Der Masters-Radsport steht erneut in der Kritik: Zeitfahr-Weltmeister der Altersklasse 40–44, Matthew Clark, ist positiv auf
Doping getestet worden. Am Tag seines Sieges unterzog sich Clark einer routinemäßigen Dopingkontrolle. Nichts Ungewöhnliches – wäre der Test nicht positiv auf nicht näher spezifizierte anabole androgene Steroide ausgefallen. Die
UCI verhängte umgehend eine vorläufige Sperre gegen den US-Amerikaner.
Der 40-jährige Clark hatte bereits früher im Sommer in derselben Altersklasse den US-Meistertitel auf der Straße gewonnen.
Wie in jedem Dopingfall ist die vorläufige Sperre nicht endgültig und kann vor dem
UCI Anti-Doping Tribunal oder dem Court of Arbitration for Sport angefochten werden. Clark kann wie üblich die Analyse der B-Probe beantragen. Bleibt das Urteil bestehen, droht dem Amerikaner je nach Schwere des Vergehens eine Wettkampfsperre zwischen zwei und vier Jahren.
Zwar wird
Doping vor allem mit Hochleistungsathleten in Verbindung gebracht, doch auch im Amateurbereich handeln nicht alle fair. Und anders als Profis, die regelmäßig umfassend kontrolliert werden, können Amateure oder Masters-Fahrer jahrelang ohne Tests auskommen. Es sei denn, sie starten bei hochkarätigen Rennen wie den
UCI Gran Fondo World Championships…