Nachdem
Pascal Ackermann im Jahr 2025 noch für Israel–Premier Tech unterwegs war, begann für den deutschen Sprinter zur Saison 2026 ein neues Kapitel. Der Mann aus Kandel wechselte zum australischen WorldTour-Team
Team Jayco AlUla und unterschrieb dort einen Vertrag bis einschließlich 2027.
Der Transfer wurde Anfang November offiziell gemacht und markierte einen wichtigen Schritt in der weiteren Karriereplanung des 31-Jährigen.
Auch privat verlief der Winter für Ackermann äußerst positiv. Ende November durfte der Pfälzer sein neugeborenes Baby willkommen heißen und teilte seine Begeisterung offen mit der Öffentlichkeit. Diese familiäre Euphorie nahm er direkt mit ins erste Trainingslager seines neuen Teams. In den sozialen Netzwerken zeigte sich Ackermann entspannt, motiviert und voller Tatendrang. Das markante Lila des neuen Trikots scheint ihm dabei sichtlich zu gefallen – ebenso wie die neue sportliche Umgebung.
Sportlich blickt Ackermann auf ein solides Jahr 2025 zurück. Im Trikot von Israel–Premier Tech gewann er das Classic Dunkerque im Sprint gegen Biniam Girmay und zeigte damit, dass er weiterhin auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist. Auch bei der Tour de France gehörte er zum Aufgebot seines Teams. Auf der achten Etappe verpasste er das Podium nur knapp, unterstrich aber eindrucksvoll, dass er nach wie vor zu den etablierten Top-Sprintern im Peloton zählt.
Mit insgesamt 45 UCI-Siegen und fünf Etappenerfolgen bei Grand Tours gehört Ackermann weiterhin zu den erfolgreichsten Sprintern seiner Generation. Entsprechend emotional fiel auch seine erste Reaktion auf den Wechsel aus: „Es war immer ein Traum, eines Tages hier zu fahren – deshalb freue ich mich riesig über diese Gelegenheit“, erklärte der Deutsche bei der Bekanntgabe seines Transfers.
Welche Rennen Ackermann im Trikot von Jayco AlUla bestreiten wird, ist derzeit noch offen. Klar ist jedoch, dass er Teil eines ambitionierten und sprintstarken WorldTour-Kaders sein wird.
Auf Instagram präsentierte er sich zuletzt bestens gelaunt aus dem Trainingslager im spanischen Valencia. Zu einem Foto schrieb er: „Enjoyed the first ride in the NEW Kit ;)“ – ein breites Lächeln inklusive. Die Mischung aus familiärem Rückenwind, neuem Umfeld und frischer Motivation könnte Ackermann genau den Antrieb geben, um 2026 erneut auf Hochtouren zu kommen und für sein neues Team wichtige Sprint-Erfolge einzufahren.