Kurbelarme in Kurzlängen sind seit Anfang 2025 Gesprächsthema in Technik-Kreisen, nachdem sich Berichte über Jonas Vingegaards ultrakurze 150-mm-Kurbeln nach dem Vorbild von Tadej Pogacar verbreitet haben. Seither ist eine Saison vergangen, in der wir diese „Innovation“ quer durch den Rennkalender gesehen haben – bis hin zur Tour de France und den Weltmeisterschaften. Und da die Stars von Visma | Lease a Bike mit der Umstellung augenscheinlich sehr zufrieden sind (auch Wout Van Aert fährt ein persönliches Setup), bringt SRAM die mythischen 150- und 155-mm-Kurbeln nun für reguläre Kundinnen und Kunden auf den Markt.
„Die Entwicklung von 150- und 155-Kurbeln wurde durch die Nachfrage von Profis angestoßen, und wir wollten den Fahrerinnen und Fahrern mehr Auswahl bieten“, erklärte SRAM-Road-Produktmanager Jason Fowler gegenüber
Cyclingnews zum Prozess hinter den verkürzten Kurbeln.
„Fahrer wie
Jonas Vingegaard und andere stellten 2024 erste Anfragen und fuhren 2025 mit Prototypen im Training und Wettkampf. Einige schauen auf diese Längen nur für das Zeitfahren, andere setzen sie sowohl auf der Straße als auch im Zeitfahren ein.“
Das neue Setup wird rund 450 € kosten. Zusätzlich erweitert SRAM den Katalog um neue Aero-ZF-Bremshebel, UDH-Schrauben und USB-C-Ladegeräte für Akkus – damit ambitionierte Radsportfans weltweit das Gefühl von Spitzensport näher erleben können.