"Das gehört auch zum Rennfahren in Flandern" - Merijn Zeeman blickt zurück auf die Achterbahn der Gefühle für Visma - Lease a Bike bei Dwars door Vlaanderen 2024
Es war ein Tag mit zwei Gesichtern für Visma - Lease a Bike. Matteo Jorgenson gewann die Dwars door Vlaanderen 2024, aber ihr Leader Wout van Aert war schwer gestürzt. Der Belgier erlitt mehrere Knochenbrüche und wird seine großen Ziele in diesem Frühjahr verpassen, und auch der Start beim Giro d'Italia 2024 ist in Gefahr. Manager Merijn Zeeman sprach anschließend mit WielerFlits über den wilden Tag.
"In einem Moment ist es schrecklich, den Sturz von Wout und den anderen Jungs zu sehen, im nächsten Moment fährt ein Fahrer mit erhobenen Händen über die Ziellinie", fasst Zeeman zusammen. "Das sind Extreme."
"Das ist auch ein Rennen in Flandern. Wir fahren nicht so viele Rennen, also muss man auch ein paar Rennen fahren, um den letzten Schliff zu bekommen. Das war auch bei Wout der Fall. Ist das Pech? Das gibt es schon so lange, wie es den Radsport gibt. Es ist sehr intensiv, aber es ist unglaublich bitter".
Der Sturz ereignete sich auf der Abfahrt zum Kanarieberg, einem Streckenabschnitt, der aus Sicherheitsgründen bereits aus der Tour des Flandres gestrichen wurde. Gehört diese Abfahrt noch zur Dwars door Vlaanderen? "Es gibt mehr Abschnitte, wo es unglaublich schnell geht, wo wir an entscheidenden Stellen fahren. Dann geht es oft ganz gut. Ich kann das nicht so sehen", antwortet Zeeman. "Aber es ist immer gut, wenn es eine Diskussion über die Sicherheit gibt."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.