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Tour de France 2026 ist gerade zu Ende gegangen, doch die Organisatoren arbeiten bereits intensiv an den Strecken für 2027 und 2028. Unter den Anstiegen, die auf dem Programm stehen sollen, sind der Col du Granon und der Col de la Loze.
Drei legendäre Anstiege liegen aktuell auf dem Tisch, der erste davon ist
der Colle delle Finestre. Nachdem der ikonische Giro-d’Italia-Anstieg bereits bei der Tour de l’Avenir gefahren wurde, könnte das den Weg für die Tour-Organisatoren geebnet haben.
Während dort das Etappenende oben auf dem mythischen Alpenpass lag, enden alle Etappen großer Rennen in der Regel im nahen Skiort Sestriere.
2027 startet die Tour de France im Vereinigten Königreich mit drei Etappen auf Straßen in Schottland, England und Wales. Die Ziele liegen jeweils in Edinburgh und Carlisle; Keswick und Liverpool; Welshpool und Cardiff. Die Route soll nach dem Ende der Saison 2026 bekanntgegeben werden.
Col du Granon kehrt nach 2022 zur Tour zurück
Im Gespräch ist der Col du Granon. Laut
Le Dauphiné erklärte der Bürgermeister von Saint-Chaffrey – der Gemeinde am Fuß des Anstiegs –, dass es eine Bewerbung für ein Etappenziel 2027 oder 2028 gebe. Gleiches wurde für den Colle delle Finèstre und den Col de la Loze berichtet.
2022 endete eine Tour-Etappe am Col du Granon, wo Jonas Vingegaard einen Schlüsselsieg holte. Der Zeitgewinn auf einen schwer kämpfenden
Tadej Pogacar war entscheidend für Vingegaards ersten Triumph im Gelben Trikot. Diese Etappe führte zuvor auch über den Col du Galibier via Valloire, wie auch vor wenigen Wochen.
Tadej Pogacar bei der Tour de France 2022 am Col du Granon
Tadej Pogacar dürfte dem Col de la Loze erneut begegnen
Die französische Zeitung berichtete zudem über die Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr des mythischen Col de la Loze in die Tour-Strecke. Erstmals 2020 befahren, stand er 2023 erneut im Programm, wo Tadej Pogacar wieder komplett einbrach und Jonas Vingegaard auf dem Weg zu seinem zweiten Gelben Trikot davonfuhr.
Beide Anstiege sind geprägt von großer Höhe und sehr steilen Rampen. Der Loze kann zudem in zwei Richtungen befahren werden und lässt sich mit einem Finale in Courchevel samt Altiport kombinieren, wie 2023, als Felix Gall siegte.
Beides sind Anstiege, an denen Pogacar in der Vergangenheit stark gelitten hat. Das kann einerseits als Anreiz dienen, zur Grande Boucle zurückzukehren und Revanche zu nehmen, wie in diesem Jahr in Le Lioran. Andererseits erlaubt es eine Streckenführung, die mehr Spannung gegen die jüngste Dominanz des Slowenen bei der Tour de France verspricht.