Mauro Schmid hat sich den Gesamtsieg bei der
Settimana Internazionale Coppi e Bartali 2026 gesichert, nachdem er die Schlussetappe in Gemona del Friuli gewann und am entscheidenden letzten Tag einen Rückstand von zwei Sekunden auf
Axel Laurance noch drehte.
Laurance war als Gesamtführender in die 5. Etappe gestartet, doch Schmids späte Attacke und sein Etappensieg brachten dem Fahrer von
Team Jayco AlUla sowohl den Tagessieg als auch den Triumph in der Gesamtwertung.
Ausreißer gestellt, GC-Schlacht explodiert am Monte Stella
Axel Laurance ging mit zwei Sekunden Vorsprung auf Schmid in der Gesamtwertung in die 5. Etappe, auch Tommaso Dati lag weiterhin innerhalb von zehn Sekunden. Eine fünfköpfige Ausreißergruppe mit Jacopo Pignatti, Koki Kamada, Martin Svrcek, Andrea Pietrobon und Emanuele Ansaloni setzte sich früh ab und erarbeitete sich einen Vorsprung von knapp vier Minuten, bevor das Feld die Situation kontrollierte.
35 Kilometer vor dem Ziel war der Abstand bereits auf unter zwei Minuten geschrumpft, etwas mehr als 20 Kilometer vor dem Ziel stellte das Feld die Gruppe noch vor dem finalen Anstieg zum Monte Stella.
Unmittelbar nach dem Zusammenschluss griff Alan Hatherly an und nahm Schmid direkt mit. Das Duo riss schnell eine Lücke, während das Feld am Anstieg in mehrere Gruppen zerfiel. Laurance reagierte aus der Verfolgergruppe entschlossen und schloss in den Schlusskilometern wieder nach vorn auf, sodass sich an der Spitze ein Trio mit Schmid und Hatherly bildete.
Schmid attackiert spät und macht Etappe und Gesamtwertung klar
In den finalen Kilometern setzte Schmid aus der Spitzengruppe die entscheidende Attacke. Laurance blieb in Schlagdistanz und eröffnete auf der Zielgeraden den Sprint, doch Schmid konterte stark und gewann die Etappe in Gemona del Friuli.
Laurance überquerte als Zweiter die Ziellinie, Hatherly komplettierte das Tagespodium. Dieses Resultat reichte Schmid, um die Gesamtführung zu übernehmen und den Sieg in der Gesamtwertung zu sichern, während Laurance Rang zwei belegte.