Groupama - FDJ hat den Fahrplan einiger Fahrer für die kommende Saison bekanntgegeben und richtet seine Ambitionen klar auf die Frühjahrsklassiker und die
Tour de France aus.
Bei den Eintagesrennen wird
Romain Grégoire eine zentrale Rolle spielen. Neben den Ardennenklassikern peilt der junge Franzose erstmals mehrere Kopfsteinpflaster-Rennen an, darunter die Tour des Flandres.
Auf dem Pavé wird Valentin Madouas der Hauptbezugsrahmen sein. Seine Rolle dürfte nach
dem Abgang von Stefan Küng, der einen Dreijahresvertrag bei Tudor unterschrieben hat, noch wichtiger werden. Madouas stand in der Vergangenheit bereits auf dem Podium der Tour des Flandres.
Grégoire wird auch bei der
Tour de France am Start stehen, wo sich David Gaudu und Guillaume Martin die Führungsverantwortung teilen. Martin ist zudem für die Vuelta a España am Saisonende angekündigt.
Ein unerwarteter Leader für den Giro
Mit dem Schwerpunkt auf Frühjahr und
Tour de France spielt der Giro d’Italia eine untergeordnete Rolle. Das Team setzt primär auf Etappensiege, während
Clément Berthet die Chance erhält, sich in der Gesamtwertung zu testen. Ein Top-10-Ergebnis ist das Hauptziel des Franzosen, der bislang noch nie in einer Grand Tour auf die Gesamtwertung gefahren ist.
Es wird sein erstes Antreten beim Giro d’Italia sein, nachdem er die
Tour de France 2023 (25.) und 2025 (36.) bestritt. Zudem fuhr er 2024 eine Vuelta a España, die er als 20. beendete.
Sein Debüt für seine neue Mannschaft nach dem Wechsel von
Decathlon AG2R La Mondiale Team gibt er bei der Clásica de Almería am 15.02., gefolgt von der Vuelta a Andalucía vom 18.02. bis 22.02., wo er bereits für ein solides Gesamtklassement erwartet wird.