VIDEO: Wout Van Aert gleich am ersten Renntag seines Comebacks bei der Dänemark-Rundfahrt in Massensturz verwickelt

Radsport
durch Nic Gayer
Mittwoch, 29 Juli 2026 um 16:49
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Wout Van Aert wurde an seinem ersten Renntag zurück bei der Tour of Denmark 2026 in die Folgen eines massiven Sturzes im Peloton verwickelt. Der Star vom Team Visma - Lease a Bike ging in dem Massencrash auf der 1. Etappe zwar nicht selbst zu Boden, blieb aber nach der Rennteilung in einer zweiten Gruppe zurück.
Van Aert bestritt sein erstes Rennen seit einer Ellbogenverletzung und einer anschließenden Infektion, die ihn von der Tour de France ferngehalten hatten. Seine Rückkehr wurde turbulent, noch bevor das Rennen die Zielrunden in Aalborg erreichte.
Visma hatte bei aufkommendem Seitenwind das Kommando übernommen, als die Gefahr von Windkanten wuchs. Van Aert selbst beteiligte sich an der Tempoarbeit, als sich erste Lücken auftaten.
Kurz darauf kam es im Mittelfeld des Pelotons zu einem schweren Sturz, der zahlreiche Fahrer zu Fall brachte. Van Aert blieb auf dem Rad, doch das Feld wurde über die gesamte Straßenbreite zerstreut, wodurch er vom Spitzenfeld abgehängt wurde.

Van Aert zurückgeworfen, während Laporte im Frontsplit fährt

Während Christophe Laporte und mehrere weitere Visma-Profis in einer vorderen Auswahl von rund 25 Fahrern auftauchten, befand sich Van Aert in der zweiten größeren Gruppe mit über einer Minute Rückstand.
Der Belgier wirkte trotz des unerwarteten Rückschlags ruhig, doch seine Teamkollegen mussten ihre Arbeit an der Spitze einstellen, als klar wurde, dass ihr prominentester Fahrer den Split verpasst hatte.
Die Zusammenarbeit an der Spitze bröckelte rasch, und die Van-Aert-Gruppe verringerte den Abstand stetig. Mit noch 58 Kilometern verblieben schlossen sich die beiden Hauptgruppen wieder zusammen, sodass der frühere Tour-of-Denmark-Sieger ins Rennen um die Spitze zurückkehrte. Van Aert entkam damit ohne Sturz und ohne nachhaltigen Zeitverlust, doch von einem sanften Wiedereinstieg nach seiner Zwangspause konnte keine Rede sein.
Sein allererster Renntag zurück umfasste bereits Windkantenangriffe, einen Massensturz und eine hektische Verfolgung, noch bevor die Auftaktetappe in ihre entscheidende Schlussphase einbog.
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