Während die Australier kämpfen, übernimmt Mauro Schmid bei Jayco die Kapitänsrolle bei der Tour Down Under und klettert aufs Podium

Radsport
Donnerstag, 22 Januar 2026 um 13:30
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Team Jayco AlUla reiste als Heimteam mit hohen Ambitionen und einer kompletten Führungsriege zur Tour Down Under, ähnlich wie UAE Team Emirates – XRG. Nach Etappe 2 ist jedoch klar: Nicht die Australier tragen die Verantwortung am Old Willunga Hill, sondern Mauro Schmid, der heute auf Rang drei der Gesamtwertung kletterte.

UAE dominiert Etappe 2 – warum Mauro Schmid jetzt ums Podium fährt

„Es war so hart, wie ich erwartet hatte! Ich fühlte mich am Corkscrew ganz gut, bis die zwei UAE-Fahrer gingen. Am steilsten Stück habe ich wohl zu viel Energie vergeudet, weil ich den Anstieg vielleicht an Position 70 begonnen habe. Ich musste erst eine große Anstrengung leisten, um nach vorne zu kommen – genau in diesem Moment sind sie attackiert“, sagte der Schweizer Meister in einer Pressemitteilung.
Für Jayco AlUla lief es schlecht: Luke Plapp fiel bereits am Fuß des Corkscrew zurück. Ob ein Defekt oder ein Sturz dahintersteckte, ist unklar – er gut machte zwar wieder Plätze gut, das Team lieferte jedoch keine Aufklärung. Plapp verlor 1:43 Minuten auf Jay Vine und Jhonatan Narváez auf der Etappe. Angesichts seiner Rolle als einer der Topfavoriten ist das ein Debakel.
Ben O'Connor kam in der dritten Gruppe mit 1:08 Minuten Rückstand ins Ziel. Platz 13 in der Gesamtwertung ist nicht das, was das Team anstrebt. Aufgrund der Dominanz von UAE ist ein Gesamtsieg für andere Teams derzeit unrealistisch. Als „Best of the Rest“ liegt jedoch Mauro Schmid auf Rang drei – nach einem starken Prolog untermauerte er das heute mit einer überzeugenden Kletterleistung.

Schmid wird großer Favorit

Er gehörte zur Gruppe, die sich nach dem kategorisierten Anstieg zum Corkscrew formierte, und sprintete zudem auf Tagesrang drei. Damit holte er 4 Bonussekunden auf direkte Konkurrenten und verteidigte seine Position.
„Danach bin ich einfach mein eigenes Tempo gefahren. Ich wusste, dass es mir entgegenkommt, wenn es flacher wird. Wir hatten eine starke Gruppe, und am Ende war es gut, ein paar Sekunden auf die anderen gutzumachen.“
Mauro Schmid zeigt in Australien Topform
Schmid ist in Australien in Topform. @Sirotti
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