Joao Almeida hat nach einer schwierigen Woche bei der Volta a Catalunya offen Sorgen über seine aktuelle Verfassung geäußert. Der Fahrer von
UAE Team Emirates - XRG spielte im Gesamtklassement keine Rolle und blieb deutlich unter seinen eigenen Erwartungen.
Vor der Schlussetappe in Barcelona sprach Almeida ungefiltert über sein Gefühl auf dem Rad. „Ich fühle mich im Moment nicht sehr gut auf dem Rad. Vielleicht muss ich mich ausruhen, verstehen, was bei mir nicht stimmt, und weiter hart arbeiten“, sagte er.
Auf der Suche nach Antworten
Die Aussagen des Portugiesen deuten auf mehr als nur einen schlechten Tag hin. Almeida machte deutlich, dass die Ursachen seiner Probleme genauer untersucht werden müssen.
Auf die Frage, ob seine Schwierigkeiten mit dem Sturz auf der fünften Etappe zusammenhängen könnten, widersprach er klar. „Nein, so habe ich mich schon vor dem Start gefühlt. Vielleicht muss ich einige Tests und Analysen machen. Ich werde das mit dem Ärzteteam klären.“
Ein schwieriges Finale in Barcelona
Die Schlussetappe in Barcelona bot eine letzte Gelegenheit, noch ein Ergebnis mitzunehmen, folgte für Almeida jedoch einem vertrauten Muster.
Der kurze, anspruchsvolle Rundkurs am Montjuic sah wiederholte Attacken der Klassementfahrer. Remco Evenepoel und Florian Lipowitz gehörten zu jenen, die Jonas Vingegaard unter Druck setzten. Am Ende lief jedoch alles erneut auf einen Sprint eines reduzierten Feldes hinaus.
Brady Gilmore feierte einen Durchbruchssieg, indem er im Sprint an Dorian Godon vorbeizog, während Vingegaard seine Führung souverän verteidigte und den Gesamtsieg sicherte.
Almeida spielte im Finale keine Rolle. Er erreichte das Ziel als 75. und beendete das Rennen auf Rang 38 der Gesamtwertung - ein Resultat, das deutlich zeigt, wie weit er in dieser Woche unter seinem gewohnten Niveau blieb.
Reset vor den nächsten Zielen nötig
Nach dem Rennen richtet Almeida den Fokus darauf, die Ursachen seiner Formprobleme zu verstehen und möglichst schnell wieder zu alter Stärke zurückzufinden.
Seine Aussagen zeigen, dass aktuell nicht kurzfristige Resultate im Vordergrund stehen, sondern die Identifikation des Grundproblems, bevor er in den kommenden Rennen wieder an sein gewohntes Leistungsniveau anknüpfen will.