Der Belgier
Thibau Nys verpasst in dieser Saison die Ardennen-Klassiker (La Flèche Wallonne, Amstel Gold Race und Lüttich–Bastogne–Lüttich). Der
Lidl-Trek-Profi wurde diese Woche am linken Knie operiert, um ein seit Langem bestehendes Problem zu beheben, das im Training wiederkehrende Beschwerden verursachte. Ziel ist ein Comeback zum Giro d’Italia.
Nys ist 2026 noch kein Straßenrennen gefahren. Laut Teamangaben in den sozialen Medien litt der Fahrer an einem Iliotibialband-Reibungssyndrom in diesem Gelenk, ein Problem, das nach einem früheren Aufprall erneut auftrat und ihn schließlich dazu bewog, sich für eine endgültige Lösung operieren zu lassen.
„Thibau hatte ein Reibungssyndrom im linken Knie. Die Schmerzen flammten nach einem früheren Aufprall im Training auf, und er hat das Team kürzlich um einen operativen Eingriff gebeten.“
Nach dem Eingriff steht dem jungen Belgier nun eine Erholungsphase bevor, die mit rund dreieinhalb Wochen kompletter Ruhe beginnt. In dieser Zeit kann er nicht auf dem Rad trainieren, daher ist seine Rückkehr ins Training erst für Mitte April zu erwarten.
Nys fehlt ausgerechnet in einer seiner meist erwarteten Phasen
Dieser Zeitplan bedeutet, dass Thibau Nys mehrere zentrale Frühlingsrennen verpasst, darunter Amstel Gold Race, Lüttich–Bastogne–Lüttich und La Flèche Wallonne (die drei Ardennen-Klassiker). Zudem ist sein Start beim Giro d’Italia ebenfalls ungewiss. Das vorrangige Ziel bleibt jedoch, zur Grande Partenza in Bulgarien bereit zu sein.
Der Fahrer selbst zeigte sich in den sozialen Medien nach dem Verlassen des OP-Saals enttäuscht. „Es tut wirklich weh, die wichtigsten Rennen des Jahres zu verpassen. Ich war heiß auf eine große Saison und fühlte mich bereit für den nächsten Schritt. Aber so ist das Leben. Zuerst das Wichtigste. Ich danke dem Team für die hervorragende Betreuung; ich komme zurück.“
Thibau Nys muss vorerst warten, bis er in der Straßensaison 2026 wieder jubeln kann