Es ist anderthalb Monate her, dass
Mads Pedersen bei einem Sturz bei der Volta a Comunitat Valenciana Schlüsselbein und Handgelenk gebrochen hat. Noch steht der Däne nicht wieder im Rennbetrieb. Die Hoffnung im Team bleibt jedoch bestehen, dass er rechtzeitig zu den Pflaster-Klassikern zurückkehrt - sowohl gesundheitlich als auch mit ausreichender Form.
„Er tut, was er kann. Auf jeden Fall arbeitet er sich kaputt“, sagte Sportdirektor Kim Andersen im Gespräch mit Sporza. „Es ist schwer zu sagen, wann er zurückkehrt. Das Einzige, was ich sagen kann: Er arbeitet unglaublich hart, um so schnell wie möglich wieder da zu sein.“
Hoffnung auf rechtzeitiges Comeback bei den Pflaster-Klassikern
Die Verletzungen erwiesen sich als schwer und warfen den Dänen auf unbestimmte Zeit zurück. Zwar saß er früher als erwartet bei einem Trainingslager auf Mallorca wieder auf dem Rad, doch die Blessuren waren keineswegs harmlos. Ein uneingeschränktes Training in kurzer Zeit war deshalb nicht möglich.
Pedersen, Titelverteidiger von Gent - Wevelgem, könnte auf dem Papier noch die E3 Saxo Classic bestreiten. Dort hofft das Team auf sein Comeback. Auch das neu benannte Middelkerke - Wevelgem sowie Dwars door Vlaanderen stehen noch im Raum, bevor die großen Kopfsteinpflaster-Monumente anstehen. Milano - Sanremo wurde bereits gestrichen, und auch die übrigen Frühjahrsklassiker bleiben wegen der speziellen Verletzung heikel - diese Rennen belasten die Arme enorm und sind für einen Fahrer nach einem Handgelenksbruch alles andere als ideal.
Eines steht jedoch fest: Wenn sein Körper es zulässt, wird Pedersen am Start stehen. „Wir versuchen, die flämischen Rennen zu erreichen; das hat er im Hinterkopf. Mehr als das, was er jetzt macht, kann er nicht tun. Wir hoffen, in Belgien fahren zu können. Er macht einen sehr guten Eindruck und ist hochmotiviert.“