Matthew Riccitello kam INEOS in die Quere, doch „am Ende haben wir es taktisch perfekt gelöst“ bei der Königsetappe der Tour de la Provence

Radsport
Samstag, 14 Februar 2026 um 19:15
MatthewRiccitello
Die Tour de la Provence lief trotz eisiger Bedingungen am Gipfelabschluss der Montagne de Lure planmäßig weiter, und es war der US-Amerikaner Matthew Riccitello, der sich den Sieg bei seiner ersten echten Kletterprüfung im neuen Trikot nach seinem Wechsel zum Decathlon CMA CGM Team holte.

Analyse zum Schlüsselanstieg an der Montagne de Lure

„Besser hätte es nicht laufen können. Das Team hat mich den ganzen Tag perfekt positioniert und ich bin sehr glücklich, dass ich es vollenden konnte. Ein großartiger Start mit der Mannschaft“, sagte Riccitello im Ziel. Da das Feld am Eröffnungstag geschlossen ankam und Etappe 3 im Flachen endet, war die Samstags-Etappe ohne Zweifel die Schlüsselprüfung fürs Gesamtklassement, selbst wenn am Ende ein Sprint entschied.
Als Carlos Rodríguez am Schlussanstieg attackierte und Riccitello die Lücke schließen konnte, wurde es ein taktisches Duell. Es ging nicht nur um den Etappenerfolg, sondern auch um die Gesamtwertung. Beide Fahrer hatten einen Teamkollegen dahinter, doch Rodríguez spielte auf Riccitellos Zurückhaltung.
„Im Funk hieß es, wir hätten am Schlussanstieg zwei Karten mit Aurélien und mir. Bei Gegenwind wusste ich, dass Aurélien den besten Punch hat und er war nah dran, also blieb ich an Carlos’ Hinterrad.“ Rodríguez zwang seinen Rivalen nicht zur Führungsarbeit, und so kam es im Zielsprint zum erwarteten Ausgang.

Die richtige Taktik

„Er ist auch schnell, aber am Ende haben wir es perfekt gespielt. Ich bin früh gegangen, und ich glaube, das war die richtige Entscheidung – auch weil Aurélien nicht mehr zurückkommen konnte“, schloss er.
Das französische Team setzte auf den früheren Israel - Premier Tech-Fahrer, und die Verpflichtung zahlt sich von Beginn an aus – ähnlich wie bei Tobias Lund Andresen, der in Australien mehrfach gewann. Riccitello wurde im vergangenen Jahr Fünfter bei der Vuelta a España, und auch 2026 folgt er einem ähnlichen Programm: viele Etappenrennen im Frühjahr, später dann ausschließlich die spanische Grand Tour.
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