„Im vergangenen Jahr eröffnete Pogacar ein Rennszenario, das wir seit 30 Jahren nicht gesehen hatten“ – INEOS stellt sich bei Mailand-Sanremo auf eine UAE-Explosion an der Cipressa ein
Radsport
Für INEOS Grenadiers lautet die Frage vor Mailand–Sanremo nicht mehr, ob Tadej Pogacar das Rennen an der Cipressa sprengen wird, sondern wie man bereit ist, wenn es passiert.
Diesen Denkwechsel machte Sportdirektor Leonardo Basso ausdrücklich, als er einen Plan skizzierte, der darauf basiert, dass UAE Team Emirates - XRG das Rennen erneut lange vor dem traditionellen Finale öffnen wird.
„Letztes Jahr hat Pogacar mit seinem starken Angriff an der Cipressa ein Rennszenario aufgeschlossen. So etwas hatten wir seit 30 Jahren nicht gesehen“, erklärte Basso in einer Vorschau auf der offiziellen Team-Website.
Dieser Moment wurde nicht nur erinnert. Er wurde studiert, antizipiert und in den INEOS-Ansatz für das diesjährige Rennen integriert.
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INEOS baut den Plan um eine Cipressa-Schlacht
Der entscheidende Unterschied ist nun, dass Pogacars Vorstoß keine Überraschung mehr ist. „Wir haben die Taktik unserer Konkurrenten vorhergesagt“, sagte Basso. „Wir erwarten ein super starkes UAE, das an der Cipressa attackieren und aggressiv fahren will.“
Diese Erwartung verändert alles. Wenn jedes Team auf denselben Moment hinarbeitet, wird der Anlauf zur Cipressa genauso entscheidend wie der Anstieg selbst. „Jedes Team weiß das, deshalb wird der Run-in zur Cipressa wahrscheinlich chaotischer als im letzten Jahr.“
Das passt zum größeren Bild im Peloton. Pogacar hat bereits gezeigt, dass er Mailand–Sanremo früher selektiv machen kann, als es die Tradition vorsieht. Die Herausforderung ist nun nicht nur, diesen Move zu überleben, sondern überhaupt rechtzeitig in Position zu sein, um darauf reagieren zu können.
INEOS hat die gesamte Mannschaft auf genau diese Anforderung ausgerichtet.

Filippo Ganna wurde 2025 für INEOS Zweiter bei Mailand–Sanremo
Ein Team für jede Rennphase strukturiert
Anstelle einer simplen Leader-Helfer-Struktur beschrieb Basso einen Phasenplan vom frühen Rennverlauf bis zur Via Roma. „Connor Swift und Jack Haig übernehmen nach der Abfahrt vom Turchino bis zu den Capi die Unterstützung“, sagte er. „Das ist eine chaotische Phase, und wir müssen die Position etwas früher einnehmen.“
Von dort verschiebt sich die Verantwortung erneut. „Danach haben wir Michal Kwiatkowski, Axel Laurance und Ben Turner für die Phase über die Capi bis in die Cipressa.“
Und schließlich das entscheidende Duo. „Danach haben wir Filippo Ganna und Josh Tarling vom Fuß der Cipressa bis ins Ziel – theoretisch.“
Diese Struktur zielt nicht nur darauf ab, einen Kapitän zu schützen, sondern ihn exakt an den Punkt zu bringen, an dem das Rennen voraussichtlich explodiert.
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Kwiatkowskis Rolle und Haigs früher Einfluss
Innerhalb dieser Struktur hob Basso zwei Fahrer als besonders wichtig hervor. „Kwiato hat das Rennen natürlich schon gewonnen, und er wird unser Straßenkapitän sein“, sagte er. „Ich denke, er ist einer der Besten, wenn nicht der Beste im Feld, was das Verständnis für Mailand–Sanremo und all die kleinen Details rund um das Rennen angeht.“
Diese Erfahrung betrifft nicht nur die Beine, sondern auch Entscheidungen. „Manchmal brauchen wir im Rennen einen Fahrer, der kommuniziert und die Ansage macht, weil wir nicht immer sehen können, was im Feld passiert. Er wird fundamental sein.“
Lob gab es auch für Neuzugang Jack Haig, dessen frühe Auftritte bereits Vertrauen im Team geschaffen haben. „Jack hat uns ehrlich gesagt überrascht“, sagte Basso. „Er ist in unserem System super gefahren… er wird in dieser Rolle extrem nützlich sein, um uns richtig zu positionieren, weil er Renn-Dynamiken wirklich versteht. Er wird in der Teamdynamik fundamental sein.“
Ganna als Fixpunkt, Tarling als Joker
Im Zentrum bleibt Filippo Ganna, erneut als Hauptkarte von INEOS in einem Rennen positioniert, das seinem Profil zunehmend entgegenkommt.
Der Italiener hat bereits gezeigt, dass er Pogacars Beschleunigungen überstehen und dennoch um den Sieg sprinten kann, am deutlichsten in der letztjährigen Ausgabe. Die Aufgabe ist nun, diesen Moment in bestmöglichem Zustand zu erreichen. Genau dafür ist der Rest des Teams da.
Doch Basso ließ auch eine zweite Option offen. „Für Josh gilt: Er ist ein solcher Wert für dieses Team. Er ist bei Paris–Nizza geflogen, daher ist es fantastisch, ihn ohne Druck an Bord zu haben. Die Beine sind da.“
Tarlings Rolle ist weniger definiert, potenziell aber ebenso wichtig. „Wir fahren mit ihm einfach in die Cipressa hinein und schauen, welche Möglichkeiten das Rennen bietet. Die Schönheit von Sanremo ist, dass Tausende von Szenarien eintreten können, und es ist fantastisch, im Team noch eine Karte spielen zu können.“
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Warum Ernährung und Timing alles entscheiden könnten
Jenseits von Positionierung und Taktik verwies Basso auf einen subtileren Faktor, der in Mailand–Sanremo allem zugrunde liegt. „Verpflegung ist fundamental“, sagte er. „Das Rennen teilt sich gewissermaßen in zwei Teile – den ersten von Mailand bis ans Meer und den zweiten vom Meer bis ins Ziel.“
Diese Unterscheidung spiegelt den einzigartigen Charakter des Rennens. Die Anfangsstunden verlangen Zurückhaltung, die Schlussphase totale Hingabe. „Für uns ist es wichtig, im ersten Teil Sprit im Tank zu behalten und dann bereit zu sein, im letzten Teil alles, mehr als alles, zu investieren – Capi, Cipressa und Poggio.“
In einem Rennen, in dem Pogacar das Tempo früher als je zuvor anziehen dürfte, wird das Gleichgewicht noch heikler. Wer zu früh zu weit vorne ist, zahlt später den Preis. Wer zu spät kommt, verpasst die Chance, bevor sie entsteht.

Kann INEOS beim ersten Monument 2026 für eine Überraschung sorgen?
Ein Rennen, das dem alten Drehbuch nicht mehr folgt
Wenn Pogacars Attacke im Vorjahr das Rennen verändert hat, ist die Folge ein Feld, das nicht mehr reagiert, sondern antizipiert. Das erzeugt eine andere Art von Ungewissheit.
INEOS weiß, was kommt. UAE ebenso. Und jedes andere Team am Samstag auch. Doch den Moment zu kennen, macht die Kontrolle nicht leichter. „Sanremo ist ein unberechenbares Rennen“, sagte Basso. „Wir müssen bereit sein, unseren Plan je nach Rennsituation zu ändern und anzupassen.“
Diese Flexibilität könnte am Ende so wichtig sein wie pure Stärke. „Sanremo ist erst vorbei auf der Ziellinie… es ist erst vorbei auf dem letzten Meter der Via Roma.“
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Bereit für alles, was kommt
Bassos Schlussbotschaft spiegelte die Haltung wider, die ein Rennen erfordert, das selten den Erwartungen folgt. „Wir müssen kämpfen und bereit sein.“
Das ist die Realität des modernen Milano–Sanremo. Pogacar könnte versuchen, das Rennen an der Cipressa aufzusprengen. Van der Poel könnte auf den Konter lauern. Ganna könnte bereitstehen, falls sich das Gleichgewicht verschiebt.
INEOS hat sich vor allem auf ein Szenario vorbereitet. Doch wie Basso klarmachte, reicht Vorbereitung nur begrenzt in einem Rennen, in dem der entscheidende Moment jederzeit und von überall her kommen kann. Und sollte die Cipressa erneut der Punkt sein, an dem sich alles dreht, wollen sie dafür bereit sein.
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Anfang 2025 Redakteur bei Radsportaktuell.de. Er berichtet dort über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Rennberichten, Einordnungen und Hintergrundtexten, mit denen er sportliche Entwicklungen im Peloton verständlich und präzise erklärt. Bei großen Renntagen arbeitet er zudem mit Live-Formaten, um das Geschehen fortlaufend zu dokumentieren und zeitnah einzuordnen.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er sportlich selbst aktiv und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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- Hier ist die Analyse des gestrigen Straßenrennens der Männer-Elite bei den UCI-Straßenrad-Weltmeisterschaften 2026 in Montréal, Kanada. Da der zweifache Titelverteidiger Tadej Pogačar verletzungsbedingt fehlte, entwickelte sich das Rennen zu einem der unvorhersehbarsten und taktisch chaotischsten WM-Rennen der jüngeren Vergangenheit. Der US-Amerikaner Brandon McNulty krönte sich nach einer sensationellen Soloflucht zum neuen Weltmeister. Er beendete damit eine 33-jährige Durststrecke für die USA (seit Lance Armstrong 1993). Taktische Rennanalyse & Schlüsselmomente 1. Das brutale Ausscheidungsrennen auf dem Mont Royal Die Strecke über 273,4 Kilometer und rund 3.800 Höhenmeter entpuppte sich als echter Scharfrichter. Vor allem die 12 Runden auf dem selektiven Rundkurs in Montréal mit dem steilen Chemin de la Polytechnique zogen dem Hauptfeld kontinuierlich den Zahn. Früh im Rennen begannen die großen Nationen zu attackieren. Mathieu van der Poel zeigte sich enorm aktiv und distanzierte rund 50 Kilometer vor dem Ziel mit einer brutalen Beschleunigung sogar seinen ewigen Rivalen Wout van Aert. 2. Der goldene Moment von Brandon McNulty Nachdem eine namhafte vierköpfige Spitzengruppe um Van der Poel durch eine Tempoverschärfung des mexikanischen Toptalents Isaac del Toro gestellt wurde, herrschte einen Moment lang Uneinigkeit im verbliebenen Elite-Feld. Diesen psychologischen Moment nutzte McNulty exakt 33 Kilometer vor dem Ziel für eine mutige Soloattacke. Niemand reagierte sofort, was sich als der entscheidende Fehler des Rennens herausstellen sollte. 3. Das kollektive Versagen der Verfolger Obwohl McNulty zwischenzeitlich über eine Minute Vorsprung herausgefahren hatte, brachte eine aggressive Verfolgergruppe um Tom Pidcock, Del Toro und den jungen Franzosen Paul Seixas den Abstand 9 Kilometer vor dem Ziel noch einmal auf 10 Sekunden heran. Anstatt das Loch jedoch gemeinsam komplett zuzufahren, begannen taktische Spielchen. Die Fahrer schauten sich gegenseitig an und verweigerten die Führungsarbeit, was McNulty nutzte, um nochmals den Kopf runterzunehmen und das Ding ins Ziel zu retten. 4. Die Geschlagenen: Belgien geht leer aus Das belgische Team reiste als absoluter Topfavorit mit einer Doppelspitze aus Remco Evenepoel (der zuvor sensationell zum vierten Mal in Folge das WM-Zeitfahren gewonnen hatte) und Wout van Aert an. Doch die Taktik ging nicht auf: Van Aert musste der harten Fahrweise Tribut zollen, und Evenepoel fand im Finale nicht die entscheidenden Beine, um die Lücke zu McNulty im Alleingang zu schließen. Am Ende reichte es für Evenepoel nur zu Platz 12.gregmann28-09-2026
- Die taktische Ausrichtung beim Straßenrennen der Männer-Elite bei den UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2026 in Montréal wird maßgeblich durch zwei Faktoren bestimmt: das Fehlen des verletzten Titelverteidigers Tadej Pogačar und das Verbot von Teamfunk ("No Race Radios"). Dadurch bricht die gewohnte Dominanz und Kontrolle klassischer World Tour-Teams weg. Das Rennen über 273,7 Kilometer und 3.803 Höhenmeter entwickelt sich zu einem hochgradig unvorhersehbaren Ausscheidungsfahren auf den 12 Runden rund um den Mont Royal. Die taktischen Hauptszenarien & Teamstrategien Nation / Fahrertyp Taktischer Ansatz & Ausrichtung Belgien (Evenepoel & Van Aert) Doppelspitze mit Rollenteilung: Geht als die kontrollierende Großmacht ins Rennen. Die Taktik sieht vor, mit Remco Evenepoel frühzeitig oder aus der Distanz zu attackieren, um die Konkurrenz zur Nacharbeit zu zwingen. Sollte diese Gruppe zurückgeholt werden, lauert Wout van Aert im reduzierten Feld für ein spätes Finale oder einen Sprint. Klassikerjäger (Mathieu van der Poel / Pedersen) Abwartende Trittbrettfahrer-Taktik: Fahrer wie Mathieu van der Poel wissen, dass der Kurs mit 3.800 Höhenmetern an ihrer absoluten Belastungsgrenze kratzt. Ihre Taktik baut darauf, Allianzen mit anderen Nationen einzugehen, Angriffe am Berg zu neutralisieren und die Entscheidung auf das ansteigende falsche Flachstück der Zielgeraden zu vertagen. USA & Außenseiter (McNulty, Simmons, Del Toro) Frühzeitige Offensive ("Chaos-Taktik"): Da Fahrer wie Isaac del Toro (Mexiko) kaum Helfer im Nationalteam haben, müssen sie das Rennen frühzeitig öffnen. Die USA nutzt ihre enorme Kaderbreite (Brandon McNulty, Quinn Simmons, Matteo Jorgenson), um in wechselnden Zwischengruppen vertreten zu sein und Belgien die Kontrollarbeit aufzuzwingen. Deutschland (Lipowitz, Schachmann) Reaktive Außenseiterrolle: Ohne absoluten Top-Favoriten setzt der BDR darauf, sich in Gruppen zu platzieren (z. B. durch Schachmann, Zimmermann oder Brenner). Florian Lipowitz agiert als geschützter Fahrer für das schwere Finale in den letzten Runden. Strategische Schlüsselfaktoren auf der Straße Entscheidung ohne Funkgeräte: Da Anweisungen aus dem Auto fehlen, müssen die Fahrer das Rennen selbst lesen. Wer eine rennentscheidende Gruppe verpasst, muss instinktiv reagieren. Dies führt oft zu taktischen Fehlern bei den Favoriten und erhöht die Chancen für mutige Ausreißer. Das Ausscheidungsfahren am Mont Royal: Der giftige Anstieg Côte Camillien-Houde (1,8 km bei 8 %) sowie die Côte de la Polytechnique (über 11 % in Spitzen) sieben das Feld mit jeder der 12 Runden weiter aus. Die Taktik verschiebt sich von "Kräfte sparen" in der ersten Rennhälfte hin zu einem brutalen Positionskampf vor den Anstiegen im Finale. Das falsche Flachstück im Ziel: Wer am Ende einer Gruppe den WM-Titel unter sich ausmacht, benötigt nach 274 Kilometern enorme Endschnelligkeit an einer rampenartigen Zielgeraden. Ein zu früher Antritt ist hier taktischer Selbstmord.gregmann27-09-2026
- WAS FÜR EIN FINALE!!!!! Das WM-Straßenrennen der Frauen Elite 2026 in Montréal lieferte ein absolut dramatisches und taktisch hochkomplexes Finale. Am Ende krönte sich die Topfavoritin Demi Vollering (Niederlande) nach einem packenden Schlagabtausch und taktischen Spielchen zur neuen Weltmeisterin. Sie schüttelte auf den letzten Kilometern ihre verbliebene Kontrahentin Kasia Niewiadoma ab.Der Rennverlauf und die SchlüsselszenenDer Solo-Vorstoß von Vollering: Gut 38 Kilometer vor dem Ziel zündete Demi Vollering die entscheidende Rakete. Sie setzte sich alleine vom restlichen Feld ab und baute schnell einen Vorsprung auf.Die gnadenlose Verfolgung: Dahinter formierte sich eine hochkarätige Verfolgergruppe, angeführt von der Polin Kasia Niewiadoma-Phinney und der Italienerin Elisa Longo Borghini. Da bei Weltmeisterschaften kein Rennfunk („No Race Radios“) erlaubt ist, mussten die Fahrerinnen die Situation komplett eigenständig auf der Straße lösen.Der Zusammenschluss und der Konter: 15 Kilometer vor dem Ziel schien Vollerings Solo beendet. Niewiadoma und Longo Borghini schlossen zusammen mit der Französin Juliette Berthet zur Spitzenreiterin auf. Die Italienerin Longo Borghini fackelte nicht lange und ging auf der letzten Runde sogar kurzzeitig selbst in die Offensive.Das entscheidende Pokerspiel: Da sich Vollering und Niewiadoma an der Spitze zeitweise uneinig waren und taktierten, blieb das Rennen bis zum Schluss offen. Rund 4 Kilometer vor dem Ziel setzte Vollering jedoch die finale, alles entscheidende Attacke. Niewiadoma konnte dem Antritt nichts mehr entgegensetzen.gregmann26-09-2026
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