Strade Bianche, Sanremo und Ardennen – Tom Pidcock bestätigt komplettes Frühjahrsprogramm 2026

Radsport
Freitag, 16 Januar 2026 um 12:30
Pidcock
Tom Pidcock erlebte eine herausragende Saison 2025, seine erste bei Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team, und 2026 sind die Erwartungen womöglich noch höher als zu INEOS-Grenadiers-Zeiten. Der britische Allrounder hat seinen kompletten Frühjahrsfahrplan veröffentlicht – inklusive Monumenten, Strade Bianche und dem deutlichen Hinweis auf ein Tour-de-France-Comeback.
„Mein Programm bleibt ähnlich wie in den vergangenen Jahren. Ich nehme aber neue Rennen dazu, um frische Reize zu setzen. Gleichzeitig plane ich Trainingsblöcke und Periodisierung ein, damit ich bei den wichtigsten Rennen in Topform bin“, erklärte Pidcock in einer Teammitteilung. Der Vorjahres-Dritte der Vuelta a España startet in Spanien. Sein Kalender ist darauf ausgerichtet, seine Stärken auszuspielen und zugleich viele UCI-Punkte zu sammeln, die für das Team in den kommenden Jahren wertvoll sein können.
Pidcock gibt sein Saisondebüt am 13.02. bei der Vuelta a Murcia. Sein Spanien-Block umfasst zudem die Clásica Jaén Paraíso Interior am 16.02. sowie die Vuelta a Andalucía – wo er im Vorjahr einen Etappensieg feierte – vom 18. bis 22.02. Danach wird es dicht getaktet: Über Belgien mit Omloop Het Nieuwsblad geht es nach Italien zu Strade Bianche – wo er im vergangenen Frühjahr hinter Tadej Pogacar Zweiter wurde – sowie Milano–Torino und Milano–Sanremo.

Ardennen und Tour de France

Mit Blick auf die großen Rundfahrten testet Pidcock seine Form im März auch bei einer hochkarätigen Rundfahrt: der Volta a Catalunya. Dort trifft er auf Fahrer wie Jonas Vingegaard und Remco Evenepoel. Viele der besten Etappenjäger der Welt kommen bei diesem traditionell bergigen Rennen in die Nähe ihrer Bestform.
Anschließend legt der Brite seine längste Rennpause ein – mit der Option auf ein Höhentrainingslager –, bevor er Mitte April beim De Brabantse Pijl zurückkehrt. Es folgt das komplette Ardennen-Programm mit Amstel Gold Race, Flèche Wallonne und Lüttich–Bastogne–Lüttich, allesamt Rennen, die seinem Profil ideal entgegenkommen.
Die Wildcards für die Tour de France 2026 sind noch offen. Aus Pidcocks Programm lässt sich jedoch ablesen, dass der Giro d’Italia – anders als im Vorjahr – keine Option ist. Nach seiner Leistung im letzten Jahr und dem Qualitätssprung über den Winter ist das Schweizer Team für die Grand Boucle faktisch ein sicherer Wildcard-Kandidat.
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