Netcompany INEOS rüstet auf dem Transfermarkt auf – spanischer Giro‐d’Italia-Durchstarter auf dem Weg zum britischen Team

Radsport
Montag, 25 Mai 2026 um 11:15
Beloki
Netcompany INEOS steht vor einem Komplettumbau mit neuem Sponsorensetup und sportlichem Neustart – und der spanische Radsport dürfte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Markel Beloki von EF Education-EasyPost soll dem Team Berichten zufolge bereits zugesagt haben.
Wie zuerst von Nacho Labarga in Marca gemeldet, setzt die Mannschaft ein deutliches Zeichen auf dem Transfermarkt und verpflichtet Markel Beloki, den 20-jährigen Rohdiamanten, der aktuell den Giro d’Italia bestreitet. Mit dem Sohn der Legende Joseba Beloki und dem aufstrebenden Benjamín Noval sichert sich das britische Team die zwei spannendsten jungen Spanier mit Grand-Tour-Profil für die kommenden Jahre.
Beloki, der im Juli 21 wird, wechselte 2024 nach seiner Entwicklung bei der MMR Academy zu EF. Seine bisherigen Siege holte er 2025 bei der Tour Alsace, mit einem Etappenerfolg an der Planche des Belles Filles und dem Gesamtsieg.
Beim Giro fuhr er lange um das Weiße Trikot und eine Top-10-Gesamtplatzierung, ließ auf der 14. Etappe nach Pila jedoch etwas nach. Es ist seine zweite Grand Tour nach der letztjährigen Vuelta a España. Unstrittig ist der Schritt zu einem der besten Teams der Welt ein großer Meilenstein in seiner Karriere.
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Markel Beloki, einer der jüngsten Fahrer beim Giro d’Italia 2026

Die wichtigsten Stationen in Belokis Karriere

Markel Beloki hat seine Profi-Laufbahn mit stetiger Entwicklung seit dem direkten Sprung in die WorldTour zu EF Education-EasyPost aufgebaut. Sein Durchbruch gelang 2025 mit dem Gesamtsieg bei der Tour Alsace, inklusive Etappensieg, womit er sein Etappenrennen-Profil untermauerte. Bei der Vuelta a España zeigte er im selben Jahr Reife in harten Grand-Tour-Finals mit zwei Top-10-Ergebnissen auf Etappen (8. und 9.).
2026 machte er als Klassementfahrer den nächsten Schritt. Er wurde 13. bei der Baskenland-Rundfahrt und 9. beim Gran Premio Miguel Indurain, und fuhr beim Giro d’Italia eine stabile erste Rennhälfte mit starker Kletterleistung sowie einer Ausreißerzeitgutschrift, die ihn vorübergehend in die Top 10 der Gesamtwertung brachte. Ein Kletterer in Entwicklung mit großem Potenzial für die Zukunft.
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