"Die Organisation wird im nächsten Jahr an den entscheidenden Stellen Zäune aufstellen müssen" - Bürgermeister von Kluisbergen reagiert auf Zwischenfälle zwischen Zuschauern und Fahrern

Radsport
durch Nic Gayer
Donnerstag, 28 März 2024 um 8:30
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Es ist eigentlich schon seit Jahren ein Thema, aber jedes Mal, wenn sich ein Zwischenfall ereignet hat, wird die Diskussion über die Sicherheit der Fahrer neu entfacht. In der vergangenen Woche gab es beim E3 Saxo Classic 2024 und bei Gent-Wevelgem 2024 einen Zwischenfall mit Mathieu van der Poel und Lotte Kopecky. Fazit: Das Publikum kommt an vielen Stellen zu nahe, aber was wird die Lösung sein?
Philippe Willequet, Bürgermeister von Kluisbergen (wo einige belgische Frühjahrsrennen stattfinden), äußert sich im Het Nieuwsblad glasklar. Am vergangenen Freitag gab es auf dem Paterberg und dem Oude Kwaremont kaum Platz für die Fahrer. "So kann es nicht mehr weitergehen. Das erinnert an die Tour des Flandres, allerdings vor 20 Jahren. Die Straße komplett besetzen und erst in letzter Minute öffnen. Die Fahrer konnten nicht auf den Paterberg vorrücken, weil die Zuschauer stehen blieben. Die Organisation muss im nächsten Jahr an den entscheidenden Stellen Zäune aufstellen."
Maßnahmen scheinen nicht nur für die Fahrer, sondern auch für die Umstehenden notwendig zu sein. Willequet ist der Meinung, dass eine Zusammenarbeit zwischen den Strecken und den Gemeinden notwendig ist. "Die Fahrer müssen freie Fahrt haben. Ihre Sicherheit war dieses Jahr gefährdet, und das ist wirklich inakzeptabel. Es ist auch besser für die Fans selbst. Was ist, wenn jemand stolpert, während er ausweicht, wenn sich ein Auto nähert? Oder jemand bringt die Leader zu Fall. Wir werden die Organisatoren zu einem Treffen einladen, wir wollen nicht, dass sich die Situation vom letzten Freitag wiederholt."

Instagram Post Lotte Kopecky

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