Harold Tejada erlebt einen der besten Abschnitte seiner Profilaufbahn – und das spiegelt sich bereits auf dem internationalen Transfermarkt wider.
Nach seinem historischen Etappensieg bei Paris–Nizza zu Beginn des Jahres bestätigte der Kolumbianer, dass mehrere große WorldTour-Teams an einer Verpflichtung für die kommende Saison interessiert sind. Dennoch machte der Fahrer des
XDS Astana Team klar, dass sein aktuelles Team weiterhin seine erste Option bleibt.
Neue Optionen für den Kolumbianer
Tejada sprach jüngst über seine Zukunft und räumte ein, dass es derzeit offene Gespräche mit verschiedenen europäischen Mannschaften gibt. Seine starke Vorstellung bei Paris–Nizza hat sein Profil im internationalen Peloton deutlich geschärft und die Aufmerksamkeit erstklassiger Strukturen geweckt.
„Nein, ist schon gut, sollen sie fragen, dafür sind wir ja da“, sagte Tejada zu den Wechselgerüchten laut Zitaten, die
Deportes RCN sammelte. „Nun, ja, es kam eine Meldung von meinem Manager und wir sagen alle: Ja, es gibt Gespräche, nicht nur mit diesem Team (Astana), sondern auch mit anderen Teams.“
Er erklärte, dass ihm sein jüngster Erfolg zahlreiche Optionen für die kommende Saison eröffnet habe. „Ich bin sehr glücklich, weil sich nach Paris–Nizza viele Türen für mich geöffnet haben“, bekräftigte er.
Zu den Teams, die seine Situation genau verfolgen, gehören Schwergewichte wie UAE Team Emirates, EF Education-EasyPost und Ineos Grenadiers. Der Kolumbianer hofft, seine Vertragssituation bis zum Sommer geklärt zu haben.
„Sicherlich während der Tour oder vor der Tour werde ich bereits entschieden haben, ob ich bei Astana bleibe oder zu Ineos, zu UAE oder zu Education First wechsle“, kommentierte er.
Harold Tejada hat zwei Profisiege
Treue zu XDS Astana
Trotz verlockender Angebote der Konkurrenz zeigte Tejada große Dankbarkeit gegenüber dem XDS Astana Team, bei dem er den Großteil seiner Profikarriere verbracht hat. Inzwischen in seiner siebten Saison im Aufbau fühlt er sich wertgeschätzt und wohl.
„Ich priorisiere Astana, ich bin jetzt seit sieben Jahren in meinem Team, ich habe dort eine Position, einen sehr privilegierten Platz“, schloss er. „Sie haben mir die Chance gegeben, sie haben mir sieben Jahre lang die Türen geöffnet.“