wenn van der Poel in den vergangenen Jahren herausragend gefahren ist und die drei für ihn passenden Frühjahrsmonumente jeweils mehrfach gewonnen hat, bleiben sie sein Ziel. In diesem Frühjahr trifft er erneut auf Tadej Pogacar, Mads Pedersen und Wout van Aert, die ihn wieder voll attackieren werden.
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