Wout van Aert hat sich am 02.01. einen Knöchelbruch zugezogen, erholt sich jedoch stetig und steigert seine Form über höhere Trainingsumfänge sowie ein Höhentrainingslager in der Sierra Nevada. Der Fahrer von
Team Visma | Lease a Bike will seine Saison bei Omloop Het Nieuwsblad eröffnen, könnte vor der Weiterreise nach Italien zur Strade Bianche jedoch noch einen weiteren belgischen Klassiker hinzufügen.
In Frage kommen Kuurne–Brussel–Kuurne, das er bereits gewonnen hat, oder
Le Samyn. Dieses Rennen nutzte Mathieu van der Poel vergangenes Frühjahr für sein Saisondebüt und den ersten Sieg – in einem Umfeld mit geringerem Druck und überschaubarerem Feld. Visma war in den vergangenen Jahren nicht bei diesem belgischen Rennen vertreten, wird jedoch innerhalb der nächsten drei Wochen dort am Start stehen.
„Wir wollen dieses Rennen in erster Linie für unsere jungen Fahrer fahren. Denkt an Jungs wie Niklas Behrens und Per Strand Hagenes. Ich selbst bin das Rennen noch nie gefahren, aber ich finde, es ist ein großartiges Rennen“, sagte Sportdirektor Grischa Niermann zu
Wielerflits. „Aber wir müssen noch entscheiden.“ Van Aert könnte das Rennen nutzen, um seine Frühjahrskampagne weiter vorzubereiten – mit einem zusätzlichen Renntag, der oft in einem leicht ansteigenden Sprint entschieden wird, ein ideales Terrain für ihn. Vor allem aber würde es seine Chancen erhöhen, mit einem Sieg in die großen Ziele zu gehen.
Die Entscheidung, ob Van Aert am Start stehen wird, fällt in den kommenden Wochen. Fest steht: Nach Mathieu van der Poel könnte das belgische 1.1-Rennen zum zweiten Mal in Folge einen Superstar auf der Startliste haben. „Aktuell ist bei Wout nur Omloop Het Nieuwsblad fix. Danach entscheiden wir, ob wir vor der Strade Bianche noch ein weiteres Rennen hinzufügen. Und ob das Kuurne–Brussel–Kuurne oder
Le Samyn sein wird.“