„Es gewinnen immer dieselben Fahrer“ – Hugo Hofstetter über Form, Rückschläge und Ziele für das Frühjahr

Radsport
Sonntag, 05 April 2026 um 9:00
Collage_MathieuVanDerPoelTadejPogacar
Zu den endschnellen Fahrern, die in den nördlichen Klassikern glänzen, hat sich Hugo Hofstetter leise den Ruf als einer der konstantesten Akteure der vergangenen Jahre erarbeitet.
Der Franzose positioniert sich immer wieder in den entscheidenden Rennphasen von Gent-Wevelgem, Kuurne–Brüssel–Kuurne und der Scheldeprijs, doch ein großer Sieg bleibt aus. Gegenüber IDLProCycling.com spricht der Fahrer des NSN Cycling Team über seine aktuelle Verfassung und seine Erwartungen für den weiteren Verlauf seiner Frühjahrskampagne.
Während viele Profis ihren Kalender über unterschiedliche Terrain-Profile streuen, konzentriert sich Hofstetter in dieser Saisonphase klar auf die belgischen Klassiker. Der 32-Jährige untermauerte 2025 erneut seine Verlässlichkeit mit einem Podium bei Le Samyn und Rang elf bei Kuurne–Brüssel–Kuurne, zusätzlich zu seinem fünften Platz im Vorjahr bei Gent-Wevelgem. Solide Resultate, die sein Niveau belegen, aber auch die schmale Trennlinie zwischen Konstanz und Sieg auf höchstem Niveau zeigen.
Seine Form einzuordnen, fiel zuletzt schwer. „Manchmal passt alles, manchmal nicht ganz so. Ich hoffe, heute gut zu performen.“ Am Ende rollte der Franzose als Sechzehnter über die Linie, Sieger wurde Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets).
Sein jüngster Sieg datiert vom Mai 2022, als er den Tro-Bro Léon auf heimischen Straßen gewann. Gefragt, wie nah er sich einem erneuten Triumph fühlt, antwortete Hofstetter offen: „Ehrlich gesagt, es ist noch ein weiter Weg. Trotzdem will ich immer gewinnen. Das ist nie einfach, auch wenn ich jemand bin, der immer im Geschäft ist.“
Konstanz bleibt, betont er, ein zentrales Element seines Ansatzes. „Für mich ist es auch wichtig, konstant zu sein und eine Mannschaft zu haben, die mir vertraut. Leider ist es immer hart zu gewinnen, und das Niveau steigt stetig. Das macht alles deutlich schwieriger. In so vielen Rennen gewinnen immer dieselben Jungs. Da bleibt für den Rest nicht viel Raum.“
Entsprechend sind seine Ziele für dieses Frühjahr leicht angepasst. „Es geht darum, ganz vorne mitzumischen. Bei Gent-Wevelgem bin ich ja Fünfter geworden. Das Ziel ist wirklich, weiter gut zu performen und in jedem Fall immer alles zu geben.“
Sein Programm führt ihn in dieser Woche weiter über die Flandern-Rundfahrt, die Scheldeprijs und Paris–Roubaix, wo er erneut mit denselben dominanten Namen rechnet.
Klatscht 0Besucher 0
loading

Gerade In

Beliebte Nachrichten

Loading